Apicius - De re coquinaria

Urb.lat. 1146 - Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)

Alternativ-Titel:

Über die Kochkunst, On the Subject of Cooking, Apicio - De Re Coquinaria

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Über die Kochkunst
On the Subject of Cooking
Apicio - De Re Coquinaria

Art
Umfang / Format

124 Seiten / 23.5 x 19.0 cm

Herkunft
Datum
843-851
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Abt Vivian

Künstler / Schule

Autor: Caelius Apicius

Vorbesitzer

Karl der Kahle
Montefeltro-Familie

Kurzbeschreibung

Das berühmte römische Kochbuch des Apicius in einer der nur mehr zwei erhaltenen Ausgaben des 9. Jahrhunderts! Das geschichtsträchtige Werk des römischen Feinschmeckers Apicius aus dem 1. Jahrhundert nach Christus wurde vermutlich bis ins 4. Jahrhundert ergänzt und optimiert und gilt heute als unschätzbares Zeugnis römischer Kochkunst und Kultur. Um die Mitte des 9. Jahrhunderts wurde im berühmten Skriptorium von St. Martin de Tours diese prächtige Handschrift geschaffen, die den Text des Apicius in einer luxuriösen Ausgabe präsentiert. Ein Herrlicher Einblick in die Geschichte und noch heute ein Fest für Gourmets!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Apicius - De re coquinaria

Das berühmte römische Kochbuch des Apicius in einer der nur mehr zwei erhaltenen Ausgaben des 9. Jahrhunderts! Das geschichtsträchtige Werk des römischen Feinschmeckers Apicius aus dem 1. Jahrhundert nach Christus wurde vermutlich bis ins 4. Jahrhundert ergänzt und optimiert und gilt heute als unschätzbares Zeugnis römischer Kochkunst und Kultur. Um die Mitte des 9. Jahrhunderts wurde im berühmten Skriptorium von St. Martin de Tours diese prächtige Handschrift geschaffen, die den Text des Apicius in einer luxuriösen Ausgabe präsentiert. Ein Herrlicher Einblick in die Geschichte und noch heute ein Fest für Gourmets!

Die Kochkunst des antiken Rom

Gefüllte Haselmäuse und Schweinezitzen, Gemüseauflauf und Spargelpfannkuchen, gebratener Rochen und Fischsoßen. All diese und noch viel mehr bekannte und ungewöhnliche Leckereien sind im berühmten Kochbuch des Apicius, De re coquinaria, versammelt. Die Schrift wird einem gewissen Caelius Apicius zugeschrieben, einem römischen Feinschmecker des 1. Jahrhunderts. Jedoch sind in den verschiedensten Quellen - unter anderem in der Historia Augusta, bei Seneca und Tacitus - mindestens drei Personen dieses Namens überliefert, die als Gourmets galten und mit der Schrift über die Kochkunst in Verbindung gebracht werden können. Der Name Apicius war im antiken Rom gleichsam ein Synonym für einen Feinschmecker.

Ein Kochbuch des 1. Jahrhunderts in einer karolingischen Handschrift

Diesem Apicius wird das älteste erhaltene Kochbuch der römischen Antike zugeschrieben. Bei dieser Sammlung von 400 Rezepten handelt es sich um eine immer wieder erweiterte Rezeptsammlung, die vermutlich bereits im 1. Jahrhundert vor Christus begonnen und im 3./4. Jahrhundert nach Christus vollendet wurde. De re coquinaria ist ein Handbuch für alle Gesellschaftsschichten, beinhaltet sowohl Alltagsrezepte als auch die feine Küche. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Soßenrezepten, aber auch zahlreiche vollständige Gerichte werden vorgestellt. Heute ist das Werk nur noch in zwei karolingischen Handschriften überliefert.

Ein begehrtes Sammlerstück

Die berühmte Handschrift des Kochbuchs des Apicius in der Biblioteca Apostolica Vaticana ist ein Werk der karolingischen Buchmalerei. Sie entstand in den Jahren 843-851 im wegweisenden Skriptorium von St. Martin de Tours. Vermutlich handelte es sich bei dieser luxuriösen Ausgabe mit üppigem Buchschmuck und reichlicher Verwendung von Gold um ein Geschenk für Karl den Kahlen (823-877). Spätestens 1464 befindet sich die Handschrift schließlich in Bologna und wurde dann von der Bibliothek der Herzöge von Urbino angekauft. Herzog Guidobaldo lieh das prunkvolle Kochbuch an Angelo Poliziano (der ihn mit seinem eigenen Apicio vergleichen wollte, der sich heute in St. Petersburg befindet). 1658 gelangte die Handschrift als Teil der Bibliothek des Herzogs von Urbino in die Biblioteca Vaticana, wo sie heute unter der Signatur Urb.lat. 1146 aufbewahrt wird.

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