Atlas des Prinzen Eugen

Österreichische Nationalbibliothek (Wien, Österreich)

Alternativ-Titel:

Atlas des Prinzen Eugen

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Atlas des Prinzen Eugen

Art
Umfang / Format

/ 57.0 x 38.0 cm

Herkunft
Datum
1662-1678
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Drucker: Joan Blaeu
Kupferstecher: Matthäus Merian
Illustrator: Dirck Jansz van Santen

Buchschmuck

35 Ansichten und 8 Karten in Originalgröße vom Atlas Blaeu - van der Hem aus der Österreichischen Nationalbibliothek Bd. 1

Vorbesitzer

Laurens van der Hem
Prinz Eugen von Savoyen

Kurzbeschreibung

Nach Prinz Eugen von Savoyen benannt ist dieser Schatz aus der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Der österreichische Adlige und Feldherr hatte den berühmten Atlas Blaeu-van der Hem, der im Besitz des Amsterdamer Patriziers Laurens van der Hem war, im 18. Jahrhundert erworben. In den Jahren 1662 bis 1678 war der 50-bändige Atlas als umfassendes geographisches Übersichtswerk zusammengestellt worden und galt in der Folge als bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt Amsterdam. Matthäus Merian war als Kupferstecher beteiligt, seine Stiche wurden vom „Meister-Koloristen“ Dirk Jansz van Santen koloriert. Der hier vorliegende Band zur Schweiz versammelt wunderschöne Stadt- und Landschafts-Ansichten und interessante kartographische Darstellungen, die einen herrlichen Einblick geben in das Bild der Schweiz im 17. Jahrhundert!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Atlas des Prinzen Eugen

Nach Prinz Eugen von Savoyen benannt ist dieser Schatz aus der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Der österreichische Adlige und Feldherr hatte den berühmten Atlas Blaeu-van der Hem, der im Besitz des Amsterdamer Patriziers Laurens van der Hem war, im 18. Jahrhundert erworben. In den Jahren 1662 bis 1678 war der 50-bändige Atlas als umfassendes geographisches Übersichtswerk zusammengestellt worden und galt in der Folge als bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt Amsterdam. Matthäus Merian war als Kupferstecher beteiligt, seine Stiche wurden vom „Meister-Koloristen“ Dirk Jansz van Santen koloriert. Der hier vorliegende Band zur Schweiz versammelt wunderschöne Stadt- und Landschafts-Ansichten und interessante kartographische Darstellungen, die einen herrlichen Einblick geben in das Bild der Schweiz im 17. Jahrhundert!

Die Schweiz in eindrucksvollen Stichen

Ein beeindruckender Wasserfall stürzt inmitten einer felsigen Schlucht herab und einige kleine Häuser trotzen dieser Naturgewalt. Der Vierwaldstätter See erstreckt sich inmitten einer herrlichen grünen Landschaft, und die Kulisse der Stadt Basel erhebt sich majestätisch vor dem blauen Firmament. Der Band zur Schweiz aus dem berühmten Atlas Blaeu-van der Hem versammelt wunderschöne und zugleich äußerst informative Karten und Ansichten. Einzelne Regionen der Schweiz werden porträtiert, aber auch Kulissen von Städten oder Ansichten bekannter Sehenswürdigkeiten und Naturschauspiele werden gezeigt.

Der Schatz eines Amsterdamer Patriziers

Die Österreichische Nationalbibliothek bewahrt heute diesen Schatz der Geographie des 17. Jahrhunderts in ihren reichen Beständen. Es handelt sich um einen berühmten Atlas – ein fünfzigbändiges Sammelwerk alter Städte- und Landschaftsbilder -, der sich im Besitz des Amsterdamer Patriziers Laurens van der Hem (1621-1678) befand. Dieser Atlas Blaeu-van der Hem galt als eines der Wahrzeichen der Stadt Amsterdam. Unzählige Besucher kamen, um es zu bewundern, unter ihnen sogar die Medici, die das Kompendium gerne angekauft hätten. Doch es blieb in Amsterdam. 1730 schließlich wurde das Werk von der Familie van Hem an Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736) verkauft. Durch diesen, berühmt als bedeutender habsburger Feldherr im Spanischen Erbfolgekrieg und im Türkenkrieg, aber auch als Mäzen der Künste, gelangte das Kompendium nach Wien. Von Kaiser Karl VI. wurde der nun nach Prinz Eugen benannte Atlas 1737 in die Hofbibliothek transferiert, die heutige Österreichische Nationalbibliothek.

Matthäus Merians Bild der Schweiz

Laurens van der Hem stellte seinen berühmten Atlas in den Jahren 1662 bis 1678 zusammen. Er sammelte und integrierte Blätter von hervorragenden Künstlern seiner Zeit ebenso wie ältere Arbeiten. Roelandt Savery, Willem Schellinks, Jan Haeckert, Adriaen Matham und Frederic de Moucheron, Wenzel Hollar, Matthäus Merian, Jacob Hoefnagel sind nur die berühmtesten beteiligten Namen, deren gestochene Ansichten in das Werk integriert wurden. Für den Band zur Schweiz waren besonders die Kupferstiche von Matthäus Merian dem Jüngeren (1621-1687) von großer Bedeutung. Diese herrlichen Ansichten wurden von Dirck Jansz van Santen koloriert, der schon von Zeitgenossen als „Meister-Kolorist“ gerühmt wurde. Insgesamt umfasst dieser Band zur Schweiz 35 Ansichten und acht Karten mit ausführlichen geographischen Angaben. So ergibt sich ein einzigartiger Überblick über die Schweiz im 17. Jahrhundert!

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