Atlas Miller

Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich)

Alternativ-Titel:

Atlante Miller

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Atlante Miller

Art
Umfang / Format

8 Mappen / 6 mpas: 59.0 x 41.5 cm
2 maps: 117.0 x 61.0 cm

Herkunft
Datum
1519
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

König Manuel I. von Portugal (1469-1521)

Künstler / Schule

Kartografen: Pedro und Jorge Reinel
Maler: Lopo Homem und António de Holanda

Buchschmuck

6 Pergamentblätter, 8 Karten à 59.0 x 41.5 cm und 2 Karten à 117.0 x 61.0 cm

Kurzbeschreibung

Der Atlas Miller ist ein kartographisches Werk, das die geographischen Regionen der Erde zeigt, wie sie in der Renaissance bekannt war. Der Atlas entstand 1519 in einer Zusammenarbeit der Kartographen Pedro und Jorge Reinel mit den Miniatoren Lopo Homem und Antonio de Holanda. Er enthält 10 detailreich illustrierte Karten in verschiedenen Formaten.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Atlas Miller

Der Miller-Atlas ist ein berühmtes kartographisches Werk im Stil der Renaissance. Es entstand 1519 in Portugal im Auftrag des Königs Manuel I. von Portugal. Das Werk entstand in einer Zusammenarbeit mehrerer Künstler und Wissenschaftler. Die Kartographen Pedro und Jorge Reinel erstellten die geographischen Pläne. Die hochwertige Illustration der Karten übernahmen die talentierten Buchmaler Antonio de Holanda und Lopo Homem. Das Werk enthält sechs Pergamentblätter mit insgesamt 10 reizvoll dekorierten Landkarten in verschiedenen Formaten.

Herausragende geographische Darstellungen

Der Atlas in lateinischer und portugiesischer Sprache repräsentiert zahlreiche geographische Regionen, wie sie den Wissenschaftlern der Renaissance bekannt waren. Abgebildet sind der nordatlantische Ozean, Nordeuropa, der Archipel der Azoren, Madagaskar, der Indische Ozean, Indonesien, der Westpazifik, die Maluku-Inseln, Brasilien und das Mittelmeer. Besonders die Karte Brasiliens, die „Terra Brasilis“, ist ein wahrlich meisterhaftes Werk der illuminierten Kartographie. Die Karte zeigt unzählige Darstellungen von Menschen bei landestypischen Handlungen und die natürlichen Gegebenheiten Brasiliens, wie die Künstler sich jene vorstellten. Ihre** Darstellungen zeugen von grenzenlosem Einfallsreichtum und großer Liebe zum Detail.**

Königliche Besitzer

Der Miller-Atlas wurde von König Manuel I. von Portugal in Auftrag gegeben. Der König setzte den Kartographen und Illustratoren, die das Werk anfertigten, keine finanziellen Grenzen. Man geht davon aus, dass das Werk als Geschenk an den Ritterkönig Françoise I. von Frankreich gedacht war. Das kostbare Werk wurde 1897 von der französischen Nationalbibliothek in Paris erworben. Es befand sich vorher im Besitz des Bibliothekars Bénigne Emmanuel Clement Miller, woher auch der heutige Name des Atlas stammt.

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