Biblia Hebrea - G-II-8

G.II.8 - Real Biblioteca del Monasterio (San Lorenzo de El Escorial, Spanien)

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Biblia Hebrea

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Biblia Hebrea

Art
Umfang / Format

772 Seiten / 27.5 x 20.0 cm

Herkunft
Datum
16. Jahrhundert
Genre
Sprache
Vorbesitzer

Alfonso de Zamora

Kurzbeschreibung

Die berühmte hebräische Bibel aus der Sammlung des Escorial ist eine bedeutende Handschrift für die Geschichte der Bibeleditionen. Die wertvolle Bibel enthält die 24 Bücher des jüdischen Kanons und ist mit herrlichem floralem und geometrischem Ornament verziert. Sie diente unter anderem dem berühmten spanischen Rabbiner Alfonso de Zamora als Hilfsmittel während seiner Mitarbeit an der Complutensischen Polyglotte. Diese gilt als die erste gedruckte mehrsprachige Bibel. Vermutlich wurde die Handschrift später auch von Benedictus Arias Montanus genutzt, als dieser im Auftrag Philipps II. in Antwerpen die Herausgabe einer mehrsprachigen Bibel leiten sollte. Die hebräische Bibel des Escorial ist ein überaus interessantes historisches Studienobjekt und ein Zeugnis der Entstehung der mehrsprachigen spanischen Bibelausgaben des 16. Jahrhunderts!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Biblia Hebrea G-II-8

Die berühmte hebräische Bibel aus der Sammlung des Escorial ist eine bedeutende Handschrift für die Geschichte der Bibeleditionen. Die wertvolle Bibel enthält die 24 Bücher des jüdischen Kanons und ist mit herrlichem floralem und geometrischem Ornament verziert. Sie diente unter anderem dem berühmten spanischen Rabbiner Alfonso de Zamora als Hilfsmittel während seiner Mitarbeit an der Complutensischen Polyglotte. Diese gilt als die erste gedruckte mehrsprachige Bibel. Vermutlich wurde die Handschrift später auch von Benedictus Arias Montanus genutzt, als dieser im Auftrag Philipps II. in Antwerpen die Herausgabe einer mehrsprachigen Bibel leiten sollte. Die hebräische Bibel des Escorial ist ein überaus interessantes historisches Studienobjekt und ein Zeugnis der Entstehung der mehrsprachigen spanischen Bibelausgaben des 16. Jahrhunderts!

Der große Hebraist

Alfonso de Zamora (um 1474-1544) war ein spanischer Rabbiner, der 1506 zum Katholizismus konvertierte. Er gilt als bedeutender Hebraist seiner Zeit. Als solcher war er unter anderem beteiligt an der Complutensischen Polyglotte. Diese erste gedruckte mehrsprachige Bibelausgabe der Welt entstand im Auftrag von Kardnal Francisco Jiménez de Cisneros, Erzbischof von Toledo, Beichtvater von Königin Isabella von Kastilien und Gründer der berühmten Universität von Alcala de Henares im Jahr 1500. Die Polyglotte erschien in sechs Bänden von 1514 bis 1517. Alfonso de Zamora erarbeitet den sechsten Band, ein Wörterbuch für Hebräisch, Chaldäisch und Latein und zum Bibelstudium unerlässlich.

Die hebräische Bibel des Escorial

Zu dieser Aufgabe zog Alfonso de Zamora vor allem eine Handschrift heran: die berühmte hebräische Bibel G-II-8 aus der Bibliothek des Escorial. Diese Bibel des 16. Jahrhunderts umfasst 772 Seiten im Format von 28,8 x 22,3 cm. Sie enthält, wie der Titel schon verrät, den hebräischen Bibeltext. Auf Pergament aus Kalbsleder, gemäß dem Talmud, ist dieser in herrlicher spanischer Quadratschrift in zwei Kolumnen verfasst. Reiche Verzierungen mit Ornamenten in Rot, Blau und Gold in Form von geometrischen und floralen Motiven finden sich sowohl im Bibeltext als auch in der masora magna.
Die Handschrift enthält die 24 Bücher des jüdischen Kanons und die Masora parva und magna (kleine und große Masora) des Pentateuch. Das Pentateuch ist deshalb auch der vollständigste und interessanteste Teil der Handschrift. Ein edler brauner Ledereinband mit Bronzebeschlägen und wunderschönen Prägungen im Mudejar-Stil vervollständigt das Kunstwerk.

Sieben Bibel-Exemplare wurden zur Erarbeitung der Polyglotte herangezogen. Die hebräische Bibel aus dem Escorial ist unter ihnen die wichtigste. Vermutlich wurde die Handschrift später ein weiteres Mal zur Vorbereitung einer Bibelausgabe genutzt. Der spanische Theologe Benedictus Arias Montanus nahm die hebräische Bibel des Escorial mit nach Flandern, als er im Auftrag von König Philipp II. in Antwerpen die Herausgabe einer mehrsprachigen Bibel leiten sollte. Die hebräische Bibel G-II-8 ist die einzige komplette jüdische Bibel des Escorial. Mit den interessanten Unregelmäßigkeiten im Text, die von der sonst üblichen Norm abweichen, und den Anmerkungen und Randnotizen von Alfonso de Zamora ist die Handschrift ein sehr interessantes Studienobjekt und ein bedeutendes Zeugnis der Entstehung der großen Bibelausgaben des 16. Jahrhunderts!

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