Faksimile des Tages
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Krönungsevangeliar des Heiligen Römischen Reiches

Das Krönungsevangeliar des Heiligen Römischen Reiches, um 800 in Aachen entstanden, stellt einen Höhepunkt der Karolingischen Buchkunst dar. Seiner hohen Bedeutung als eine der Reichskleinodien, auf die die römisch-deutschen Könige bei der Krönung in Aachen ihren Eid ablegten, wird auch die opulente Ausstattung des Evangeliars gerecht. 16 Kanontafeln und vier Evangelistenbilder bilden den künstlerischen Schmuck der rundum prachtvoll gestalteten Handschrift. Gekrönt wird der Codex Aureus von einem höchst kostbar und kunstvoll verzierten, spätgotischen Buchdeckel, der um 1500 in der Goldschmiedewerkstatt des Hans von Reutlingen gefertigt wurde und mit Edelsteinen verziert ist.

Großartige karolingische Kunst, deutlich beeinflusst von byzantinischer Malerei.

Der Buchdeckel mit dem Motiv des thronenden Gottes ist ein herausragendes Kunstwerk der Goldschmiedekunst.

Das Krönungsevangeliar des Heiligen Römischen Reiches, ein Auftrag Kaiser Karls des Großen.