Buch der Prophezeiungen

Biblioteca Capitular y Colombina (Sevilla, Spanien)

Alternativ-Titel:

Book of Prophecies, Libro de las Profecías

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Book of Prophecies
Libro de las Profecías

Art
Umfang / Format

140 Seiten / 30.0 x 22.0 cm

Datum
Zwischen 1502 und 1504
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Christopher Columbus

Kurzbeschreibung

Das libro de las profecías, das Buch der Prophezeiungen, ist eines der spannendsten Dokumente zu Christoph Kolumbus, diesem großen Entdecker Amerikas und dieser bedeutenden Figur der Weltgeschichte. Verfasst in seinen letzten Lebensjahren in Valladolid mithilfe seines Sohnes und seines Bruders, stellt das Buch der Prophezeiungen das „politisch-religiöse Testament“ des Kolumbus dar. Das unvollendete Werk versammelt auf 140 Seiten Textstellen und Zitate aus der Bibel, aus den Apokryphen und aus weiteren antiken und bedeutenden Quellen zum Thema der Neuen Welt und der Offenbarung von etwas Bedeutendem, das kommen wird. Auf diese Weise versuchte Kolumbus, sein Lebenswerk der Entdeckungen in Verbindung zu bringen mit einem göttlichen Sendungsauftrag!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Buch der Prophezeiungen

Das libro de las profecías, das Buch der Prophezeiungen, ist eines der spannendsten Dokumente zu Christoph Kolumbus, diesem großen Entdecker Amerikas und dieser bedeutenden Figur der Weltgeschichte. Verfasst in seinen letzten Lebensjahren in Valladolid mithilfe seines Sohnes und seines Bruders, stellt das Buch der Prophezeiungen das „politisch-religiöse Testament“ des Kolumbus dar. Das unvollendete Werk versammelt auf 140 Seiten Textstellen und Zitate aus der Bibel, aus den Apokryphen und aus weiteren antiken und bedeutenden Quellen zum Thema der Neuen Welt und der Offenbarung von etwas Bedeutendem, das kommen wird. Auf diese Weise versuchte Kolumbus, sein Lebenswerk der Entdeckungen in Verbindung zu bringen mit einem göttlichen Sendungsauftrag!

Rückblick auf sein Lebenswerk

In der Offenbarung des Johannes ist die Rede vom Untergang der alten Welt und dem Aufstieg des neuen Jerusalem. Der Prophet Jesaia spricht von Inseln im Meer. Und immer wieder wird auf das Kommen der Neuen Welt verwiesen. Wie sollte man da nicht die bedeutenden Entdeckungen des Christoph Kolumbus mit diesem göttlichen Plan in Verbindung bringen! Das dachte sich wohl Kolumbus selbst, als er in den Jahren zwischen 1502 und 1504 das sogenannte Buch der Prophezeiungen zusammenstellte. An der Reiterkrankheit erkrankt, verbrachte Kolumbus (um 1451-1506) seine letzten Lebensjahre in Valladolid. Dort verfasste er mit Hilfe von Priestern - bekannt ist etwa Fray Gaspar Gorricio, ein Mönch aus Sevilla -, seines Sohnes Hernando und seines Bruders Bartolomeo sein „politisch-religiöses Testament“.

Das Kommen einer Neuen Welt

Ursprünglich umfasste das Buch der Prophezeiungen 84 Blätter, von denen jedoch 14 wohl schon spätestens im 16. Jahrhundert herausgetrennt worden waren. Auf den heute noch 140 erhaltenen Seiten finden sich unter anderem Psalmen, Bibelstellen aus den Apokryphen und weitere Textfragmente. Diese sollten die Entdeckungsfahrten des Kolumbus als Offenbarung präsentieren. So werden etwa zahlreiche Textstellen aus dem Text des Propheten Jesaia herausgesucht, die mit Inseln und dem Meer zu tun haben. Auch der „neue Himmel“ und die „neue Welt“ ist immer wieder Thema der Zitate. Und Kolumbus bezieht sich unter anderem auch auf die prophetische Offenbarung des Johannes.

Die Bibel als Legitimation

Diese biblischen und prophetischen Erzählungen werden im Buch der Prophezeiungen mit den Entdeckungen Kolumbus in Verbindung gebracht. So wird etwa die Entdeckung der Orinoko-Mündung bei seiner dritten Expedition als das Irdische Paradies interpretiert. Kolumbus präsentiert sich darüber hinaus als stark religiös geprägter Mann, der seine Entdeckungen und Reisen nicht zu seiner eigenen Ehre, sondern zu Ehren Gottes absolvierte. Kolumbus sieht sich als der von Gott auserwählte Knecht, diese neue Welt zu entdecken. So wird klar, dass Kolumbus selbst von der großen Bedeutung seiner Entdeckungen überzeugt war, wie es die Weltgeschichte bis heute beweisen sollte.

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