Codex aus Metz

Ms. no. 3307 - Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)

Alternativ-Titel:

Metz Codex, Códice de Metz, Codex de Metz, De ordine ac positione stellar in signis

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Metz Codex
Códice de Metz
Codex de Metz
De ordine ac positione stellar in signis

Art
Umfang / Format

152 Seiten / 31.5 x 25.0 cm

Herkunft
Datum
Um 810
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Drogo, Bischof von Metz (823-855)

Kurzbeschreibung

Bei dem berühmten Codex aus Metz handelt es sich um ein astronomisches Handbuch des frühen 9. Jahrhunderts. Der Codex entstand im Auftrag von Drogo, Bischof von Metz und einer der Söhne Karls des Großen. Im Rückgriff auf eine spätantike Handschrift als Vorlage versammelt der Codex aus Metz ein astronomisches Kalendarium zur präzisen Berechnung etwa von liturgischen Festen oder Ähnlichem. Besonders interessant sind die wunderschöne kolorierten Figuren, die die Seiten illustrieren: Darstellungen antiker Sternzeichenbilder. Der Codex von Metz ist eine historische Quelle allerersten Ranges und bietet einen herrlichen Einblick in die Geheimnisse der Astronomie des 9. Jahrhunderts.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Codex aus Metz

Bei dem berühmten Codex aus Metz handelt es sich um ein astronomisches Handbuch des frühen 9. Jahrhunderts. Der Codex entstand im Auftrag von Drogo, Bischof von Metz und einer der Söhne Karls des Großen. Im Rückgriff auf eine spätantike Handschrift als Vorlage versammelt der Codex aus Metz ein astronomisches Kalendarium zur präzisen Berechnung etwa von liturgischen Festen oder Ähnlichem. Besonders interessant sind die wunderschöne kolorierten Figuren, die die Seiten illustrieren: Darstellungen antiker Sternzeichenbilder. Der Codex von Metz ist eine historische Quelle allerersten Ranges und bietet einen herrlichen Einblick in die Geheimnisse der Astronomie des 9. Jahrhunderts.

Ein karolingischer Sternbilderzyklus

In der Spanischen Nationalbibliothek wird diese kostbare Handschrift der Karolingerzeit aufbewahrt. Auf 152 Seiten im Format von 31,5 x 25 cm breitet sich die faszinierende Welt der astronomischen Wissenschaft des 9. Jahrhunderts aus. Im Rückgriff auf antike Handschriften werden in dem astronomischen Handbuch nach dem Sternbilderzyklus des Aratos Ausführungen zu Kosmologie und Zeitrechnung aufgeführt. Das astronomische Kalendarium dient als Hilfsmittel zur Berechnung astronomischer Daten. Dieser Kalender erlaubt ziemlich genaue Berechnungen von liturgischen Festen, hatte aber auch eine religiöse und politische Dimension.

Der berühmte Auftraggeber

Auftraggeber dieses astronomischen Traktates war Drogo, Bischof von Metz. Drogo (801-855) war ein Sohn Karls des Großen und Halbbruder Ludwigs des Frommen. Ursprünglich war er Abt von Luxeuil und wurde schließlich 823 zum Bischof von Metz ernannt. Der mächtige Mann aus dem Geschlecht der Karolinger war ein großer Mäzen und Kunstliebhaber. Die prachtvolle Ausstattung der Kathedrale von Metz war sein Werk.

Rückgriff auf die Antike

Der Codex von Metz wurde um das Jahr 810 vermutlich in der Benediktinerabtei in Prüm gefertigt. Die wunderbare karolingische Handschrift ist auch künstlerisch äußerst eindrucksvoll gestaltet. Symbolische Figuren der Sternbilder illustrieren die Handschrift, ganz der klassischen Figurenvorstellung verschrieben. Hier wird der Rückgriff auf römische und griechische Vorbilder der Antike deutlich. Die antiken Sternzeichenbilder wurden von einer spätantiken Handschrift als Vorlage kopiert. Jeweils zwei bis drei Figuren, fein koloriert, naturalistisch und mit großer Kunstfertigkeit, illustrieren jede Seite. Ursprünglich war die Handschrift in sieben Bücher unterteilt, von denen heute leider nur mehr fünf erhalten sind.

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