Codex Murua

Privatsammlung Sean Galvin (Dublin, Irland)

Alternativ-Titel:

Códice Murúa, The Galvin Manuscript, Loyola Murúa

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Códice Murúa
The Galvin Manuscript
Loyola Murúa

Art
Umfang / Format

270 Seiten / 30.8 x 22.2 cm

Herkunft
Datum
1580-1600
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Fray Martín de Murúa (c. 1525 – c. 1618)
Felipe Waman Puma de Ayala

Vorbesitzer

Familie Galvin

Kurzbeschreibung

Der berühmte Codex Murua, auch bekannt als Galvin-Handschrift, ist eines der faszinierendsten Zeugnisse, die uns die Kultur der Inka in Peru vermitteln. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts zusammengefasst, enthält die Handschrift auch ältere Bestandteile. Sie ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit des spanischen Missionars Fray Martín de Murúa mit Felipe Guaman Poma de Ayala, einem indigenen Inka. Der so bedeutende Codex mit seinen wunderbaren Illustrationen gewährt bis heute Einblick in die Geschichte der Inkas, ihre vergessenen Rituale und Gebräuche und den Aufbau ihres Reiches. Auf diese Weise wird Geschichte erlebbar!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Codex Murua

Der berühmte Codex Murua, auch bekannt als Galvin-Handschrift, ist eines der faszinierendsten Zeugnisse, die uns die Kultur der Inka in Peru vermitteln. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts zusammengefasst, enthält die Handschrift auch ältere Bestandteile. Sie ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit des spanischen Missionars Fray Martín de Murúa mit Felipe Guaman Poma de Ayala, einem indigenen Inka. Der so bedeutende Codex mit seinen wunderbaren Illustrationen gewährt bis heute Einblick in die Geschichte der Inkas, ihre vergessenen Rituale und Gebräuche und den Aufbau ihres Reiches. Auf diese Weise wird Geschichte erlebbar!

Könige, Körperpflege und Kultur

Ein Inka-Häuptling mit prachtvollem Kopfschmuck sitzt einem schwarz gekleideten, offensichtlich europäischen Mann gegenüber. Die beiden sind in eine Konversation vertieft. Eine Inka-Frau wird von drei weiteren Frauen umsorgt und bedient: eine kämmt das dunkle Haar der Frau in der Mitte, eine hält einen Sonnenschirm über das Haupt der Frau in der Mitte und eine weitere reicht dieser geheimnisvolle Gegenstände, vermutlich zur Haar- und Körperpflege. Solche und weitere spannende Darstellungen illustrieren den berühmten Codex Murua, eine Handschrift des späten 16. Jahrhunderts aus Peru, die heute im British Museum in London von Archäologen und Ethnographen erforscht wird. Nach ihrem Aufbewahrungsort in der Privatsammlung Sean Galvin in Dublin wird der Codex auch Galvin-Handschrift genannt.

Ein Inka und ein Missionar

Fray Martín de Murúa (um 1525/40-1618) war ein spanischer Priester und Missionar in Süd- und Mittelamerika, jedoch hauptsächlich im Vizekönigtum Peru. Er ist bekannt als Chronist der Geschichte des untergegangenen Inkareiches. Diese hielt er in seiner berühmten Historia y Genealogía de los Reyes Incas del Perú, de sus hechos, costumbres, trajes y manera de Gobierno fest, die er zusammen mit Felipe Guaman Poma de Ayala, einem indigenen Inka, verfasste. So ist der Codex das Zeugnis einer fruchtbaren Kooperation zwischen einem europäischen und einem indigenen Autor. In der Handschrift aus Peru werden auf 270 Seiten kostbare Informationen zur Kultur der vorkolonialen Inkas, zu ihrer Herkunft und Geschichte, ihren Ritualen und Gebräuchen versammelt, zusammen mit einer Beschreibung der Landschaft und der Städte des Inka-Reiches.

Herrliche Illustrationen

Die Handschrift enthält neben dem Text über 100 farbenfrohe Wasserfarben-Zeichnungen. Diese farbigen Illustrationen lassen die festgehaltenen Informationen vor den Augen des Betrachters lebendig werden. Neben einem Inka-König findet sich hier auch eine Darstellung des Aufeinandertreffens von Eingeborenen und den Kolonialisten, außerdem spannende Karten und Pläne zum Straßennetz der Inka in den Anden. Mithilfe dieses Codex konnten die Inka den Conquistadoren das Leben ihres Volkes vermitteln. Doch bergen die zum Teil äußerst schwer zu entschlüsselnden Darstellungen noch heute einige Geheimnisse…

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