Die Armenische Bibel

Ms. 3290 - Biblioteca Universitaria di Bologna (Bologna, Italien)

Alternativ-Titel:

Armenian Bible, Bibbia Armenia, Vangeli Armeni

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Armenian Bible
Bibbia Armenia
Vangeli Armeni

Art
Umfang / Format

614 Seiten / 11.6 x 8.5 cm

Herkunft
Datum
16. Jahrhundert
Stil
Genre
Inhalt

Evangelien

Sprache
Andere
Buchschmuck

26 ganzseitige Miniaturen

Vorbesitzer

Patriarch Abraham Petros I Ardzivian
Papst Benedict XIV

Kurzbeschreibung

Dieses Bibel-Manuskript ist eines der wenigen Beispiele der armenischen Buchmalerei, das die Zeit bis heute überlebt hat. Die Handschrift entstand wohl 1614 in der Nähe von Edessa in Mesopotamien. Auf 614 Seiten präsentieren sich die Evangelien in einem zweispaltigen Aufbau und illustriert von 26 ganzseitigen Miniaturen sowie prachtvollen Bordürendekorationen. Mit ihrer Lebendigkeit und den goldenen Details strahlen die Darstellungen wie am ersten Tag. Auch wenn der Name des Auftraggebers im Verborgenen bleibt, lässt sich sagen, dass die kostbare Handschrift einst im Besitz des Patriarchen Abraham Bedros I. Ardzivian (1679-1749) war, der es Papst Benedikt XIV. (1675-1758) 1742 zu dessen Weihe in Rom schenkte.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Die Armenische Bibel

Anfang des 17. Jahrhunderts entstand in der Nähe von Edessa ein wunderbares Pergament-Manuskript mit dem Text der Evangelien. 26 ganzseitige Miniaturen bereichern den biblischen Text, der sich in zwei Spalten gliedert. Beim Anblick der leuchtenden Malereien mag man kaum glauben, dass diese schon mehrere hundert Jahre alt sind. Tatsächlich handelt es sich bei dieser armenischen Buchmalerei um eines der wenigen Beispiele, das bis in die gegenwärtige Zeit überlebt hat. Zwar bleibt der Auftraggeber der Handschrift unbekannt, doch lassen sich über die Vorbesitzer einige Aussagen treffen. Im Jahre 1742 schenkte es der Patriarch Abraham Bedros I. Ardzivian (1679-1749) Papst Benedikt XIV. (1675-1758) zur Weihe in Rom.

Miniaturen voller Leuchtkraft

Die nach den Regeln der armenischen Buchmalerei gestalteten Miniaturen zeichnen sich durch ihre besondere Lebendigkeit und Feinheit aus. Es ist verblüffend wie strahlend die Farben sind und was für eine Intensität die Goldgründe aufweisen. So gibt es eine sechs-figurige Anbetungsszene, die sich vor schlichten Stadtarchitekturen abspielt und in deren Hintergrund der goldene Himmel erstrahlt. Doch auch die Bordürendekorationen weisen reichlich Gold auf und kleine Szenen am Rand bebildern den Text zusätzlich. Außerordentlich prachtvoll ist zudem der Anfang jedes Evangeliums gestaltet, das mit einer ganzseitigen Miniatur den zugehörigen Evangelisten zeigt.

Offene Datierungsfrage

Die Frage nach dem Entstehungsjahr der Armenischen Bibel kann leider nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Zwar gibt es auf dem ersten Blatt eine Anmerkung, die darauf hinweist, dass die Handschrift 1614 in Mesopotamien entstanden ist, ein Kolophon als kostbares Datierungsmittel fehlt jedoch. Einen weiteren Hinweis fanden Wissenschaftler am Ende des Johannesevangeliums, wo ein Datum eingefügt wurde. Da dieses jedoch mit einer anderen Tinte als der Rest des Textes geschrieben wurde, erscheint diese Anmerkung suspekt und zur Festsetzung eines Entstehungsdatums nicht geeignet.

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