Diebold Schillings Spiezer Bilderchronik

Mss.h.h.I.16 - Burgerbibliothek (Bern, Schweiz)

Alternativ-Titel:

Diebold Schilling's Spiez Illuminated Chronicle

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Diebold Schilling's Spiez Illuminated Chronicle

Art
Umfang / Format

808 Seiten / 39.0 x 28.0 cm

Herkunft
Datum
Um 1480
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Rudolf von Erlach, Bürgermeister von Bern

Künstler / Schule

Diebold Schilling der Ältere (ca. 1445–1485)

Buchschmuck

344 meist ganzseitige Abbildungen

Kurzbeschreibung

Die Spiezer Bilderchronik bildet den Abschluss der ruhmreichen Reihe von Stadtchroniken des Diebold Schilling. Das Werk ist die künstlerisch wertvollste Arbeit des Chronisten und stellt mit seinen außergewöhnlich mitreißenden Illustrationen ein letztes Mal das Können des Berner Meisters unter Beweis.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Diebold Schillings Spiezer Bilderchronik

Die sogenannte Spiezer Bilderchronik ist das letzte Werk des populären Berner Schriftstellers und Chronisten Diebold Schilling. Es zeigt, auf 808 in Schillings feinster Handschrift geschriebenen Seiten, die Stadtgeschichte Berns von ihren Anfängen bis ins Jahr 1465. Das Werk stellt dabei die Familiengeschichte und die Triumphe des Junkers und Ratsherren Rudolf von Erlach in den Mittelpunkt, welcher den Codex in Auftrag gab. Begleitet werden die Textpassagen von 344 hochwertigen Illustrationen.

Rudolf von Erlach als Auftraggeber

Diebold Schilling fertigte die Spiezer Chronik für einen privaten Auftraggeber an, nämlich den Beamten Rudolf von Erlach. Die beiden waren enge Vertraute, Schillings Ehefrau war sogar Patin eines Sohnes von Rudolf. Rudolf von Erlach konnte auf eine glorreiche Vergangenheit zurückblicken, seine Familie gehörte zu den bedeutendsten Personen im bernischen Staatswesen und er selbst kämpfte im Konflikt mit den Burgundern für seine Heimatstadt und gelangte so zu Ruhm und Ehre und einer hohen Position im Berner Rat. Als er die Spiezer Chronik in Auftrag gab, befand er sich auf dem Höhepunkt seiner äußerst erfolgreichen Karriere.

Schillings Meisterwerk

Rudolfs Freund und Chronist verband in seinem Werk die ruhmvolle Geschichte der Familie mit einem selbstbewussten Bild der Stadt Bern, und erschuf damit sein letztes und zugleich künstlerisch wertvollstes Meisterwerk. Er arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 1486 daran. Die elegante Handschrift steht in der Tradition von Schillings berühmten Vorgängerwerken, wie beispielsweise der sogenannten „Zürcher Chronik“.

Qualität auf höchster Ebene

Was das Werk besonders bewundernswert macht, sind die 344 enthaltenen Miniaturen, die von einer bis dahin unbekannten Qualität sind. Die in verschiedensten Farbabstufungen gehaltenen Federzeichnungen besitzen eine verblüffende künstlerische Ausdruckskraft und dramaturgischen Tiefgang. Es ist dem Zeichner gelungen, in den Bildern verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen und Vorder- und Hintergründe wirkungsvoll aufeinander abzustimmen. In zahlreichen Illustrationen sind im Vordergrund dramatische kriegerische Ereignisse zu sehen, während im Hintergrund durch ein Fenster der Blick auf eine idyllische Naturlandschaft freigegeben wird. Wie auch im Text werden überwiegend kriegerische Szenen dargestellt. Auch die Darstellungen menschlicher Gestalten sind für die Entstehungszeit ungewöhnlich realistisch und zeugen von der außerordentlichen Begabung des Buchmalers.

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