Dioscurides graeco-latinus

Chig. F.VII.1590 - Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)

Alternativ-Titel:

Griechischer Dioscurides, Greek Dioscorides, Dioscórides Greco-Latino del Papa Alejandro VII, Greek Latin Dioscurides

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Griechischer Dioscurides
Greek Dioscorides
Dioscórides Greco-Latino del Papa Alejandro VII
Greek Latin Dioscurides

Art
Umfang / Format

484 Seiten / 28.3 x 19.8 cm

Herkunft
Datum
Mitte des 15. Jahrhunderts
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Schreiber: Isidore Ruthenus und fünf anderen

Buchschmuck

Zeichnungen von 600 Pflanzen, 90 Mineralstoffen und 30 tierische Produkten

Vorbesitzer

Pabst Alexander VII. (Kardinal Fabio Chigi)

Kurzbeschreibung

Bei der Handschrift des sogenannten Dioskurides graeco-latinus, auch bekannt als Griechischer Dioskurides, handelt es sich um ein bedeutendes Werk zwischen Botanik und Medizin aus der berühmten Bibliothek des Papstes Alexander VII. Der Dioskurides basiert auf einer antiken Handschrift des ersten Jahrhunderts nach Christus und ist benannt nach deren Verfasser, dem griechischen Mediziner Pedanios Dioscorides Anazarbeus. Bis zur Renaissance galt diese als die grundlegende Schrift zur Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen und -Mitteln. Der Dioskurides graeco-latinus, entstanden um die Mitte des 15. Jahrhunderts im Kloster von Johannes dem Täufer in Konstantinopel, beeindruckt mit seinen herrlichen Darstellungen der vorgestellten Pflanzen und Kräuter.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Dioskurides graeco-latinus

Bei der Handschrift des sogenannten Dioskurides graeco-latinus, auch bekannt als Griechischer Dioskurides, handelt es sich um ein bedeutendes Werk zwischen Botanik und Medizin aus der berühmten Bibliothek des Papstes Alexander VII. Der Dioskurides basiert auf einer antiken Handschrift des ersten Jahrhunderts nach Christus und ist benannt nach deren Verfasser, dem griechischen Mediziner Pedanios Dioscorides Anazarbeus. Bis zur Renaissance galt diese als die grundlegende Schrift zur Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen und -Mitteln. Der Dioskurides graeco-latinus, entstanden um die Mitte des 15. Jahrhunderts im Kloster von Johannes dem Täufer in Konstantinopel, beeindruckt mit seinen herrlichen Darstellungen der vorgestellten Pflanzen und Kräuter.

Das Kräuterbuch des Papstes

In der Biblioteca Apostolica Vaticana wird dieser große Schatz der Medizin und Botanik aufbewahrt. 484 wunderschön bebilderte Seiten im Format von 28,3 x 19,8 cm präsentieren das Standardwerk des antiken Kräuterbuchs. Entstanden um die Mitte des 15. Jahrhunderts im Kloster von Johannes dem Täufer in Konstantinopel in der Türkei (der Schreiber oder Illustrator Isisor Ruthenus ist im Text erwähnt), gelangte es wohl bald darauf in den Besitz von Kardinal Fabio Chigi, dem späteren Papst Alexander VII. (1655-1667), dessen Wappen auf den Buchdeckeln in Goldprägung dargestellt ist. Der Dioskurides graeco-latinus – mit Text auf Griechisch, Latein und in weiteren Sprachen - stellte in der berühmten Bibliothek des Papstes sicherlich einen Höhepunkt dar!

Der antike Verfasser

Die sogenannten Dioskurides-Handschriften gehen auf einen antiken Mediziner zurück. Pedanios Dioscorides Anazarbeus war Mediziner und Naturforscher, der im ersten Jahrhundert nach Christus in Anazarba in Kleinasien geboren wurde. Er war tätig als Mediziner des römischen Militärs unter den Kaisern Claudius und Nero. Mit seinem Traktat über die Heilwirkung von Pflanzen, aber auch tierischen und mineralischen Stoffen, verfasste er das Hauptwerk der frühen Medizin und das Vorbild und die Grundlage der mittelalterlichen Arzneibücher. Sowohl im Orient als auch im Okzident genoss der Dioskurides große Berühmtheit.

Wunderschöne Zeichnungen der Heilmittel

Dioskurides zeigte die übliche Anwendung der bekannten Heilkräuter auf. Kräuter, Bäume mit ihren Wurzeln, weitere Pflanzen mit Heilwirkung, aber auch Tiere und Mineralien werden in seinem Werk präsentiert und dargestellt, zusätzlich zu den herrlichen und realistischen Bildern versehen mit den verschiedenen Namen und Bezeichnungen. Außerdem findet man im Dioskurides Hinweise zu den Eigenschaften und zur Anwendung der verschiedenen Mittel aus Wurzeln, Knollen, der Rinde, aus Harz, den Kospen, Blättern, Blüten, Samen von Bäumen, Sträuchern, Pflanzen, Kräutern und Gemüse. Bis zur Renaissance war das Traktat - ein Werk zwischen Botanik und Medizin - bekannt und berühmt und wurde von Medizinern und Pharmazeuten, aber auch von allen anderen Menschen zu Rate gezogen, die etwas über die therapeutische Wirkung von natürlichen Heilmitteln erfahren wollten.

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