Entstanden im Auftrag König Alfons des Weisen von Kastilien: Die Welt der Sterne und der Edelsteine

Traktat über die Welt

Spanien — 16. Jahrhundert

Traktat über die Welt

Traktat über die Welt

Spanien — 16. Jahrhundert

  1. König Alfons X. der Weise von Kastilien (1221–84) war ein führender Forscher auf dem Gebiet der Astronomie und Astrologie

  2. Alfons' Abhandlung über die Sterne wird von einer weiteren Untersuchung über 360 verschiedenen Arten von (Edel)Steinen begleitet

  3. Diese Übertragung des Originals aus dem 13. Jahrhunder aus dem 16. Jahrhunder, ist mit 46 wunderschönen Sternzeichen ausgeschmückt

Traktat über die Welt

Alternativ-Titel:
  • Treatise of Sphaera and Lapidario
  • Tratado de Sphaera y Lapidario
Traktat über die Welt – MS 1197 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
Traktat über die Welt – MS 1197 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
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Preiskategorie: €€ (1.000€ - 3.000€)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Die Beobachtung von Sternen und dem Firmament faszinierte die Menschheit von Beginn an. Der Himmel als überirdische Sphäre schien Geheimnisse zu verbergen, die es zu entschlüsseln galt. Dieser Aufgabe hat sich die Wissenschaft der Astrologie verschrieben, die besonders im Mittelalter eine Blütezeit erlebte. Der kastilische König Alfons der Weise war dabei einer der berühmtesten Forscher auf diesem Gebiet und hielt seine Erkenntnisse in bedeutenden Traktaten des 13. Jahrhunderts fest. Diese wurden noch während der folgenden Jahrhunderte rezipiert, wie die wunderschöne Handschrift des Traktats über die Welt aus dem 16. Jahrhundert beweist.

Traktat über die Welt

Diese bedeutende Handschrift aus der Spanischen Nationalbibliothek in Madrid ist ein prachtvolles Zeugnis der Epoche der Gelehrsamkeit in Spanien unter König Alfons dem Weisen im 13. Jahrhundert. Der kastilische König selbst gilt als Verfasser der beiden hier versammelten Traktate, die Themen der Astrologie und der Mythologie miteinander verflechten: das Libro de la Sphaera und das Libro del Lapidario. Neben dem spannenden Inhalt der Texte sind auch die qualitätvollen Illustrationen ein bemerkenswerter Bestandteil dieses historischen Schatzes!

Der gelehrsame Herrscher

König Alfons X. von Kastilien (1221–1284) ist bis heute berühmt unter seinem Beinamen der Weise. Diese ruhmreiche Bezeichnung, die ihm schon seine Zeitgenossen verliehen, geht zurück auf seine Begeisterung für die Wissenschaft und die Künste. Alfons der Weise war nicht nur ein außergewöhnlicher Förderer dieser Bereiche – so gründete er unter anderem eine berühmte Übersetzerschule in Toledo -, sondern betätigte sich auch selbst umfangreich auf den verschiedensten wissenschaftlichen und künstlerischen Gebieten. Als Poet und Literat wurde er ebenso gefeiert wie als Verfasser wissenschaftlicher Werke, unter anderem auf dem Gebiet der Astronomie und Astrologie.

Fixsterne und Gesteine

Mit diesem spannenden Forschungsgebiet beschäftigt sich auch die Handschrift des sogenannten Traktats über die Welt. Die darin enthaltenen Texte stammen aus dem Umkreis des kastilischen Königs Alfons X. des Weisen und werden sogar dem König selbst zugeschrieben. Es handelt sich um zwei Traktate zu Astrologie und zu den Eigenschaften der Steine: zu Sphaera und Lapidario.
Das Libro de las Figuras de las Estrellas Fijas del Octavo Cielo oder Libro de la Sphaera studiert die 48 Konstellationen der Fixsterne der achten ptolemäischen Sphäre. Das Buch des Lapidario wiederum ist ein mineralogisches Traktat mit Studien zu 360 Gesteinen, eingeteilt in zwölf Kapitel ebenfalls nach dem ptolemäischen System.

Der bewunderswerte Buchschmuck

In der kastilischen Handschrift der Spanischen Nationalbibliothek in Madrid aus dem 16. Jahrhundert werden diese bedeutenden Texte zusätzlich wunderschön illustriert, unter anderem mit 46 Darstellungen von Sternkreisen. So ist das Traktat über die Welt nicht nur historisch bedeutend und informativ, sondern auch besonders ansprechend gestaltet. Die bildlichen Darstellungen im Text schmücken die beiden Texte zu astrologischen Themen äußerst ornamental und farbenfroh.
Die ** interessante Verknüpfung von Mythologie und Astrologie**, wie sie noch im 13. Jahrhundert durchaus üblich war, kommt hier besonders gut zum Ausdruck. Das Traktat über die Welt gilt als eines der letzten Manuskripte, die diese Verbindung präsentieren, bevor das Thema zunehmend wissenschaftlicher angegangen wird.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Treatise of Sphaera and Lapidario
Tratado de Sphaera y Lapidario
Umfang / Format
49 Folios / 42,0 x 28,0 cm
Herkunft
Spanien
Datum
16. Jahrhundert
Epoche
Sprache
Buchschmuck
48 Sternkarten und 334 Illustrationen von Gesteinen
Inhalt
Die 48 Sternbilder der achten Sphäre (nach Ptolemäus) und ein mineralogisches Traktat über 360 Gesteine
Auftraggeber
Alfonso X. der Weise

2 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Traktat über die Welt“

Tratado de Sphaera y Lapidario
Traktat über die Welt – MS 1197 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
Traktat über die Welt – MS 1197 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
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Tratado de Sphaera y Lapidario

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
BiblioGemma – Barcelona
Limitierung
995 Exemplare
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Preiskategorie: €€ (1.000€ - 3.000€)
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La Octava Esfera. Primer Libro del Saber di Astronomía de Alfonso X el Sabio
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La Octava Esfera. Primer Libro del Saber di Astronomía de Alfonso X el Sabio

Faksimile: 1 Band Teilfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Club Bibliófilo Versol – Madrid, 2015
Limitierung
350 Exemplare
Kommentar
1 Band von Laura Fernández Fernández
Sprache: Spanisch
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des ersten Teils (Fol. 1-49) des Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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