Eine alchemistische Sammelhandschrift auf der Suche nach einem allumfassenden Wissen, einer Substanz zur Veredelung von Metallen und der menschlichen Seele: dem Stein der Weisen

Valencia, 2004

Padua (Italien) — ca. 1470

Valencia, 2004

Valencia, 2004

Padua (Italien) — ca. 1470

  1. Alchemisten interessierten sich nicht nur für die Verwandlung von Substanzen, sondern auch für die Veredelung der Seele

  2. Es wurde angenommen, dass dieselbe Substanz, die ein unedles Metall in Gold verwandeln könnte, auch Unsterblichkeit gewähren könnte

  3. Dies ist eine seltene alchemistische Handschrift, da Praktiken dieser esoterischen Kunst von Natur aus geheim waren

Valencia, 2004

Alternativ-Titel:
  • Miscellany of Alchemy
  • Miscelánea De Alquimia
Sammlung der Alchemie – MS Ashburnham 1166 – Biblioteca Medicea Laurenziana (Florenz, Italien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Sammlung der Alchemie

Unter der mittelalterlichen Wissenschaft der Alchemie verstand man allgemein die Lehre von den Eigenschaften der Stoffe und ihren Reaktionen, doch kreisen die gängigen Vorstellungen meist um den Mythos der Umwandelbarkeit von unedlen in edle Metalle, wie zum Beispiel von Bleib in Silber oder Gold. Obgleich heute vieles davon überholt und widerlegt ist, legten die Alchemisten den Grundstein für die Entwicklung der modernen Chemie und anderer Naturwissenschaften. Sie befassten sie sich mit dem Makrokosmos des Himmels und Universums und dessen Spiegelbild im Mikrokosmos des Menschen, indem sie beide in Einklang miteinander zu bringen versuchten. Sie suchten nach einem Elixier der Unsterblichkeit, ein Allheilmittel gegen Krankheiten jedweder Art und andere Substanzen um den menschlichen Körper und Geist zu vervollkommnen. Ihr Glaube an ein umfassendes Wissen, eine universelle Wahrheit, drückt sich vielleicht am besten in der Suche nach dem Stein der Weisen aus, einer legendären Substanz, die die Umwandlung von unedlen Metallen in Edelmetall wie Gold oder Silber vermochte oder mit deren Hilfe ein Lebenselixier für die Erlangung der Unsterblichkeit gebraut werden konnte. Der Stein der Weisen wurde geradezu zum Symbol der Vollkommenheit, Erleuchtung und himmlischen Glückseligkeit. Das vorliegende Manuskript, das unter der Signatur MS Ashburnham 1166 in der Bibliothek Laurenziana in Florenz beherbergt ist, wird Johannes von Teschen oder Ticinensis zugeschrieben und auf das Jahr ca. 1470 datiert. Bekanntheit erlangte es vor allem durch die Darstellung eines sterbenden Mannes, der durch einen Pfeilschuss zu Tode kam und nun einem Baum als Boden dient, der aus seinem Genitalbereich erwächst. Die Handschrift ist nach ihrem letzten Besitzer, dem Sammler Betram Ashburnham, benannt, dessen gesamte Handschriftensammlung sich heute in der Bibliothek Laurenziana in Florenz befindet. Das Buch ist mit wunderschönen, rätselhaften Aquarellzeichnungen ausgeschmückt, die Francesco da Barberino (1264-1348) zugeschrieben werden.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Miscellany of Alchemy
Miscelánea De Alquimia
Datum
ca. 1470
Sprache

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Valencia, 2004“

2004
Sammlung der Alchemie – MS Ashburnham 1166 – Biblioteca Medicea Laurenziana (Florenz, Italien)
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2004

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Ediciones Grial
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