Das Magnum Opus des geistlichen Führers der Armenischen Apostolischen Kirche: Ein herrlich geschmücktes, elegisches Gedicht, dem Sohn Gottes gewidmet

Vienna, 2011

Kloster des heiligen Antonius (Armenien) — 1432

Vienna, 2011

Vienna, 2011

Kloster des heiligen Antonius (Armenien) — 1432

  1. Nerses IV. der Begnadete (1102-73) war der Hauptbischof und geistliche Führer der Armenischen Apostolischen Kirche

  2. Seine Werke sind mit 11 ganzseitigen Miniaturen, 11 im Text eingefügten Miniaturen, 24 Randminiaturen und anderen Pretiosen mehr geschmückt

  3. Diese Handschrift entstand 1432 im armenischen Kloster St. Antonius in der Nähe von Caffa auf der Krim im Schwarzen Meer

Vienna, 2011

Codex 543  – Wiener Mechitharisten-Congregation (Wien, Österreich)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Im 4. Jahrhundert nahm das Königreich Armenien als erstes das Christentum als offizielle Religion an und spielte eine wichtige Rolle in seiner Geschichte, von der Unterstützung der frühen Missionsarbeit bis hin zur Rolle als Schutzschild des Christentums im Osten und als Verbündeter der Kreuzritterkönigreiche. Dieses Manuskript enthält die wichtigsten Schriften von Nerses IV. dem Gnädigen, einem Führer der Armenischen Apostolischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Es ist reich mit einigen der schönsten Zeugnisse armenischer Buchmalerei geschmückt, die aus dem Mittelalter erhalten blieben.

Codex 543

Das Mechitaristenkloster von Wien ist eines von zwei Klöstern in Wien, das der armenisch- katholischen Mechitaristen-Kongregation, einer armenisch-benediktinischen Ordensgemeinschaft, angehört. Das Kloster, eines der größten armenischen Kulturzentren außerhalb Armeniens, feierte im Jahr 2011 sein zweihundertjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde eine besonders kostbare Handschrift der klostereigenen Bibliothek, Codex 543, als Faksimileausgabe herausgegeben. Die kleinformatige Handschrift ist eine der schönsten und feinsten armenischen Handschriften, die jemals angefertigt wurde, und geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Mit einer Größe von nur 13,5 mal 8,5 cm umfasst sie 240 Seiten und entstand im Jahr 1432 im armenischen Kloster des heiligen Antonius bei Kaffa auf der Halbinsel Krim, am Schwarzen Meer. Die Handschrift enthält einige Schriften des Nerses IV. Schnorhali, genannt der Gnadenvolle (1102-73), seinerzeit der Katholikos der Armenier – das heißt das Oberhaupt und der geistige Führer der armenischen Staatskirche, der Armenischen Apostolischen Kirche. Er ging als bedeutender Theologe, Dichter, Schriftsteller und Komponist von Hymnen in die Geschichte ein, wie auch als Pionier der Kirchenunion, der für die Vereinigung der armenischen Kirche mit der orthodoxen Ostkirche in Konstantinopel eintrat, allerdings ohne Erfolg. Sein Magnus Opum, ein erhabenes elegisches Gedicht mit dem Titel “Jesus eingeborener Sohn des Vaters“ ist ebenfalls in der Handschrift enthalten. Der Codex ist mit reichem Buchschmuck versehen – dazu zählen 11 ganzseitige Miniaturen, 11 in den Text eingefügte Miniaturen, 24 Randminiaturen, 3 Zierseiten, 3 Titelbalken, zoomorphe und vegetabile Randbordüren und Schmuckinitialen.

Kodikologie

Datum
1432
Buchschmuck
11 ganzseitige Miniaturen, 11 Miniaturen in den Text eingefügt, 24 Miniaturen mit Rahmen, 3 dekorierte Seiten
Inhalt
Mehrere Schriften von Catholicos Nerses IV Shnorhali

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Vienna, 2011“

2011
Codex 543  – Wiener Mechitharisten-Congregation (Wien, Österreich)
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Wiener Mechitharisten-Congregation (Wien, Österreich)
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