Forster-Codizes

ms “Forster” - Victoria and Albert Museum (London, Großbritannien)

Alternativ-Titel:

Forster Codices, I Codici Forster

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Forster Codices
I Codici Forster

Art
Umfang / Format

3 Bände / 14.5 x 10.0 cm
9.5 x 7.0 cm
9.0 x 6.0 cm

Herkunft
Datum
1493-1505
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Leonardo Da Vinci

Vorbesitzer

Francesco Melzi
Pompeo Leoni
Graf Edward George Lytton
John Forster

Kurzbeschreibung

Bei den sogenannten Forster-Codices handelt es sich um drei Notizbücher von Leonardo da Vinci, einem der größten Universalgenies der Geschichte. Die privaten Notizbücher, entstanden in den Jahren 1493-1505, enthalten spannendes Material zu Leonardos Forschungen und künstlerischem Schaffen, aber auch persönliche, autobiographische Anmerkungen und spontane Gedanken des Genies. Die wechselvolle Provenienz des Konvoluts der drei Codices macht das Ganze noch spannender!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Forster-Codices

Leonardo da Vinci (1452-1505) hinterließ ein unglaubliches zeichnerisches und schriftliches Werk. Seine leidenschaftliche Beschäftigung als Forscher und Entdecker auf allen möglichen Gebieten und seine herausragende Stellung in der Kunst der italienischen Renaissance führten zu diesem beeindruckenden, kostbaren Erbe, das heute über die ganze Welt verstreut ist. Im Jahr 1964 startete man in Italien ein ehrgeiziges Projekt, um das Andenken an den Nationalhelden Leonardo da Vinci zu bewahren: die große Nationale Edition der Manuskripte und Zeichnungen von Leonardo da Vinci, bekannt als die Leonardo-Codices.

Ein Konvolut in London

Drei der Notizbücher Leonardos, berühmt als Forster-Codices, werden heute im Victoria and Albert Museum in London aufbewahrt. Das Konvolut, bestehend aus drei kleinen Bänden im Format von 14,5 x 10 cm, 9,5 x 7 cm und 9 x 6 cm, ist ein wahrer Schatz der Leonardo-Forschung, bietet es doch einen umfassenden Überblick über die völlig unterschiedlichen Themen, mit denen sich das Universalgenie beschäftigte. Die drei Notizbücher stammen außerdem aus drei verschiedenen Epochen im Zeitraum 1493-1505.

Das Universalgenie wird greifbar

Die Forster-Codices gewähren unmittelbar Einblick in die Gedankenwelt Leonardo da Vincis. Hier hielt er spontane Gedanken zu verschiedensten wissenschaftlichen, künstlerischen und privaten Themen fest: wichtige Studien zu Mathematik und Geometrie, Untersuchungen zu hydraulischen Maschinen, physikalische Überlegungen und Bemerkungen zu Grammatik, kosmologische Studien, Fabeln, Witze und geistreiche Bemerkungen und einiges mehr, was es noch zu entdecken gilt. Außerdem finden sich in den drei Büchern einige Pferde-Studien, u.a. zur Bronze-Figur des Reiterstandbilds des Francesco Sforza, Herzog von Mailand, und autobiographische Hinweise, etwa zu den Ausgaben für das Begräbnis von seiner Mutter Caterina.

Ein gefragter Schatz

Neben den meisterhaften Studien und Zeichnungen und dem informativen Text gibt es noch einen weiteren Aspekt, der die Forster-Codices so interessant macht: die wechselvolle Provenienz. Von Francesco Melzi - dem Erben des gesamten schriftlichen und zeichnerischen Nachlasses Leonardo da Vincis – gingen diese drei Notizbücher in den Besitz von Pompeo Leoni über, gelangten dann nach Venedig und wurden im 19. Jahrhundert von Earl Edward George Lytton erworben. Nach dessen Tod gelangten sie 1873 an John Forster, dessen Namen sie heute tragen und der die drei Bände 1876 an das Victoria and Albert Museum in London vermachte.

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