Gebetbuch Jakobs IV. von Schottland

Codex 1897 - Österreichische Nationalbibliothek (Wien, Österreich)

Alternativ-Titel:

Book of Hours of James IV

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Book of Hours of James IV

Art
Umfang / Format

494 Seiten / 20.0 x 14.5 cm

Herkunft
Datum
1503-1513
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Jakob IV., König von Schottland

Künstler / Schule

Gerard Horenbout, Hofmaler der Margarete von Österreich
Maximilian-Meister

Buchschmuck

65 Miniaturen (viele von ihnen ganzseitige). Im Kalender halbseitige Landschaftsbilder mit den Tierkreiszeichen. Alle Seiten, auch solche mit Text, haben verzierte Bordüren und reichen Goldschmuck

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Das Gebetbuch Jakobs IV. von Schottland

Das mittelalterliche Stundenbuch war ein sehr persönliches Buch. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist das Gebetbuch Jakobs IV. und seiner Gemahlin Margaret Tudor. Die Hochzeit des Königs der Schotten mit der Tochter des englischen Herrschers Heinrichs VII., die mit großen politischen Hoffnungen auf einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Ländern verknüpft war, wurde 1503 in Holyrood gefeiert. Unser Stundenbuch dürfte das Hochzeitsgeschenk des Bräutigams an die Braut gewesen sein. Wer auch immer den Auftrag zu diesem Werk gegeben haben mag, er hat die Anfertigung seines Geschenkes einem der führenden Buchmalerateliers jener Zeit übertragen.

65 Miniaturen von „Stars“ der Gent-Brügger Schule

Die Ausstattung wurde von Künstlern der Gent-Brügger Schule vorgenommen, die zu den bedeutendsten Vertretern der flämischen Buchkunst gehörten – Gerald Horenbout, Hofmaler der Generalstatthalterin der Niederlande, Margarete von Österreich, und der sog. Maximilians-Meister. Ihr Stil ist durch eine Perfektion in der Darstellung und eine überaus phantasievolle und reiche Ausgestaltung der Randleisten gekennzeichnet.
Bereits das Kalendarium zeigt durch zwölf sensationelle halbseitengroße Landschaftsbilder atmosphärische Fernwirkung. Die Monatstage sind auf jeweils zwei gegenüberliegende Seiten aufgeteilt. Schrift und Bild werden durch gotische Maßwerkarchitektur gerahmt und gleichzeitig auch kompositorisch zusammengefasst. Den direkten Bezug zu den ersten Besitzern stellen die Stifterbilder dar, die König Jakob und seine Gemahlin zeigen.

Unglaublicher Detailreichtum

Die einzelnen Kapitel des Gebetbuchs werden von 65 ganzseitigen Miniaturen eingeleitet und begleitet, die in ihrem Detailreichtum einzigartig sind. Miniaturen- und Textseiten sind von Bordüren gerahmt, deren Blüten, Ranken und kleine Lebewesen einen erstaunlichen Naturalismus zeigen.
Für die einzigartige Stellung des Gebetbuchs Jakobs IV. ist neben der geschichtlichen Bedeutung vor allem sein hoher kunsthistorischer Wert ausschlaggebend. Als eine der bedeutendsten Arbeiten entstand es in einer jener Werkstätten der Gent-Brügger Schule, in denen die flämische Buchmalerei ihre letzte Hochblüte erlebte.

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