Getty-Apokalypse

MS Ludwig III 1 - Getty Museum (Los Angeles, USA)

Alternativ-Titel:

Getty Apocalypse, Dyson Perrins Apocalypse

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Getty Apocalypse
Dyson Perrins Apocalypse

Art
Umfang / Format

92 Seiten / 31.5 x 23.1 cm

Herkunft
Datum
Um 1255
Stil
Genre
Sprache
Buchschmuck

82 Miniaturen

Vorbesitzer

Dyson Perrins

Kurzbeschreibung

Die sogenannte Getty-Apokalypse, nach ihrem heutigen Aufbewahrungsort im J. Paul Getty Museum benannt, gehört zu den Höhepunkten der englischen Buchmalerei des 13. Jahrhunderts. Beeindruckende Miniaturen illustrieren die außergewöhnlichen Erzählungen der Offenbarung des Johannes. Der kraftvolle biblische Text wird ergänzt durch den zugehörigen Kommentar des Berengaudus aus dem 11. Jahrhundert. Jeweils eine halbseitige Miniatur begleitet die Textstellen. Die Darstellungen stehen ganz in der Tradition der englischen Gotik, mit grazilen Figuren und herrlich lebendigen Szenen. Gekrönt wird der Bilderschmuck der Handschrift durch die unzähligen prächtigen historisierten Initialen. Durch die Verbindung mit den Miniaturen von der Hand eines großen Meisters wird die erzählerische Wucht der Apokalypse vor Augen geführt. Die Getty-Apokalypse beeindruckt so bis heute wohl jeden Liebhaber mittelalterlicher Buchmalerei!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Getty-Apokalypse

Die sogenannte Getty-Apokalypse, nach ihrem heutigen Aufbewahrungsort im J. Paul Getty Museum benannt, gehört zu den Höhepunkten der englischen Buchmalerei des 13. Jahrhunderts. Beeindruckende Miniaturen illustrieren die außergewöhnlichen Erzählungen der Offenbarung des Johannes. Der kraftvolle biblische Text wird ergänzt durch den zugehörigen Kommentar des Berengaudus aus dem 11. Jahrhundert. Jeweils eine halbseitige gerahmte Miniatur illustriert die Textstellen. Die Darstellungen stehen ganz in der Tradition der englischen Gotik, mit grazilen Figuren und herrlich lebendigen Szenen. Gekrönt wird der Bilderschmuck der Handschrift durch die unzähligen prächtigen historisierten Initialen. Durch die Verbindung mit den Miniaturen von der Hand eines großen Meisters wird die erzählerische Wucht der Apokalypse vor Augen geführt. Die Getty-Apokalypse beeindruckt so bis heute wohl jeden Liebhaber mittelalterlicher Buchmalerei!

Die phantastische Offenbarung des Johannes

Die Apokalypse mit den erschreckenden Erzählungen vom Ende der Welt und den damit verbundenen Ereignissen passt wunderbar in das Weltbild des 13. Jahrhunderts. Eben diese Weltsicht wird in den Illustrationen der Getty-Apokalypse vor Augen geführt. Die Offenbarung des Johannes ist ein kraftvoller poetischer Text, der die mittelalterlichen Buchmaler zu grandiosen Bilderfindungen inspirierte. Die Visionen von zerstörten Städten, grausamen Drachen und apokalyptischen Wesen, kämpfenden Rittern und einem thronenden Gott sind zum Teil Furcht einflößend, zum Teil schlicht beeindruckend. Als eine der schönsten illustrierten Handschriften der Offenbarung des Johannes gibt die Getty-Apokalypse - um 1255 vermutlich in London entstanden - unmittelbar Einblick in die Wahrnehmung dieser biblischen Prophezeiung im 13. Jahrhundert.

Pracht und Schrecken in Farbe und Gold

Auf insgesamt 92 Seiten versammelt die Getty-Apokalypse einen unglaublichen Bilderschmuck von 82 Miniaturen und 42 historisierten Initialen. Die prachtvolle englische Handschrift gilt als ein Werk von außergewöhnlicher Kunstfertigkeit. Gold und Silber schmücken die in wunderbaren Farben gestalteten Illustrationen, die jeweils in einem grünen Rahmen über dem Text angebracht sind. Dem Stil der Gotik gemäß zeigen sie elegante Figuren mit schlanker Gestalt vor wunderbaren Stadt-, Natur- und Phantasie-kulissen. Die qualitativ außerordentlich hochwertigen kolorierten Zeichnungen präsentieren Szenen aus der Apokalypse des Johannes. In herrlich lebendigen Darstellungen werden die oftmals erschreckenden Szenen illustriert. So etwa in der Darstellung der Flut, wo die Wellen in einer unglaublichen Kühnheit über die Menschen hinwegrollen, unter einer schwarze Sonne und einem schiefen Mond.

Herausragendes Kunstwerk der gotischen Buchmalerei

Der Künstler der Getty-Apokalypse beweist sich mit seinen Miniaturen als herausragender Meister der Buchmalerei. Herrliche Bilderfindungen und Kompositionen bereichern die Handschrift. Die Szenen überschneiden zum Teil den Rahmen, was den Darstellungen eine zusätzliche Lebendigkeit verleiht. Und die Figur des Johannes begleitet jede Miniatur als Erzähler und unmittelbare Verbindung zum Geschehen. Zusätzlich wird der künstlerische Schmuck des Buches durch die 42 wunderbaren historisierten Initialen bestimmt. Diese sind Figureninitialen mit Darstellungen aus der profanen Ikonographie, seien es Szenen aus den Fabeln des Äsop oder einfache Figuren, zur Belustigung und Unterhaltung des Lesers abseits der schrecklichen Bilder der Apokalypse.

Kryptische Bilder

Der jeweils zugehöriger Text in schwarzer Tinte ist unter den Miniaturen zu lesen, begleitet von Berengaudus Kommentar zur Apokalypse. Dieser erklärende Text von einem Mönch namens Berengaudus aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wird hier in roter Tinte dem eigentlichen Text der Offenbarung beigefügt. Auf diese Weise fügt sich der biblische Text des Johannes, seine Erklärung und Deutung aus dem 11. Jahrhundert und die großartige englische Buchmalerei des 13. Jahrhunderts zu einem außergewöhnlichen künstlerischen Meisterwerk zusammen – der Getty-Apokalypse!

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