Göttliche Komödie degli Obizzi

Cod. 67 - Biblioteca del Seminario Vescovile (Padua, Italy)

Alternativ-Titel:

Divina Commedia degli Obizzi, Divine Comedy Cod. 67 in the Seminario of Padua

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Divina Commedia degli Obizzi
Divine Comedy Cod. 67 in the Seminario of Padua

Art
Umfang / Format

301 Seiten / 34.0 x 23.9 cm

Herkunft
Datum
Zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts
Stil
Genre
Inhalt

Dante Alighieris Göttliche Komödie mit Kommentaren von Jacopo della Lana und Andrea della Lancia

Sprache
Künstler / Schule

Michelino da Besozzo

Vorbesitzer

Alfonso Alvarotti

Schrift

Gotische Rotunde

Kurzbeschreibung

Mit seiner Göttlichen Komödie schuf Dante Alighieri (1265-1321) um 1307 nicht nur sein Hauptwerk, sondern begründete gleichfalls die italienische Literatur. Heute sind einige mittelalterlichen Handschriften dieses Meisterwerkes bekannt. Eine von ihnen, der Codex Obizzi, ist in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden und enthält, natürlich neben der bedeutenden Dichtung, Kommentare von Jacopo della Lana (1290-1365) und Andrea della Lancia (vor 1296- nach 1357). Zu einer Besonderheit machen die Handschrift darüber hinaus die 100 leuchtenden Miniaturen, geschmackvollen Bordüren und üppigen Initialen von Michelino da Besozzo (ca. 1370- ca. 1455). In diesen fasst der Buchmaler die Ereignisse des gesamten Textes zusammen und führt sie dem Leser schillernd vor Augen.

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Beschreibung

Göttliche Komödie degli Obizzi

Ende des 14. Jahrhunderts entstand in Italien eine 301 Seiten umfassende Ausgabe von Dante Alighieris (1265-1321) Göttlicher Komödie, die weiterhin Kommentare von Jacopo della Lana (1290-1365) und Andrea della Lancia (vor 1296- nach 1357) enthält. Dieses in italienischer Sprache verfasste Werk, was zudem die Grundlage für die italienische Literatur bildete, ist mit 100 glanzvollen Miniaturen, prächtigen Initialen und reichlich dekorativen Elementen von Michelino da Besozzo (ca. 1370- ca. 1455) geschmückt. Da sich auf der ersten Seite des Infernos das Wappen der Familie Obizzi finden lässt, kann davon ausgegangen werden, dass sie die wertvolle Handschrift in Auftrag gaben, oder zeitweise im Besitz der Familie war.

Miniaturen vom Besten

Mit dem Italiener Michelino da Besozzo (ca. 1370- ca. 1455) wurde einer der begabtesten spätgotischen Künstler der Lombardei mit der Illumination der Handschrift beauftragt. Er arbeitete bereits für Gian Galeazzo Visconti (1351-1402) und zeigt auch bei den Darstellungen zu Dantes Hauptwerk sein ganzes Können. Im Gegensatz zu vielen anderen Buchmalereien, fertigte er diese nicht in Zusammenarbeit mit anderen Malern sondern alleine an.

Große Kunst im kleinen Format

In 100 farbenprächtigen Miniaturen fasst der Buchmaler die Ereignisse des gesamten Textes zusammen. Damit ihm dies gelingen kann, entscheidet er sich gegen vereinzelte ganzseitige Miniaturen und stattdessen für kleinere Darstellungen, die die Breite einer Spalte einnehmen. Diese eher kleinformatigen Bilder überzeugen mit ihrer Leuchtkraft und dem sparsamen Umgang mit Blattgold, womit Besozzo gekonnt Akzente setzt. Zu den Szenen kommen kunstvolle Blumenranken, die mit ihrer detaillierten Naturschilderung begeistern können.

Unbekannte Geschichte hinter dem Buch

Über die Herkunft und die Geschichte des umfangreichen Kodex gibt es nur zwei Anhaltspunkte. Zum Einen scheint er im Jahr 1720 in die Biblioteca del Seminario gekommen zu sein, als Alfonso Alvarotti verstarb und der Bibliothek seine gesamte Sammlung vermachte. Den zweiten Hinweis liefert ein Wappen auf dem ersten Blatt des Infernos. Trotz der starken Beschädigung lässt es sich als das der Familie Obizzi identifizieren, die im Gebiet von Ferrara und Padua Verbindungen hatte.

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