Gulbenkian-Apokalypse

MS L.A. 139 - Museu Calouste Gulbenkian (Lisabon, Portugal)

Alternativ-Titel:

Gulbenkian Apocalypse, Apocalipsis Gulbenkian, Apokalypse Gulbenkian, Apocalisse Gulbenkian, Apocalipse Gulbenkian

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Gulbenkian Apocalypse
Apocalipsis Gulbenkian
Apokalypse Gulbenkian
Apocalisse Gulbenkian
Apocalipse Gulbenkian

Art
Umfang / Format

152 Seiten / 27.0 x 21.7 cm

Herkunft
Datum
1265-1270
Stil
Genre
Sprache
Buchschmuck

53 Miniaturen

Vorbesitzer

Pabst Clement IX. (1667 - 1669)
Cesare Battaglini de Rimini
Henry Yates Thomson
Calouste Gulbenkian

Kurzbeschreibung

Die Gulbenkian-Apokalypse entstand zwischen 1265 und 1270 in London. Die gotische Apokalypsen-Handschrift ist mit hochwertigen Miniaturen in goldenen Rahmen geschmückt. Sie ist eine der schönsten Manuskripte der englischen Apokalypsen-Tradition und befindet sich heute im Gulbenkian-Museum in Portugal, wonach der Codex benannt wurde.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Die Gulbenkian-Apokalypse

Im 13. und 14. Jahrhundert entstand in England eine Reihe kostbarer und künstlerisch wertvoller illuminierter Handschriften zur Johannesoffenbarung, auch bekannt als Apokalypse, dem letzten Buch der Bibel. Die Gulbenkian-Apokalypse ist eine der schönsten Ausgaben dieser Manuskripte. Das Werk ist mit einer großen Anzahl hochwertiger Miniaturen in goldenen Rahmen geschmückt. Es wurde wahrscheinlich im Auftrag von Papst Clemens IX. hergestellt und befand sich im Besitz mehrerer prominenter Kunstliebhaber. Heute wird die prächtige Handschrift im Museum des Calouste Gulbekian in Lissabon aufbewahrt, woher der Codex auch seinen Namen erhielt.

Interessanter Bilderzyklus

Die Gulbenkian-Apokalypse schmückt ein prachtvoller Bildzyklus von 152 halbseitigen Miniaturen. 78 dieser Illustrationen stellen die Geschichte von Ende der Welt und vom Tag des Jüngsten Gerichts bildhaft dar. 74 weitere Szenen illustrieren kurze Auszüge des recht langen und im 13. Jahrhundert in englischen Apokalypse-Handschriften beliebten Kommentars des Berengaudus. Alle Bilder, in ihren unterschiedlichsten Farben und Formen, werden in einem goldenen, rechteckigen Rahmen dargestellt. Während die Darstellungen zum biblischen Text die Rolle des Johannes als Visionär hervorheben, betonen die Illustrationen zum Kommentar die Bedeutung der Predigt und die bischöfliche Autorität. Die Miniaturen des Gulbenkian-Codex stellen die Bilder anderer illustrierte Apokalypsen-Handschriften deutlich in den Schatten. Die qualitativ hochwertigen Illuminationen befinden sich in einem exzellenten Erhaltungszustand, sodass wir diese wunderschönen Bilder noch heute in ihrer vollen Pracht bewundern können.

Prominente Vorbesitzer

Die Gulbenkian-Apokalypse wurde sehr wahrscheinlich im Auftrag des Papstes Clemens IX. angefertigt. Der italienische Kunstsammler Cesare Battaglini, welcher mit einer Nachfahrin Clemens´ IX. verheiratet war, konnte die Handschrift in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem stolzen Preis erstehen. Zwischen 1899 und 1920 befand das Manuskript sich im Besitz des englischen Zeitungsmagnaten und Buchsammlers Henry Yates Thompson. Zu guter Letzt erwarb der Portugiese Calouste Gulbenkian den wertvollen Codex für sein Museum Lissabon.

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