Heidelberger Schicksalsbuch

Cod. Pal. germ. 832 - Array (Heidelberg, Deutschland)

Alternativ-Titel:

Astrolabium planum in tabulis, Astrolabium Planum of Heidelberg

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Astrolabium planum in tabulis
Astrolabium Planum of Heidelberg

Art
Umfang / Format

542 Seiten / 36.0 x 26.0 cm

Herkunft
Datum
Um 1491
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Philipp, der Aufrichtige; Kurfürst der Pfalz (1448 - 1508) und seine Frau Margaret von Bayern (1456 - 1501)

Künstler / Schule

Autoren: Johannes Hartlieb und andere
Maler: Berthold Furtmeyr atelier

Buchschmuck

380 Miniaturen

Vorbesitzer

Pabst Gregor XV. (1554 - 1623)
Biblioteca Palatina (Heidelberg, Deutschland)

Kurzbeschreibung

Das Heidelberger Schicksalsbuch ist sicherlich eine der berühmtesten Handschriften der Geschichte der Buchmalerei! Wohl um 1491 in Regensburg entstanden, war das Heidelberger Schicksalsbuch ein Auftrag eines wohlhabenden Auftraggebers, vermutlich des Kurfürsten Philipp des Aufrichtigen von der Pfalz und seiner Frau Margarethe von Bayern-Landshut. Der Regensburger Meister Berthold Furtmeyr fertigte zusammen mit seiner Werkstatt die kostbare künstlerische Ausstattung der Handschrift, unter anderem ein wunderschönes drehbares Astrolabium. Die verschiedenen astronomisch-astrologischen Traktate, die hier zusammen mit qualitätvollen Illustrationen versammelt sind, gewähren Einblick in diese wundersame und interessante Thematik des 15. Jahrhunderts.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Heidelberger Schicksalsbuch

Das Heidelberger Schicksalsbuch ist sicherlich eine der berühmtesten Handschriften in der Geschichte der Buchmalerei! Wohl um 1491 in Regensburg entstanden, war das Heidelberger Schicksalsbuch ein Auftrag eines wohlhabenden Auftraggebers, vermutlich des Kurfürsten Philipp des Aufrichtigen von der Pfalz und seiner Frau Margarethe von Bayern-Landshut. Der Regensburger Meister Berthold Furtmeyr fertigte zusammen mit seiner Werkstatt die kostbare künstlerische Ausstattung der Handschrift, unter anderem ein wunderschönes drehbares Astrolabium. Die verschiedenen astronomisch-astrologischen Traktate, die hier zusammen mit qualitätvollen Illustrationen versammelt sind, gewähren Einblick in diese wundersame und interessante Thematik des 15. Jahrhunderts.

Ein begehrtes Sammlerstück

Das Heidelberger Schicksalsbuch wird heute bezeichnet nach seinem aktuellen – und historischen! – Aufbewahrungsort: der Universitätsbibliothek Heidelberg als Nachfolgerin der berühmten Biblioteca Palatina. Entstanden ist die einzigartige Handschrift um 1491 in Regensburg, vermutlich im Auftrag des Kurfürsten Philipp des Aufrichtigen von der Pfalz und seiner Frau Margarethe von Bayern-Landshut, auf die die Wappen der Pfalz und Bayerns im Buch verweisen. Das bibliophile Schmuckstück befand sich schon im folgenden Jahrhundert im Besitz von Papst Gregor XV. (1554 - 1623). Dann gelangte es in die Biblioteca Palatina in Heidelberg. Ab 1623 wiederum im Besitz eines Papstes - Gregors XV. -, wurde die Handschrift im Jahr 1816 ihrer ehemaligen Bestimmung in Heidelberg, der Pfalzgräflichen Bibliothek »Biblioteca Palatina«, zurück überstellt.

Die Wissenschaft der Astrologie

Der Cod. Pal. germ. 832 der Universitätsbibliothek Heidelberg zählt zu den bedeutendsten Handschriften des 15. Jahrhunderts. Das berühmte Heidelberger Schicksalsbuch versammelt auf 542 Seiten verschiedene astronomisch-astrologische Schriften, darunter ein astrologisches Jagdtraktat, die Geomantie des Johannes Hartlieb und einen astrologischen Kalender. Außerdem geben die verschiedensten Kalender Auskunft zur Berechnung etwa des richtigen Termins zum Aderlass oder des Mondstands. Und auch das menschliche Schicksal kann mithilfe der Sternenkonstellationen vorhergesagt werden!

Ein künstlerisches Schmuckstück

Diese Texte zu Astronomie und Astrologie mit Erläuterungen zur Verwendung der vorgestellten Tabellen und Hilfsmittel werden in der Heidelberger Handschrift auf beeindruckende Weise künstlerisch ausgestaltet. Die insgesamt 380 Miniaturen sind das Werk des Regensburger Miniaturisten Berthold Furtmeyr und seiner Werkstatt. Aus der Hand des Meisters stammt unter anderem eine außergewöhnliche Besonderheit der Handschrift: ein drehbares flaches Astrolabium in Deckfarbenmalerei auf Goldgrund zur Berechnung kosmischer Konstellationen. Die wunderschönen Miniaturen etwa zu den Sternbildern, aber auch zu komplizierten Tabellen und Anordnungen, sind meist auf wertvollem Goldgrund aufgebracht. Sie verleihen dem berühmten Heidelberger Schicksalsbuch seine einzigartige und herausragende Stellung innerhalb der Geschichte der Buchmalerei!

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