Kennicott-Bibel

MS. Kennicott 1 - Bodleian Library (Oxford, Großbritannien)

Alternativ-Titel:

Kennicott Bible

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Kennicott Bible

Art
Umfang / Format

922 Seiten / 32.0 x 26.2 cm

Herkunft
Datum
1476
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Isaac de Braga

Künstler / Schule

Schreiber: Moses Ibn Zabara
Illuminator: Joseph Ibn Hayyim

Buchschmuck

24 kanonische Buchtitel, 49 Paraschot-Titel, aus verschiedenen bunten und vergoldeten zoomorphischen Figuren zusammengesetzt, 27 prächtig illuminierte und mit Arkaden verzierte Seiten enthalten den Text des "Sefer Michlol", 9 komplett illuminierte Teppich

Kurzbeschreibung

Die Kennicott-Bibel zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Handschriften aus Spanien. Es handelt sich bei dem edlen, außergewöhnlichen Werk um eine hebräische Bibel, die neben dem Tanach (dem Alten Testament) den Text Sefer Michlol des Rabbi David Kihmhi enthält. Als eine Besonderheit hat sich im Kolophon am Ende der Kennicott-Bibel der Schreiber selbst verewigt: der berühmte Moses Ibn Zaraba vollendete das Werk im Jahr 1476 in La Coruna im Nordwesten Spaniens. Diese hebräische Bibel, im originalen, wunderschönen Einband erhalten, vereint auf 922 Seiten herrlich ornamentalen – und figurativen – Buchschmuck. Ihren Namen erhielt sie von dem Hebraisten Benjamin Kennicott, der die Handschrift im 18. Jahrhundert erforschte. Ein wahrhaft edles Schmuckstück!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Kennicott Bibel

Die Kennicott-Bibel zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Handschriften aus Spanien. Es handelt sich bei dem edlen, außergewöhnlichen Werk um eine hebräische Bibel, die neben dem Tanach (dem Alten Testament) den Text Sefer Michlol des Rabbi David Kihmhi enthält. Als eine Besonderheit hat sich im Kolophon am Ende der Kennicott-Bibel der Schreiber selbst verewigt: der berühmte Moses Ibn Zaraba vollendete das Werk im Jahr 1476 in La Coruna im Nordwesten Spaniens. Diese hebräische Bibel, im originalen, wunderschönen Einband erhalten, vereint auf 922 Seiten herrlich ornamentalen – und figurativen – Buchschmuck. Ihren Namen erhielt sie von dem Hebraisten Benjamin Kennicott, der die Handschrift im 18. Jahrhundert erforschte. Ein wahrhaft edles Schmuckstück!

Edles Ornament in vollendeter Ausführung

Der Buchschmuck macht die Kennicott-Bibel zu etwas Außergewöhnlichem. 24 kanonische Buchtitel und 49 Paraschot-Titel sind mit überreichen, ornamental wirkenden Darstellungen ausgeschmückt. Zoomorphe Figuren bilden das Ornament dieser Titel, herrlich bunt gestaltet und prächtig vergoldet. Ein äußerst edles Erscheinungsbild und die sehr akkurate Ausführung zeichnen den Stil der Kennicott-Bibel aus. Das wird besonders deutlich an den 27 Seiten mit dem Sefer Michlol, die in einer Arkadenarchitektur über und über prächtig verziert sind. Die Teppichseiten, die die Handschrift darüber hinaus zieren, vollenden dieses gelungene Bild!

Ein spanisches Schmuckstück

Die Kennicott-Bibel wurde 1476 in La Coruna in Spanien gefertigt, als Auftrag für Isaac, Sohn von Don Salomon de Braga. Ein Kolophon am Ende der Handschrift verweist auf den 24. Juli 1476 als Datum der Fertigstellung der Bibel. Dieses ungewöhnliche Detail für eine hebräische Bibel ist das Werk des Schreibers Moses Ibn Zabara, der sich auf diese Weise verewigen wollte. Zaraba wurde bei der Arbeit an der Bibel unterstützt von dem Maler Joseph Ibn Hayyim. Beide zusammen schufen mit der Kennicott-Bibel ein wahres Meisterwerk der Buchkunst des mittelalterlichen Spanien!

Tanach und Sefer Michlol

Die Kennicott-Bibel enthält neben dem Tanach (das Alte Testament) den Text Sefer Michlol, eine grammatikalische Abhandlung von Rabbi David Kihmhi. Diese Zusammenstellung wird durch den Buchschmuck aus feinem, phantasievollem Ornament und wertvollem Blattgold, das alle Seiten überstrahlt, angemessen gewürdigt. Benjamin Kennicott (1718-1783), englischer Hebraist, machte die Bibel durch seine Studien berühmt. Kennicott, der als Kanoniker an der Christ Church in Oxford tätig war, betrieb ein intensives Studium hebräischer Bibeltexte und veröffentlichte diese in einigen Standardwerken. Als Würdigung trägt eine der herausragenden Handschriften des mittelalterlichen Spanien seinen Namen!

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