Legenden der Heiligen Margareta und Agnes

ms. Ricc. 453 - Biblioteca Riccardiana (Florenz, Italien)

Alternativ-Titel:

Legends of Holy Margareta and Agnes, Le Leggende di S. Margherita e S. Agnese

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Legends of Holy Margareta and Agnes
Le Leggende di S. Margherita e S. Agnese

Art
Umfang / Format

122 Seiten / 14.5 x 10.3 cm

Herkunft
Datum
Frühes 13. Jahrhundert
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Meister von Gerona

Buchschmuck

33 ganzseitige Miniaturen und unzählige filigrane Großbuchstaben in blauer und roter Farbe

Kurzbeschreibung

Die Legenden der Heiligen Margareta und Agnes wurden im 13. Jahrhundert vom sogenannten Meister von Gerona in Italien angefertigt. Das Werk erzählt die Legenden der beiden heiligen Jungfrauen und ist mit golden hinterlegten Bildszenen geschmückt. Die gotische Handschrift zeigt sich deutlich vom byzantinischen Stil der Buchmalerei beeinflusst.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Die Legenden der Heiligen Margareta und Agnes

Die italienische Buchmalerei des Mittelalters brachte einige der schönste illuminierten Manuskripte Europas hervor. Zahlreiche berühmte Meister schufen hier Werke, die Künstlern weltweit als Vorbilder dienten. Der sogenannte Meister von Gerona und der Kreis junger Künstler, der sich um ihn geschlossen hatte, fertigten einige der begehrtesten gotischen Handschriften an. Zu diesen Meisterwerken gehört auch das atemberaubende Werk, das die Heiligenlegenden von Margareta und Agnes vereint. Der wunderschöne Codex ist mit 33 ganzseitigen Miniaturen und zahlreichen farbigen Schmuckinitialen ausgestattet.

Schutzheilige der Frauen

Über das Leben der beiden Heiligen Margareta und Agnes ist nur wenig bekannt. In den Legenden, die aus ihrem Leben erzählen, wird beschrieben, dass beide Ihr Leben Jesus Christus verschrieben hatten und Jungfrauen blieben. Sie zogen die Aufmerksamkeit und Begierde mächtiger Männer auf sich, blieben jedoch standhaft in ihrem Bekenntnis. Aus diesem Grund wurden sie gefangen genommen, gefoltert und litten schreckliche Qualen. Beide starben den Märtyrertod. Margareta galt nach ihrem Tod als Schutzheilige für Gebärende und schwierige Geburten, Agnes als Schutzpatronin aller Kinder. Der Prachtcodex von Gerona wurde Ende des 13. Jahrhunderts für herrschaftliche Kreise angefertigt und war Anna, einer Dame in gesegneten Umständen, als Wunsch für eine gute Schwangerschaft gewidmet.

Filigrane Dekoration

Der schöne italienische Codex ist mit 33 ganzseitigen Illustrationen geschmückt. Die lebendigen, farbigen Szenen befinden sich auf einem Untergrund aus feinstem Blattgold von 23 Karat. Leichte, elegante Figuren bewegen sich vor reliefartigen Hintergrundszenerien. Die hochqualitative Malerei zeigt deutlich byzantinische Stilelemente, die in der Kunst des 13. Jahrhunderts häufig rezipiert wurden. Neben den anmutigen Bildszenen sind die Textseiten des Werkes mit unzähligen, filigranen Initialen in roter und blauer Farbe verziert. Das Werk stellt ein wahres Fest der Sinne für jedes Betrachterauge dar. Der Originalcodex befindet sich heute in der Biblioteca Riccardiana in Florenz.

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