Londoner Haggada

Add. MS 14762 - British Library (London, Großbritannien)

Alternativ-Titel:

Ashkenazi Haggadah

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Ashkenazi Haggadah

Art
Umfang / Format

98 Seiten / 38.0 x 26.0 cm

Herkunft
Datum
Mitte des 15. Jahrhunderts
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Joel Ben Simeon gennant Feibusch Ashkenazi

Buchschmuck

98 Illustrationen

Kurzbeschreibung

Die wunderschöne Ashkenazi-Haggadah, die heute in der Sammlung der British Library in London aufbewahrt wird, ist ein herausragendes hebräisches Kunstwerk. Die Handschrift entstand um die Mitte des 15. Jahrhunderts vermutlich in Ulm. Als Besonderheit sind die Namen des Künstlers - Joel Ben Simeon genannt Feibusch - und des Schreibers – Meir Jaffe – bekannt. Feibusch, der Miniaturist der wunderbaren Illustrationen und des Buchschmucks, hat sich selbst im Kolophon verewigt. Die kostbare Ausstattung der Handschrift macht die Londoner Haggadah zu einem besonderen Stück jüdischer Kultur und gibt Einblick in die Geschichte des Pessach-Ritus.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Londoner Haggadah

Die wunderschöne Ashkenazi-Haggadah, die heute in der Sammlung der British Library in London aufbewahrt wird, ist ein herausragendes hebräisches Kunstwerk. Die Handschrift entstand um die Mitte des 15. Jahrhunderts vermutlich in Ulm. Als Besonderheit sind die Namen des Künstlers - Joel Ben Simeon genannt Feibusch - und des Schreibers – Meir Jaffe – bekannt. Feibusch, der Miniaturist der wunderbaren Illustrationen und des Buchschmucks, hat sich selbst im Kolophon verewigt. Die kostbare und abwechslungsreiche Ausstattung der Handschrift macht die Londoner Haggadah zu einem besonderen Stück jüdischer Kultur und gibt Einblick in die Geschichte des Pessach-Ritus.

Gebete und Gesänge zum Pessach-Fest

Die Gebete und Gesänge, religiösen Texte und andere Bestandteile des Vorabends des Pessach-Festes werden in der Londoner Haggadah eindrucksvoll festgehalten. Auf diese Weise kommt die große Bedeutung des Pessach-Festes für die jüdische Kultur zum Ausdruck. Die Londoner Ashkenazi-Haggadah, entstanden um die Mitte des 15. Jahrhunderts in Deutschland, folgt dabei dem deutschen Pessach-Ritus.

Der wundervolle Bilderschmuck

Die Haggadah mit der Signatur Add. MS 14762 der British Library in London präsentiert sich auf ihren 98 Seiten im Format von 38 x 26 cm als besonders wertvolles Exemplar dieses Handschriften-Typus. Der Bilderschmuck der Handschrift setzt sich zusammen aus 19 Rand-Miniaturen in Gold und Farbe, 24 üppig ornamentierten Inital- und Wortfeldern, zahlreichen farbig gestalteten Initialen und teilweise floralen ornamentalen Randleisten. Außerdem begleiten auf fol. 17 wunderbare Medaillons mit Darstellungen der zehn Plagen den Text.

Die Signatur des Künstlers

Diese herrlich lebendige, abwechslungsreiche Gestaltung der Handschrift mit Tieren, Menschen, Ornament und anderem schmückenden Beiwerk ist das Werk des Künstlers Joel Ben Simeon genannt Feibusch. Dieser nennt sich selbst im Kolophon auf fol 48v, zusammen mit dem ersten Besitzer der Handschrift, einem gewissen R. Jacob Matthias. Außerdem ist der Name des Schreibers, Meir Jaffe, bekannt. Die Haggadah enthält neben den üblichen Bestandteilen auch einen ungewöhnlicheren Text, einen Kommentar von Eleazar Ben Judah von Worms.

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