Madrider Codizes

8936 and 8937 - Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)

Alternativ-Titel:

Madrid Codices, I Codici di Madrid, Manuscritos Leonardo da Vinci - Codex Madrid, Codex Madrid I (Ms. 8937) “Tratado de estática y mecánica”, Codex Madrid II (Ms. 8936) “Tratado de fortificación, estática y geometría”

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Madrid Codices
I Codici di Madrid
Manuscritos Leonardo da Vinci - Codex Madrid
Codex Madrid I (Ms. 8937) “Tratado de estática y mecánica”
Codex Madrid II (Ms. 8936) “Tratado de fortificación, estática y geometría”

Art
Umfang / Format

2 Bände:
Codex Madrid I: 384 Seiten
Codex Madrid II: 316 Seiten / 21.0 x 15.0 cm

Herkunft
Datum
1490-1505
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Leonardo da Vinci

Kurzbeschreibung

Die Madrider Codices sind eine zweibändige Sammlung von Blättern mit Notizen, Skizzen und Zeichnungen des italienischen Renaissancekünstlers Leonardo da Vinci. Die Werke entstanden zwischen 1490 und 1505. Die kostbaren Manuskripte zeigen einige Skizzen und Entwürfe, die die Architektur und Technik unserer Zeit bedeutend beeinflussten.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Die Madrider Codices

„Lies mich, Leser, wenn ich dir Freude mache, denn sehr selten kehre ich zu dieser Welt zurück.“ Mit diesem Satz endet der sogenannte Codex Madrid I von Leonardo da Vinci. Der größte Künstler und Gelehrte der Renaissance verfasste zwei Codices, die die ganze Bandbreite seiner Interessen behandeln. Die Handschriften befassen sich mit Malerei, Geographie, Mechanik, Mathematik und Geometrie, Waffentechnik und Architektur. Der erste Band des Manuskripts beinhaltet 384 Seiten und der zweite 316 Seiten. Die Blätter zeigen eine Vielzahl von Notizen, Skizzen und Zeichnungen des großartigen Renaissancekünstlers.

Ein Schatz der spanischen Nationalbibliothek

Die beiden Handschriften da Vincis erhielten ihren Namen durch den Ort, an dem sie sich noch heute befinden. Nach da Vincis Tod erbte sein Schüler Francesco Melzi die wertvollen Schriftstücke. Dieser vererbte sie wiederum an seinen Sohn Orazio, welcher sie etwa 1590 an den wohlhabenden Bildhauer Pompeo Leoni verkaufte. Der Weg der Bände in den Bestand der Biblioteca Nacional in Madrid ist bisher noch ungeklärt. Obwohl seit dem 19. Jahrhundert bekannt war, dass sich die Codizes in Madrid befanden, blieben sie dort bis Ende der 1960er Jahre unauffindbar. Im Februar 1967 stieß der amerikanische Romanistikprofessor Jules Piccus bei Literaturrecherchen in der spanischen Nationalbibliothek durch einen glücklichen Zufall auf die beiden kostbaren Manuskripte.

Ein Einblick in die Gedankenwelt da Vincis

Das Manuskript Madrid I wird etwa auf den Zeitraum 1490 bis 1499 datiert, Madrid II auf etwa 1503 bis 1505. Leonardo verfasste den Text in der für ihn charakteristischen Spiegelschrift und versah ihn mit zahlreichen Zeichnungen und Skizzen. Unter diesen befindet sich auch der Entwurf einer Brücke zur Überquerung des Goldenen Horns, einer Bucht am Bosporus in der Türkei. Nach den Plänen da Vincis wurde im Jahr 2001 im norwegischen Ort Ås die Leonardo-da-Vinci-Brücke als Fußgängerbrücke errichtet. Eine weitere Zeichnung zeigt den Entwurf eines Getriebes. Der Ingenieur und da Vinci-Experte Roberto Guatelli vermutete darin ein Konstruktionsdetail eines Zählwerks. Es handelte sich dabei möglicherweise um die erste Rechenmaschine der Weltgeschichte.

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