Die Privilegen im "Album der Könige": Eines der wichtigsten historischen Dokumente Spaniens

Tumbo A

Spanien — 12. Jahrhundert

Tumbo A

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Spanien — 12. Jahrhundert

  1. Diese historische Handschrift, auch unter den Namen "Album der Könige" bekannt, stammt wahrscheinlich aus den Jahren 1129 bis 1255

  2. 24 Miniaturen der Könige und Monarchen von Asturien und León erscheinen als Präfixe zu den jeweiligen Texten

  3. Sie umfassen Privilegien, die von Königen, Bischöfen und anderen hochrangigen Persönlichkeiten ausgestellt wurden

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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Eines der bedeutendsten mittelalterlichen Dokumente Spaniens, das im Besitz der Kathedrale von Santiago aufbewahrt wird: der sogenannte Tumbo A. Diese Handschrift, auch bekannt unter der Bezeichnung „Album der Könige“, entstand wohl zwischen 1129 und 1255. Sie enthält bedeutende Dokumente und Privilegien, ausgestellt durch Könige, Bischöfe und andere hochrangige Persönlichkeiten. Gekrönt werden diese bedeutenden schriftlichen Zeugnisse des mittelalterlichen Spanien von beeindruckenden Miniaturen: 24 Porträts und Bilder der Könige und Monarchen von Asturias und León - von Alfons II. bis zu Alfons X. - sind den jeweils zugehörigen Dokumenten vorangestellt. Auf diese Weise ergibt der Tumbo A einen herrlichen und wunderbar nachvollziehbaren Überblick über die Entwicklungen dieser spannenden Epoche der spanischen Geschichte!

Tumbo A

Eines der bedeutendsten mittelalterlichen Dokumente Spaniens, das im Besitz der Kathedrale von Santiago aufbewahrt wird: der sogenannte Tumbo A. Diese Handschrift, auch bekannt unter der Bezeichnung Album der Könige, entstand wohl zwischen 1129 und 1255. Sie enthält bedeutende Dokumente und Privilegien, ausgestellt durch Könige, Bischöfe und andere hochrangige Persönlichkeiten. Gekrönt werden diese bedeutenden schriftlichen Zeugnisse des mittelalterlichen Spanien von beeindruckenden Miniaturen: 24 Porträts und Bilder der Könige und Monarchen von Asturias und León - von Alfons II. bis zu Alfons X. - sind den jeweils zugehörigen Dokumenten vorangestellt. Auf diese Weise ergibt der Tumbo A einen herrlichen und wunderbar nachvollziehbaren Überblick über die Entwicklungen dieser spannenden Epoche der spanischen Geschichte!

Historische Grundlagen des Erzbistums Santiago

Der Tumbo A, berühmt als das Album der Könige, ist der erste der berühmten tumbos de Santiago, fünf Bände mit Kopien von Privilegien der Diözese Santiago aus dem 9. bis 17. Jahrhundert. Noch heute befinden sich diese Handschriften im Archiv der Kathedrale von Santiago. Beim Tumbo A handelt es sich um das älteste und bedeutendste Manuskript in den Beständen von Santiago hinsichtlich historischer Informationen über das 12. Jahrhundert. Im Jahr 1120 wurde das Erzbistum von Satiago de Compostela gegründet, und Erzbischof Gélmirez wollte dieses durch die Handschrift rechtfertigen und belegen. So enthält der Tumbo A bedeutende offizielle Dokumente und Privilegien, ausgestellt durch Könige und Bischöfe. Sie sind eine der Hauptquellen für das Studium des mittelalterlichen Spanien.

Prächtige gekrönte Häupter

Die herausragende Bedeutung dieser Handschrift wird noch bestärkt durch die herrliche künstlerische Ausstattung des Codex. Insgesamt 29 Miniaturen schmücken den Tumbo A, darunter 24 Bilder von Königen. Daher erlangte die Handschrift auch ihre Bezeichnung als Album der Könige. Die Porträts der Monarchen von Asturias und León, von Alfons II. bis zu Alfons X., sind jeweils den von ihnen erlassenen Dokumenten vorangestellt. Unter anderem findet sich hier das Porträt von König Ferdinand III. von Kastilien, genannt der Heilige. Der König ist sitzend zwischen zwei Säulen dargestellt, links und rechts begleitet von den heraldischen Symbolen seiner Herrschaft. Ein kunstvoller Schmuckrahmen umgibt die beeindruckende Komposition, die mit ihrer üppigen Verwendung von Blattgold dem Königsporträt angemessen ist. Ferdinand III., sitzend auf einem steinernen Thron, präsentiert sich mit elegantem Gesichtsausdruck und elegant gekleidet. In seiner Linken hält er das Szepter, seinen rechten Zeigefinger hat er in einer erklärenden Geste erhoben.

Grandiose Kunst und große Bedeutung

Verantwortlich für diese herrliche Ausstattung der so kostbaren Handschrift war ein Miniaturist mit dem Namen Bernardo. Außerdem wurden die Seiten des Buchs der Könige mit wunderschönen Initialen und immer wieder mit dem Symbol der Jakobsmuschel überzogen. Wertvollste Materialien - etwa für den Goldgrund einiger Miniaturen - zeugen von der Bedeutung des Codex, sowohl künstlerisch als auch historisch. Zusammen mit dem Libro de los Testamentos de la Catedral de Oviedo ist der Tumbo A eines der bedeutendsten Dokumente des mittelalterlichen Spanien, die bis heute überliefert sind!

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Tumbo A“

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Testimonio Compañía Editorial – Madrid, 2006
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Handgenäht und gebunden in braunem Ziegenleder, geprägt auf beiden Seiten mit Bronzebeschläge nach dem Original gestaltet.
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