Buch der Jagd des Don Juan Manuel

Buch der Jagd des Don Juan Manuel

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Beschreibung
Buch der Jagd des Don Juan Manuel

Das Buch der Jagd des Don Juan Manuel gilt als das erste Werk über die Falknerei in kastilischer Sprache und zeichnet sich durch seine literarische Schönheit und seine kultivierte, unterhaltsame Sprache mit persönlichen Anekdoten aus. Neben technischen Informationen enthält es auch eine geografische Beschreibung der besten Plätze zur Falkenjagd in den diversen Bistümern des Königreichs Kastilien. Es wurde ursprünglich zwischen 1325 und 1326 vom Infanten Don Juan Manuel (1282–1348) verfasst. Der vorliegende Codex wurde von Angel Roncero gestaltet und unter anderem von der Kunstfertigkeit des Stundenbuchs der Maria von Burgund inspiriert. Über 200 Miniaturen begleiten den Text, darunter 14 ganzseitige Miniaturen sowie zahlreiche dekorative Bordüren, Marginalien und Bas-de-page-Miniaturen. Diese Ausgabe ist ein modernes Meisterwerk, das auf der Grundlage einiger der schönsten Buchkunstwerke der Gotik und Renaissance entstanden ist.

Buch der Jagd des Don Juan Manuel

Don Juan Manuel (1282–1348) war einer der raffiniertesten und versiertesten Schriftsteller des 14. Jahrhunderts und gehörte zur obersten Schicht der spanischen Gesellschaft: Der Sohn von Manuel von Kastilien (1234–83) und Beatrice von Savoyen (1250–1292) war auch der Neffe von König Alfons X. von Kastilien, genannt der Weise (1221–84). Dank der umfangreichen Bibliothek seines königlichen Onkels genoss Don Juan Manuel während seiner Erziehung eine hervorragende Bildung. Eines seiner Werke ist das Libro de la Caza oder Buch der Jagd, das zwischen 1325 und 1326 verfasst wurde und sich leicht an das heute verschollene Libro del cazar von König Alfonso X. selbst sowie an das De arte venandi cum avibus anlehnt, das vom römischen Kaiser Friedrich II. (1194–1250) verfasst wurde. Obwohl keine vollständigen Manuskripte des Werks erhalten sind, präsentiert diese moderne Interpretation des Werks den überlieferten, teilweise fragmentarischen Text in der vollen Pracht der Kunst der Spätgotik und Renaissance.

Ein modernes mittelalterliches Jagdbuch

Das Werk wurde im 19. Jahrhundert wiederentdeckt und erstmals 1877 von Gutiérrez de la Vega im zweiten Band seiner Arbeit über Jagdbücher erwähnt. Der Künstler Angel Roncero hat Miniaturen und Randfiguren aus anderen Jagdbüchern, darunter De arte venandi cum avibus, entnommen, sich aber bei der Gesamtgestaltung des Werks an dem prächtigen Stundenbuch der Maria von Burgund orientiert. So hat dieses moderne gedruckte Buch das Aussehen einer feinen spätgotischen Handschrift mit einigen Bildern aus der Renaissance und enthält über 200 Miniaturen, darunter 14 ganzseitige Miniaturen sowie zahlreiche dekorative Bordüren, Marginalien und Bas-de-page Miniaturen.


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Ed. Guillermo Blázquez
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