Das Blockbuch von Sankt Meinrad und seinen Mördern und vom Ursprung von Einsiedeln

Das Blockbuch von Sankt Meinrad und seinen Mördern und vom Ursprung von Einsiedeln Faksimile

Süddeutschland oder Schweiz — 1460-1465

Das Blockbuch von Sankt Meinrad und seinen Mördern und vom Ursprung von Einsiedeln

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Beschreibung
Das Blockbuch von Sankt Meinrad und seinen Mördern und vom Ursprung von Einsiedeln

Der heilige Meinrad von Einsiedeln (ca. 797-861) lebte viele Jahre als Einsiedler auf der Insel Reichenau und später auf dem Etzelpass, bevor er von zwei Räubern ermordet wurde. Zwei Raben sollen die Mörder verfolgt und vor Gericht gebracht haben, wo sie zur Verbrennung auf dem Scheiterhaufen verurteilt wurden. Noch heute erinnert das Wappen des Klosters und der Stadt Einsiedeln mit zwei Raben daran. Meinrad wurde zunächst auf der Insel Reichenau beigesetzt, doch 1039 liess der damalige Abt die Gebeine des inzwischen als Märtyrer verehrten Mannes nach Einsiedeln überführen. Im 14. Jahrhundert wurde eine erheblich erweiterte Fassung seiner Lebensgeschichte, die Vita sancti Meinradi martyris, verfasst, ins Deutsche übersetzt und in der Folge weithin bekannt. Sowohl das nur in zwei Exemplaren erhaltene deutschsprachige Blockbuch, das vermutlich um 1460-65 in Basel im Auftrag des Klosters Einsiedeln gedruckt wurde, als auch die späteren typographischen Ausgaben basieren auf dieser Fassung der Legende. Das Leben des heiligen Meinrad wird auf faszinierende Weise durch 49 kolorierte Holzschnitte illustriert, die den grössten Teil der Seite in diesem bildstarken Blockbuch einnehmen.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Legende von Sankt Meinrad und von dem Anfange der Hofstatt zu den Einsiedeln vor 400 Jahren
Umfang / Format
64 Seiten / 16,9 x 11,3 cm
Herkunft
Deutschland
Datum
1460-1465
Sprache
Buchschmuck
49 große kolorierte Holzschnitte
Auftraggeber
Kloster Einsiedeln
Faksimile-Editionen

#1 Das Blockbuch von Sankt Meinrad und seinen Mördern und vom Ursprung von Einsiedeln

Details zur Faksimile-Edition:

Kommentar: Einleitung von P. Leo Helbling
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