Jakob Murers Weißenauer Chronik des Bauernkrieges 1525

Jakob Murers Weißenauer Chronik des Bauernkrieges 1525 Faksimile

Kloster Weißenau (Deutschland) — 1525

Jakob Murers Weißenauer Chronik des Bauernkrieges 1525

ZA Ms 54 Fürstlich-Waldburg-Zeil'sches Gesamtarchiv (Leutkirch, Deutschland)
  1. Beschreibung
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Beschreibung
Jakob Murers Weißenauer Chronik des Bauernkrieges 1525

Auch wenn es im gesamten Mittelalter immer wieder zu Bauernaufständen kam, war der Deutsche Bauernkrieg von 1524-25 in Bezug auf Ausmaß und Gewalt beispiellos. Er brach im Elsass und im Südwesten Deutschlands aus, bevor er sich rasch auf Mitteldeutschland und Österreich ausbreitete. Obwohl die Ursachen noch immer umstritten sind, sind sich die Forschenden einig, dass dabei mindestens 100 000 Menschen, zumeist Bauern, ums Leben kamen. Delegierte der drei Hauptgruppen der aufständischen Bauern trafen sich und einigten sich auf die Zwölf Artikel, einen Forderungskatalog, der zum ersten Mal in Europa bürgerliche Freiheiten als natürliche Rechte festschrieb. Diese Treffen gelten als die erste verfassungsgebende Versammlung auf deutschem Boden. Der Bericht von Abt Jakob Murer beschreibt den Krieg in der Gegend von Ravensburg aus der Sicht der Behörden, die den Aufstand unterdrückten. Obwohl Murer eine gewisse Sympathie für die Bauern zum Ausdruck bringt und seine Vermittlungsversuche hervorhebt, lehnt er ihre Ziele und Aktionen letztlich ab. 11 doppelseitige Federzeichnungen illustrieren die Geschehnisse, wobei oft mehrere, auch räumlich getrennte Ereignisse in einem Bild dargestellt werden und sich die Gebäude auf das Wesentliche zur Wiedererkennung eines Ortes beschränken.

Kodikologie

Umfang / Format
46 Seiten / 33,0 x 22,0 cm
Herkunft
Deutschland
Datum
1525
Sprache
Buchschmuck
11 doppelblattgroße Bildseiten
Künstler / Schule

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Faksimile-Editionen

#1 Jacob Murers Weißenauer Chronik des Bauernkrieges von 1525

Details zur Faksimile-Edition:

Limitierung: 1000 Exemplare
Einband: Schuber
Kommentar: 1 Band (63 S.) von Günther Franz und Werner Fleischhauer
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