Karlsruher Tulpenbuch

Karlsruher Tulpenbuch Faksimile

Karlsuhe (Deutschland) — 1730

Karlsruher Tulpenbuch

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Beschreibung
Karlsruher Tulpenbuch

Die Markgrafen von Baden hatten eine jahrhundertealte Leidenschaft für Botanik in der Familie, die sich noch heute in der Pracht des Karlsruher Schlossgartens niederschlägt, der 1717 nach dem Vorbild der Gärten von Versailles angelegt wurde. In diesem Barockgarten gab es viele exotische Pflanzen, vor allem Tulpen, die auf dem heutigen Schlossvorplatz gepflanzt und von den ausgedehnten Anlagen des englischen Landschaftsgartens umgeben waren. Um die Pracht dieser botanischen Sammlung festzuhalten, hinterließ Markgraf Karl III. Wilhelm eine Sammlung von etwa 6000 Aquarellen, von denen mehr als 5300 Tulpen abbildeten. Gegen 1730 wurde diese Sammlung zu 20 großen Foliobänden, den Karlsruher Tulpenbüchern, zusammengestellt. Tragischerweise fielen 16 von ihnen einem Brand zum Opfer, der die Badische Landesbibliothek in der Nacht vom 2. auf den 3. September 1942 bei einem Bombenangriff verwüstete. Einer der vier erhaltenen Bände wird hier mit 36 schönen und realistischen Aquarellen verschiedener Tulpensorten präsentiert und ist ein wahrer Genuss – für professionelle Botaniker und Hobbygärtner gleichermaßen.

Kodikologie

Umfang / Format
144 Seiten / 46,7 x 33,2 cm
Herkunft
Deutschland
Datum
1730
Buchschmuck
36 farbige Tafeln
Auftraggeber
Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach
Künstler / Schule
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