Das silberne Duett

Das silberne Duett

Florenz (Italien) — Letztes Viertel des 15. Jahrhunderts

Feinstes Silber und mittelallterliche Buchmalerei: Das einzigartige Duett bestehend aus einer Sammlermünze aus 999.9 Feinsilber und zehn Miniaturseiten eines Prachtcodex der Renaissance

  1. Die limitierte Sammlermünze aus 999.9-Feinsilber widmet sich dem "Lied der Deutschen"

  2. Die Miniaturenseiten unter Passepartout entstammen einer Prachhandschrift Lorenzo de' Medicis

  3. Das Set bestehend aus Silbermünze und Miniturensammlung ist auf 999 Exemplare weltweit limitiert

Das silberne Duett

  1. Beschreibung
  2. Detailbild
  3. Einzelseite
  4. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Das silberne Duett

Feinstes Silber und mittelalterliche Buchmalerei – diese Kombination war auch schon zu Zeiten des Mittelalters und der Renaissance äußerst attraktiv. Niemand geringeres als Lorenzo de‘ Medici, genannt „der Prächtige“, lies sich im 15. Jahrhundert einen beeindruckenden Codex anfertigen, der die filigrane Kunst der Buchmalerei mit dem Wissen über die Rechenkunst und den Handel in sich vereint. Der Besitz und Handel von Silber galt seit jeher als Ausweis besonderen Wohlstands und wurde nicht nur von den Medici sehr geschätzt. Noch heute nimmt das Edelmetall Silber eine besondere Stellung ein und ist ähnlich begehrt wie die Buchmalerei des Mittelalters.

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Kodikologie

Alternativ-Titel
The Silver Duet
Umfang / Format
1 x 999.9 Feinsilbermünze + 10 Seiten unter Passepartout / 17,0 × 12,0 cm
Herkunft
Italien
Datum
Letztes Viertel des 15. Jahrhunderts
Auftraggeber
Lorenzo I. de’ Medici (1449–1492)
Künstler / Schule
Vorbesitzer
Lorenzos Sohn Giovanni (Pabst Leo X.)

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Das silberne Duett
ArtCodex – Modena, 2021
Limitierung: 999 Exemplare
Detailbild

Das silberne Duett

Wolle und Tuche

Obwohl vor allem für sein frühes Bankwesen berühmt, beruhte der Reichtum Florenz‘ doch insbesondere auf seiner Textilindustrie. Florentiner Gewebe waren hoch begehrt und gehörten zu den besten, die im spätmittelalterlichen Europa produziert wurden. Das Ausgangsprodukt Wolle kam von den grünen Weiden der britischen Inseln über niederländische Umschlagplätze in die Florentiner Webstuben. Auch die beiden Händler in der Bas-de-page-Miniatur preisen ihre hochwertigen Produkte an: weiche Wolle und feinste Tücher.

Das silberne Duett
Einzelseite

Das silberne Duett

Reichtum durch Glücksspiele

Hier sehen wir zwei junge Adlige in teuren, rot gefärbten Kleidern beim Würfelspiel in einer Loggia, die das Wappen der Familie Dell'Antella trägt. Sie hat wunderbar gewölbte Decken und Säulen, an denen einer von ihnen sein Pferd angebunden hat, das geduldig draußen wartet. Bei diesem Spiel würfelt ein Spieler, während der andere das Ergebnis errät.

Archäologen haben Würfel gefunden, die sogar noch weit älter sind als die ältesten schriftlichen Aufzeichnungen. Die römischen Legionäre waren berüchtigt für das Würfelspiel, obwohl ihnen unter Strafe verboten war. Im Spätmittelalter war das Glücksspiel ein beliebter Zeitvertreib der Oberschicht, der, wie die Astrologie, von der katholischen Kirche offiziell verboten wurde. Damals wie heute konnten bei Glücksspielen große Summen gewonnen, aber auch verloren werden.

Das silberne Duett
Faksimile-Editionen

#1 Das silberne Duett

ArtCodex – Modena, 2021
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