Archimedes des Piero della Francesca

Archimedes des Piero della Francesca

1492

Die Arbeit zweier Genies, Archimedes und Piero della Francesca: Die antike griechische Mathematik trifft auf die Kunst der italienischen Renaissance

  1. Archimedes (ca. 287 - ca. 212 v. Chr.) gilt als einer der größten Geister der klassischen Antike

  2. Viele seiner Werke wurden in den 1450er Jahren vom humanistischen Künstler Piero della Francesca (ca. 1415–1492) übersetzt

  3. Della Francesca schmückte den Text von Archimedes mit roten und blauen Initialen sowie mehr als 200 Abbildungen am Rand aus

Archimedes des Piero della Francesca

  1. Beschreibung
  2. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Archimedes des Piero della Francesca

Diese prächtige Handschrift vereint die Werke zweier großer Geister, die mit einem Abstand von fast 1.500 Jahre lebten: der antike griechische Mathematiker Archimedes und der italienische Renaissance-Humanist Piero della Francesca. Letzterer wandte die Theorien des Archimedes auf seine eigenen Kunstwerke an, was ihn zu einem der größten Meister des Quattrocento machte. Dieses Manuskript ist ein Zeugnis sowohl des gelehrten Geistes der Renaissance als auch der zeitgenössischen Faszination für das Wissen der Antike, es ist ein Mischwerk aus Wissenschaft und Kunst.

Archimedes des Piero della Francesca

Eine prächtige Handschrift aus dem 15. Jahrhundert, die das mathematische Genie des griechischen Mathematikers Archimedes (ca. 287 - ca. 212 v. Chr.) und des italienischen Renaissance-Humanisten Piero della Francesca (ca. 1415-1492) vereint. Archimedes war auch Physiker, Ingenieur, Erfinder und Astronom und gilt als einer der größten Geister der klassischen Antike. Neben der Vorwegnahme der modernen Infinitesimalrechnung und der exakten Annäherung an Pi erfand er zahlreiche Maschinen für zivile und militärische Anwendungen. Während der Belagerung von Syrakus (213-212 v. Chr.) im Zweiten Punischen Krieg (218-201 v. Chr.) halfen seine Waffen, die Stadt zu verteidigen – auch wenn er selbst getötet wurde, als die Römer die Stadt einnahmen, und dies trotz des ausdrücklichen Befehls ihres Anführers General Marcus Claudius Marcellus (ca. 268 - 208 v. Chr.), den berühmten Mann am Leben zu lassen. Als Student der Mathematik nutzte della Francesca geometrische Formen und die Perspektive, um seine heiteren Gemälde, Fresken und Altarbilder zu schaffen. Im Laufe der 1450er Jahre transkribierte er die Schriften des Archimedes Über Kugel und Zylinder, Kreismessung, Über Konoide und Sphäroide, Über Spiralen, Über das Gleichgewicht ebener Flächen, Die Quadratur der Parabel und Die Sandrechnung in die vorliegende Handschrift. Sie befindet sich unter der Signatur Ricc. 106 in der Biblioteca Riccardiana in Florenz. Della Francesca schmückte den akribisch geschriebenen Text mit roten und blauen Initialen sowie über 200 Illustrationen an den Rändern, in denen der Künstler komplexe geometrische Figuren auf klare, erkennbare Darstellungen reduzierte, die sich durch einen einfallsreichen Gebrauch von Raum und Perspektive auszeichnen. So gelingt es ihm, dreidimensionale Objekte auf der Seite abzubilden.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Piero della Francesca's Archimedes
L'Archimede di Piero
Datum
1492
Sprache
Inhalt
De Sphaera et cilindro, Circuli dimensio, De conoidalibus et sferoidibus figuris, usw.
Künstler / Schule
Vorbesitzer
Familie Riccardi

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Archimedes des Piero della Francesca – Ricc. 106 – Biblioteca Riccardiana (Florenz, Italien)
Grafica European Center of Fine Arts – Anghiari, 2007
Limitierung: 999 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 L'Archimede di Piero

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Grafica European Center of Fine Arts – Anghiari, 2007
Limitierung: 999 Exemplare
Kommentar: 1 Band von Roberto Manescalchi, Matteo Martelli
Sprachen: Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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