Die Reisen des Sir John Mandeville

Die Reisen des Sir John Mandeville

Menschen mit Hundeköpfen im Heiligen Land: Ein valenzianischer Frühdruck des berühmt gewordenen Berichts eines englischen Reisenden

  1. Die 30-jährige Weltreise eines englischen Adligen mit einer Vielzahl an wichtigen, richtigen und fantastischen Begebenheiten und Beobachtungen

  2. Abgesehen davon, dass es sich um einen englischen Ritter handelt, bleibt die wahre Identität hinter dem Pseudonym Jean de Mandeville rätselhaft

  3. Auch nach der Blütezeit der Buchmalerei erfreute sich dieses Werk großer Beliebtheit

Die Reisen des Sir John Mandeville

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Die Reisen des Sir John Mandeville

Dieser beliebte mittelalterliche Reisebericht lässt den Leser von Anfang an wissen, was auf ihn zukommt: "Wer viel von der Welt wissen will, sollte dieses Buch kaufen und wird Dinge erfahren, die ihn erschrecken werden." Ursprünglich im 14. Jahrhundert erschienen, erfreuten sich * Die Reisen des Sir John Mandeville* noch über Jahrhunderte hinweg großer Beliebtheit, wie dieser spanische Druck aus dem 16. Jahrhundert zeigt. Der Reisebericht nimmt den Leser mit auf eine Reise ins Heilige Land und darüber hinaus in die fernsten und exotischsten Gefilde der damals bekannten Welt.

Die Reisen des Sir John Mandeville

Das Einzige, was noch rätselhafter ist als all die Wunder, die in diesem Reisebericht beschrieben werden, ist die Identität des Autors selbst. Alles, was wir von ihm wissen, ist, dass Jean de Mandeville (ca. 1300-1372) Engländer war, außergewöhnlich kultiviert, wahrscheinlich an einer Universität studiert hat und Reisen durch Europa und darüber hinaus unternahm, die ein Vierteljahrhundert dauerten. Die Reisen des Sir John Mandeville waren im Mittelalter weit verbreitet und gehörten von der Mitte des 14. bis zum 16. Jahrhundert zu den meistgelesenen Werken in Europa, zusammen mit Marco Polos Buch der Wunder und der Wallfahrt ins Heilige Land von Bernhard von Breidenbach (ca. 1440-97), Werke, die von Mandeville beeinflusst waren. Christopher Columbus (1451-1506) war nicht nur mit diesem Werk vertraut - er hatte ein Exemplar davon in seiner Bibliothek.

Ein mittelalterlicher Bestseller

Die außerordentliche Wirkung von Die Reisen des Sir John Mandeville zeigt sich in der großen Anzahl handschriftlicher Kopien, Übersetzungen und Drucke, die im 15. und 16. Jahrhundert angefertigt wurden, die das Interesse der Leser auch nach den geographischen Entdeckungen im späten 15. Jahrhundert entzündeten. Der Mandeville-Text erschien in zahlreichen Inkunabeln, der ersten Generation gedruckter Bücher überhaupt: 1480 in Lyon und Mailand, 1482 in Augsburg, 1484 in Straßburg, 1492 in Florenz, 1494 in Antwerpen und 1534 in Venedig. Diese spanische Ausgabe von 1524 basiert **auf einer aragonischen Übersetzung, die auf das Jahr 1380 zurückgeht.

Die einflussreiche spanische Übersetzung

Die spanischen und katalanischen Übersetzungen des Textes wurden im 15. und 16. Jahrhundert weit verbreitet, vor allem dank der großen Aktivität der spanischen Drucker in dieser Zeit. Er wurde erstmals in Valencia gedruckt: die erste und die dritte Auflage wurden 1521 bzw. 1531 in der Werkstatt von Jorge Costilla hergestellt. Die vorliegende zweite Auflage wurde am 13. Oktober 1524 von Juan Navarro gedruckt, die vierte Auflage stammt aus dem Jahr 1540. Das vorliegende Exemplar wurde im Jahr 1900 von der Spanischen Nationalbibliothek erworben.


Verfügbare Faksimile-Editionen:
Die Reisen des Sir John Mandeville – R/13148 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
Vicent Garcia Editores – Valencia, 2002
Limitierung: 3160 Exemplare
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#1 Libro de las Maravillas del Mundo

Vicent Garcia Editores – Valencia, 2002
Die Reisen des Sir John Mandeville – R/13148 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
Die Reisen des Sir John Mandeville – R/13148 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien) Copyright Bildmaterial: Ziereis Faksimiles

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Vicent Garcia Editores – Valencia, 2002
Limitierung: 3160 Exemplare
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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