Ein faszinierender Einblick in die Persönlichkeit eines der berühmtesten Männer der Welt: Der letzte Wille und das Testament von Napoléon Bonaparte

Testament Napoleons

Testament Napoleons

Testament Napoleons

  1. Napoléon Bonaparte (1769-1821) gilt als eines der größten militärischen Genies aller Zeiten

  2. Das vorliegende Dokument enthält sein persönliches Erbe, d. h. seinen letzten Willen und sein Testament

  3. Abgesehen von der detaillierten Aufteilung seines Nachlasses nimmt sich Napoléon nimmt noch die Zeit, um seine Feinde zu beleidigen

Testament Napoleons

Alternativ-Titel:
  • Napoleon's Will
Testament Napoleons – Archives Nationales (Paris, Frankreich)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Der eigene Wille ist ein sehr persönliches Dokument und verrät Details aus dem eigenen Leben auf eine Weise, wie es nur wenige andere können. Solche Dokumente sind besonders faszinierend, wenn sie berühmten Personen gehören, denn je berühmter jemand ist, desto mehr wird sein wahrer Charakter durch seine öffentliche und historische Persönlichkeit verdunkelt. Es gibt nur wenige Namen, die heute berühmter sind als der von Napoléon Bonaparte, und nur wenige Menschen, deren Vermächtnis heftiger diskutiert wird. Diejenigen, die seinen letzten Willen und sein Testament lesen, können selbst entscheiden.

Testament Napoleons

“Es ist mein Wunsch, dass meine Asche an den Ufern der Seine, inmitten des französischen Volkes, das ich so sehr geliebt habe, ruhen möge“
Nur wenige berühmte Persönlichkeiten haben eine vergleichbare welthistorische Bedeutung erlangt wie Napoléon Bonaparte (1769-1821), der als eines der größten militärischen Talente aller Zeiten in die Geschichte einging und zugleich eines der umstrittensten politischen Erben hinterließ. Enorm ist sein kulturelles Vermächtnis für ganz Europa bis heute und enorm war auch das Erbe, über dessen Verteilung er in seinem Testament verfügte, auch wenn sich später herausstellte, dass sein Vermögen mitnichten dazu ausreichte, um dieses Vermächtnis zu erfüllen. Das fragliche Dokument, Testament und letzter Wille, setzte der gestürzte Machthaber auf der britischen Insel St. Helena auf, inmitten des Südatlantiks, wohin er nach seiner endgültigen Niederlage in der Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815 verbannt worden war. Das Dokument ist in Napoleons Handschrift verfasst, und weitere Kopien wurden von General Charles Tristan, Marquis de Montholon (1783-1853), der ihm ins Exil gefolgt war und als Testamentvollstrecker fungierte, angefertigt, für den Fall, dass die Briten das Original vernichteten. Ergeht sich der Verfasser zu Beginn noch in wohlfeilen, patriotischen Reden und an bestimmte Familienmitglieder gerichteten, persönlichen Bekundungen, lässt er es sich kurz darauf nicht nehmen, einige Seitenhiebe und Anschuldigungen zu verteilen, etwa an den englischen Inselgouverneur von St. Helena Sir Hudson Lowe (1768-1844), den „Wendehals“ Talleyrand (1754-1838) und seinen Gegner Lafayette (1757-1834). Detailliert beschreibt das Testament, wie das Erbe verteilt werden sollte, zu welchen Anteilen es seiner Familie, seiner Dienerschaft und verschiedenen Generälen, die ihm getreu gediente hatten, oder, sollten sie bereits gestorben oder gefallen sein, deren Angehörigen zugesprochen werden sollte. Der gesamte persönliche Besitz ist in umfangreichen Listen einzeln aufgeführt und an die entsprechenden Empfänger verteilt, angefangen bei einem Wecker, einst Eigentum Friedrichs des Großen, König von Preußen (1712-1786), bis hin zu einem Waschtisch mit Krug. Während Napoleon die persönlichen Gegenstände des Privatbesitzes überwiegend seinem Sohn vererbte, ging ein großer Teil des Kapitalvermögens an Veteranen sowie an Städte, Dörfer und Landstriche, die unter der ein oder anderen Besatzung gelitten hatten. Da ihm in der Verbannung der genaue Überblick über seine Besitzverhältnisse fehlte, fügte er dem Testament noch acht weitere Ergänzungen hinzu, in denen immer neue Vermögenswerte aufgeführt und verteilt wurden. Dabei ging die Freigebigkeit des Ex-Kaisers soweit, Eigentum zu vermachen, das er gar nicht besaß – wieder einmal zeigt sich darin die Sehnsucht des ehrgeizigen Korsen, der Mit- und Nachwelt ein Bild seiner Herrschaft zu hinterlassen, das größer war als die Wirklichkeit.

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Testament Napoleons“

Das Testament Napoleons
Testament Napoleons – Archives Nationales (Paris, Frankreich)
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Das Testament Napoleons

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Müller & Schindler – Simbach am Inn, 1969
Kommentar
1 Band von Uta Gerpott
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