Teil II der pharmakologischen Abhandlung von Dr. Conrad Gessner über pharmakologische Chemie

Thesaurus de Remediis Secretis - Pars Secunda

Zürich (Schweiz) — 1569

Thesaurus de Remediis Secretis - Pars Secunda

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Zürich (Schweiz) — 1569

  1. Dr. Conrad Gessner (1516–65) schrieb die erste moderne Abhandlung über pharmakologische Chemie

  2. Öfen, Destillationsgeräte und andere Laborutensilien zur Herstellung von Arzneimitteln sind in 52 Holzschnitten detailliert dargestellt

  3. Dies ist der zweite, ergänzende Band der Abhandlung, einer der wichtigsten in der Wissenschaftsgeschichte

Thesaurus de Remediis Secretis - Pars Secunda

Thesaurus de Remediis Secretis - Pars Secunda  – Academia de Farmacia de Castilla y León (Salamanca, Spanien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Thesaurus de Remediis Secretis - Pars Secunda

Dr. Conrad Gessner (1516–65) war ein Schweizer Arzt, Naturforscher, Chemiker, Altphilologe und Polyhistor, der hohes Ansehen genoss. Er war Autor mehrerer Bücher, darunter des Thesaurus Euonymi Philiatri de remediis secretis, eines der wichtigsten Dokumente in der Geschichte der Heilmittelchemie und Pharmakologie. Es war das erste Buch dieser Art, das in der Renaissance entstand und auch heute noch aufgrund seiner 52 detaillierten Holzschnittdarstellungen von Ofenformen, Destillationsgeräten und anderer Laborutensilien des 16. Jahrhunderts von Bedeutung ist. Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um den zweiten Teil, der als Ergänzung zum berühmten „ersten Theil deß köstlichen unnd theuren Schatzes“, der 12 Jahre zuvor erschienen war, nach dem Tod des Autors im Jahr 1569 in Zürich herauskam. Dieser zweite Teil („der ander Theil“) trägt den Titel „Von allerhand kunstlichen und bewerten Oelen/ Wasseren / und heimlichen Arzneyen zu allerley Kranckheiten aussen und in Leib / oder sonst zu brauchen / sampt ihrer ordentlicher bereytung / und dienstlichen Figuren.“ Gessner konnte diesen Nachtrag allerdings krankheitsbedingt – er entwickelte einen Tumor in der Brust und unter der Achsel – nicht fertigstellen. Im Bewusstsein seines nahenden Endes begann Gesner mit erstaunlicher Klarheit seine Akten und Dokumente zu ordnen und seinen letzten Willen zu verfassen. Darin verfügte er, dass seine gesamten Manuskripte nach seinem Tod unverzüglich seinem Lieblingsstudenten übergeben werden sollten: **Caspar Wolf (geb. 1532), ebenfalls ein Schweizer Arzt, Altphilologe und Hauptmitarbeiter an Gesners Werk. Er war es auch, der sich Gesners Quellenmaterial annahm und es in die Form eines würdigen Ergänzungswerks brachte, das gleichermaßen Erfolg haben sollte wie der erste Teil. Das Werk erschien bald in zahlreichen Ausgaben in ganz Europa und wurde in verschiedene europäische Sprachen übersetzt: 1573 erschien eine französische Ausgabe, 1576 eine englische und 1583 eine deutsche. In der weiten Verbreitung drückte sich der praktische Wert und Nutzen des Werks aus.

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Verlag
Circulo Cientifico – Madrid, 2012
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999 Exemplare
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