Alexander Morison: Die Physiognomik der psychologischen Krankheiten

Alexander Morison: Die Physiognomik der psychologischen Krankheiten – Editions Medicina Rara – Universitätsbibliothek Freiburg (Freiburg, Deutschland)

Leipzig (Deutschland) — 1853

Ein wertvoller Einblick in die Geschichte der Psychiatrie: Über 100 eindringliche Zeichnungen Dutzender Patienten und Patientinnen psychiatrischer Einrichtungen als einmaliger Zugang zu ihrer abgeschotteten Welt

  1. Sir Alexander Morison (1779–1866) war ein schottischer Arzt und Psychiater, der u. a. als Leibarzt von Prinzessin Charlotte (1796–1817) und Leopold I. (1790–1865) tätig war

  2. 1853 erschien die deutsche Übersetzung seines Werks über die von der Physiognomie ausgehende Diagnose psychologischer Krankheiten und deren Behandlung

  3. Der Text wird von 102 bemerkenswerten Zeichnungen begleitet, die diverse Patient:innen zeigen, die Morison im Laufe seiner Karriere behandelte

Alexander Morison: Die Physiognomik der psychologischen Krankheiten

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Beschreibung
Alexander Morison: Die Physiognomik der psychologischen Krankheiten

Sir Alexander Morison (1779–1866) war ein schottischer Arzt und Psychiater, der vor allem für seine Auffassung bekannt war, dass die Physiognomie eines Menschen viel über sein mentales Befinden preisgibt. Mit seinen Ansichten beeinflusste er die Psychiatrie des 19. Jahrhunderts in England maßgeblich. Dazu leistete seine Publikation Die Physiognomik der psychologischen Krankheiten - im 1840 erschienenen Original The Physiognomy of Mental Diseases - einen wichtigen Beitrag. Das Werk versammelt verschriftlichte Vorlesungen und andere Texte Morisons, in denen psychologische Krankheiten in vier Kategorien eingeteilt werden: „Manie“, „Monomanie“, „Demenz“ und „Schwachsinn“. Die Inhalte sind aus heutiger Sicht natürlich überholt, aber geben sie einen wertvollen Einblick in die Entwicklung der Psychiatrie und die Auffassung psychologischer Krankheiten im 19. Jahrhundert. Besonders bemerkenswert sind darüber hinaus die 102 Zeichnungen diverser Patient:innen, die Morison im Laufe seiner Karriere behandelte. Sie geben uns einen kleinen Einblick in die abgeschottete Welt der betroffenen Menschen, über die wir heute in den meisten Fällen nur noch sehr wenig wissen.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Physiognomik der Geisteskrankheiten
Alexander Morison: The Physiognomy of Mental Diseases
Herkunft
Deutschland
Datum
1853
Genre
Sprache
Buchschmuck
102 Illustrationen
Inhalt
Deutsche Übersetzung der 2. Auflage von Sir Alexander Morisons The physiognomy of mental diseases
Auftraggeber
Alexander Morison (1779–1866)
Künstler / Schule

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Alexander Morison: Die Physiognomik der psychologischen Krankheiten – Editions Medicina Rara – Universitätsbibliothek Freiburg (Freiburg, Deutschland)
Editions Medicina Rara – Stuttgart, 1974
Limitierung: 300 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 Physiognomik der Geisteskrankheiten (Vorzugsausgabe)

Editions Medicina Rara – Stuttgart, 1974

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Editions Medicina Rara – Stuttgart, 1974
Limitierung: 300 Exemplare
Einband: Hellbrauner Ganzledereinband
Kommentar: 1 Band (28 S.)
Sprache: Deutsch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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