Graduale Albiense

Graduale Albiense

Wohl Abtei von Saint-Michel de Gaillac, Albi (Frankreich) — 11. Jahrhundert

Graduale Albiense

  1. Beschreibung
  2. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Graduale Albiense

Das Graduale Albiense ist ein Graduale aus dem 11. Jahrhundert, das wahrscheinlich in der Abtei Saint-Michel de Gaillac bei Albi in Frankreich entstand. Der Hauptteil scheint im dritten Viertel des 11. Jahrhunderts fertiggestellt worden zu sein, wobei ein weiterer Teil irgendwann nach 1079 hinzugefügt wurde, als Gaillac der Abtei von Chaise-Dieu angegliedert wurde, einer Filiation des Klosters von Saint-Géraud d'Aurillac. Das Manuskript dürfte im 15. Jahrhundert aus dem Dienst gefallen sein und wurde danach in einer örtlichen Bibliothek aufbewahrt, bevor es in den Besitz von namhaften Bibliophilen wie Jean-Baptiste Colbert, einem Minister König Ludwigs XIV., kam. Es gilt als eines der besten Beispiele für die Aquitanische Notation, die die Form des gregorianischen Graduals bewahrt und vollkommen einhält. Eine Zeichnung eines Labyrinths, zahlreiche mehrfarbige Zierinitialen und eine ganzseitige historisierte Initiale schmücken das Werk.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Graduale di Albi
Gradual of Gaillac
Herkunft
Frankreich
Datum
11. Jahrhundert
Stil
Sprache
Vorbesitzer
Jean-Baptiste Colbert
Faksimile-Editionen

#1 Il cod. Paris Bibliothèque Nationale de France lat. 776: Graduale di Gaillac

Details zur Faksimile-Edition:

Kommentar: 1 Band von Nino Albarosa, Heinrich Rumphorst und Alberto Turco
Sprache: Italienisch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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