Beauftragt vom Enkel Wilhelm des Eroberers: 38 meisterliche Miniaturen der Romanik mit dramatischen Darstellungen vom Kampf Gut gegen Böse

Winchester Psalter

Winchester Psalter

Winchester Psalter

  1. 38 erstklassige romanische Miniaturen zeigen verschiedene Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament

  2. Der Höhepunkt ist eine dramatische Darstellung der Hölle mit makabren Dämonen, die die dahingerafften Körper der Verdammten quälen

  3. Dieses Meisterwerk wurde wahrscheinlich von dem Mönch Henry de Blois, dem Enkel von Wilhelm dem Eroberer (ca. 1028–87), in Auftrag gegeben

Winchester Psalter

Winchester Psalter – Cotton MS Nero C IV – British Library (London, Großbritannien)
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Winchester-Psalter

Wohl der Mönch Henry de Blois (ca. 1100-1171) war es, der mit dem Winchester-Psalter ein wahres Meisterwerk der romanischen Buchmalerei in Auftrag gab. Die 284-seitige Pergamenthandschrift entstand irgendwann zwischen der Mitte des 12. und der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Winchester in England und enthält die biblischen Psalmen. Diese waren für den täglichen religiösen Gebrauch von großer Bedeutung, da auch die Andachtspraxis außerhalb der Gottesdienste durch tägliches Rezitieren der Psalmen geprägt war. Dem Text sind 38 ganzseitige Miniaturen vorangestellt, die die moralische Botschaft des Textes eindrucksvoll unterstützen und als visuelle Einführung dienen.

Der Kampf zwischen Gut und Böse

Die 38 erstklassigen Miniaturen stellen verschiedene Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, vom Leben Jesu und der Jungfrau Maria bis zur Auferstehung und zum Jüngsten Gericht, besonders dramatisch dar. Der Künstler zeigt dem Betrachter auf kreative Weise die verschiedenen Modelle von Gut und Böse und die daraus resultierenden Strafen. Ausgesprochen schrecklich ist etwa die Darstellung der Hölle: Die kleinen zerbrochenen Körper der Verdammten werden von großen, grausamen, grinsenden Dämonen mit Folterwerkzeugen gequält. Ebenso ausdrucksstark ist die Szene des Judaskusses. Der Maler charakterisiert die Soldaten als schreckliche Monster mit großen Mündern, scharfen Zähnen und langen, schnabelartigen Nasen.

Verbindungen zur berühmten Abtei von Cluny in Frankreich

Eigentlich ist der Auftraggeber dieses atemberaubenden Psalters unbekannt, aber sowohl der Kalender, die Litanei als auch das Gebet zu St. Swithun, dessen Überreste in der Handschrift erwähnt werden, lassen vermuten, dass das Buch in Verbindung zu Winchester steht. Darüber hinaus enthält der Kalender viele Feste, die zu der einflussreichen Abtei von Cluny in Frankreich führen. Daher ist der wahrscheinlichste Auftraggeber Henry de Blois, der Enkel von Wilhelm dem Eroberer. Er war ursprünglich ein **Mönch in Cluny und zudem zwischen 1129 und 1171 Bischof von Winchester **. In Anbetracht seiner großen Leidenschaft für die Künste mag es wohl sein, dass wir ihm dieses fantastische Manuskript verdanken.

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Winchester Psalter“

The Winchester Psalter
Winchester Psalter – Cotton MS Nero C IV – British Library (London, Großbritannien)
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The Winchester Psalter

Faksimile: 1 Band Teilfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
The Folio Society
Limitierung
980 Exemplare
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Der Umfang, das Format, die Farbigkeit oder der Einband entsprechen möglicherweise nicht (vollumfänglich) dem Original.
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