Für Königin Isabella I. von Spanien: Eine Abhandlung über die spanische Grammatik nach Vorbildern des Lateinischen und Griechischen

Aurea Expositio Hymnorum una cum Textu

Aurea Expositio Hymnorum una cum Textu

Aurea Expositio Hymnorum una cum Textu

  1. Geboren als Antonio Martínez de Cala (1441–1522) latinisierte seinen Namen zu Nebrija unter Anspielung auf die römische Bezeichnung Nebrissa Veneria für seine Heimatstadt

  2. Nebrija überreichte Königin Isabella I. (1451–1504) 1492 die erste Abhandlung über die spanische Grammatik

  3. Es war sein ausdrücklicher Wunsch, die spanische Sprache zu verbessern, indem er sie nach griechischem und lateinischem Vorbild vereinheitlichte

Aurea Expositio Hymnorum una cum Textu

Aurea Expositio Hymnorum una cum Textu – R/39638 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie
Kurzbeschreibung

Ein Latein-Lehrbuch ist an sich noch nichts Besonderes. Das ändert sich jedoch, wenn es aus der Feder eines der bedeutendsten spanischen Grammatiker aller Zeiten stammt: Antonio de Nebrija. Darüber hinaus ist der Codex ein faszinierendes Artefakt aus den Anfangsjahren des Buchdrucks und bietet Einblicke in das neuartige Verfahren. In ihm begleiten Holzschnitte verschiedene biblische Texte, die als lateinische Fibel dienen.

Aurea Expositio Hymnorum una cum Textu

Ein lehrreicher Text zum Erlernen der lateinischen Sprache von einem der wichtigsten Grammatiker der spanischen Geschichte: Antonio de Nebrija (1441-1522). Geboren als Antonio Martínez de Cala, latinisierte er seinen Namen, wie es damals üblich war, zu Aelius Antonius Nebrissensis, eine Anspielung auf die römische Bezeichnung für seine Heimatstadt Lebrija: Nebrissa Veneria. Nebrija stammte von konvertierten Juden ab und war als Lehrer, Historiker, Dichter und Astronom tätig, ist aber am deutlichsten als kastilischer Grammatiker in die Erinnerung eingegangen, da er 1492 die erste Abhandlung über die spanische Grammatik veröffentlichte und sie Königin Isabella I. vorlegte. Es war sein ausdrücklicher Wunsch, "die kastilische Sprache in ein Artefakt zu verwandeln, so dass alles, was von nun an in dieser Sprache geschrieben wird, einen einheitlichen Tenor hat, eine Prägung, die die Zeiten überdauern kann. Das Griechische und das Lateinische wurde von der Kunst beherrscht und beide haben so ihre Einheitlichkeit über alle Zeiten hinweg bewahrt. Wenn nicht Ähnliches für unsere Sprache getan wird, werden die Chronisten Eurer Majestät ... vergeblich Eure Taten preisen". Davon abgesehen beschäftigt sich dieses Werk, die Aurea Expositio Hymnorum una cum Textu, mit dem Lateinischen. Es besteht aus einer Auswahl von 85 Hymnen mit zwei Dutzend Holzschnitten mit Szenen aus dem Leben Christi und anderen biblischen Erzählungen. Die 1515 von Jorge Coci gedruckte Ausgabe enthält tatsächlich einen Druckfehler hinsichtlich ihres genauen Erscheinungsdatums: Auch wenn dort der 1. Februar angegeben ist, ist dies eigentlich das Datum, an dem bereits 1508 eine frühere Ausgabe erschienen war. Dieser seltene Fehler ist ein Einblick in den Prozess der Veröffentlichung, als dieses Handwerk noch in seinen Kinderschuhen steckte.

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Aurea Expositio Hymnorum una cum Textu – R/39638 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
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Verlag
Vicent Garcia Editores – Valencia, 2004
Limitierung
3160 Exemplare
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