Liber viventium Fabariensis
(1.000€ - 3.000€)
Gedenk- und Verbrüderungsbuch, Evangelistar, Schatz- und Buchverzeichnis, Kopialbuch, Archiv für Rechtstexte und Klosterregeln – all diese Funktionen vereint der faszinierende Liber viventium Fabariensis auf seinen 178 Seiten. Die im frühen 9. Jahrhundert angelegte Handschrift aus der Abtei Pfäfers im heutigen Kanton St. Gallen ist eine der bedeutendsten Quellen zur sozialen, politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Geschichte des mittelalterlichen Churrätiens. Es ist eines von nur sieben erhaltenen Verbrüderungsbüchern aus dem frühen Mittelalter und enthält das älteste Schriftzeugnis der Gemeinde Tessin. Doch es ist nicht „nur“ sein Inhalt bemerkenswert, sondern auch seine ungemein aufwendige Illumination, die als künstlerischer Höhepunkt der mittelalterlichen Buchmalerei der Region gilt und den Codex auch kunsthistorisch enorm wertvoll macht. Damit ist die kunstvolle Handschrift ein wahrlich einzigartiger Einblick in das frühe Mittelalter zwischen der romanischen Welt Südeuropas und der germanischen Welt Mittel- und Nordeuropas.
Liber viventium Fabariensis
Der Liber viventium Fabariensis ist einer der wertvollsten Buchschätze der Stiftsbibliothek St. Gallen und gilt als die künstlerisch bedeutendste Handschrift aus dem mittelalterlichen Churrätien. Diese historische Region umfasste das, was wir heute als Graubünden, den Südtiroler Vintschgau, das Sarganserland, Liechtenstein, Werdenberg, das St. Galler Rheintal und das südliche Vorarlberg kennen und war damals ein Grenzland zwischen dem romanischen und dem germanischen Europa. Der Codex beherbergt bis heute einmalige Einblicke in die frühmittelalterliche Geschichte dieser spannenden Region und der Abtei Pfäfers.
Eine Reichenauer Filiation mit eigener Strahlkraft
Die Abtei soll 731 von Mönchen aus dem Kloster Reichenau und dem später heiliggesprochenen Wanderbischof Pirmin (um 690–753) gegründet worden sein. 762 wurde die Abtei zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das Kloster verfügte schon früh über beachtliche Ländereien, kontrollierte einen wichtigen Verkehrs- und Handelsweg und war lange Zeit neben Chur als Bischofssitz das wichtigste religiöse und kulturelle Zentrum im mittelalterlichen Churrätien. So ist es auch nicht verwunderlich, dass vermutlich einer der Mönche des Klosterskriptoriums für die beeindruckende Grundausstattung dieser frühmittelalterlichen Prachthandschrift war. Dieser legte das Buch in seiner Gesamtstruktur im ersten Viertel des 9. Jahrhunderts an.
Karolingische Buchkunst aus Churrätien
Das vorläufige Ergebnis war ein Evangelistar in vier „Blöcken“ mit unbeschriebenen Seiten zwischen den Evangelientexten. Letztere sind nicht vollständig wie in der Bibel niedergeschrieben, sondern es wurden nur diejenigen Abschnitte, die damals oft in Messen verlesen wurden (Perikopen) kopiert. Die vier Evangelienblöcke werden jeweils von einem ganzseitigen Evangelistenbild eingeleitet. Sie sind die unumstrittenen künstlerischen Höhepunkte der Handschrift. Die Evangelistensymbole – Engel, Löwe, Stier und Ader – sind jeweils von Vögeln mit christlichem Symbolwert umgeben und werden von kunstvollen Bögen eingerahmt, deren Flechtwerk geradezu an Jugendstil-Ornamente denken lässt. Sie alle präsentieren ein Buch, dessen Einbandgestaltung möglicherweise auf den ursprünglichen, nicht erhaltenen Einband des Evangelistars schließen lässt.
Personenlisten und Rechtstexte in kunstvollen Rahmen
Der Künstler dieser wunderbaren Miniaturen stattete alle unbeschriebenen Seiten zwischen den liturgischen Texten mit fantasievoll ornamentierten und farbenfroh kolorierten Doppelbogenarkaden aus – eine schöner und aufwendiger als die andere. Sie blieben zunächst zum größten Teil leer und wurden erst im Verlaufe der folgenden Jahrhunderte mit verschiedensten Textschnipseln angereichert. Die umfangreichen Personenlisten von geistlichen und weltlichen Menschen, für die in Pfäfers regelmäßig gebetet wurde, waren wohl der ursprünglich dafür vorgesehene Inhalt. Über die Zeit kamen jedoch auch noch Schatzverzeichnisse, Regelwerke und Rechtstexte hinzu, die für die Abtei wichtig waren.
Dem Seelenheil ganz nah
Die Verbindung von Personennamen und Evangelientexten ist kein Zufall. Durch den Liber Viventium waren alle gelisteten Individuen und Gemeinschaften immer automatisch Teil des Gottesdienstes, wenn die Perikopen aus dem Buch gelesen wurden. Die Namen lagen gewissermaßen mit dem Buch zusammen auf dem Altar. Zudem verrichtete der Priester bei der Messe für alle aufgeführten lebenden und verstorbenen Personen ein spezielles Gebet, das ihrem Seelenheil dienen und ihnen gedenken sollte. Damit ist die Handschrift auch ein wichtiges Zeugnis der christlichen Gedenkkultur oder Memoria im frühen Mittelalter. Es sind nur sechs andere sogenannte Verbrüderungsbücher mit ähnlicher Funktion aus dieser Zeit erhalten.
Gebete für Karl den Großen, St. Galler Brüder und lokale Bauern
Insgesamt umfassen allein die Personenlisten sage und schreibe 4615 Einträge. Es sind Namen von Mönchen der Abtei selbst, von Mitgliedern anderer geistlicher Gemeinschaften, die mit Pfäfers in sogenannter Gebetsverbrüderung standen, und Wohltäter:innen des Klosters. Die regionale Bedeutsamkeit der Abtei Pfäfers wird durch Eintragungen illustriert, die etwa Karl dem Großen (748–814) und seinen Frauen Hildegard (ca. 758–783) und Liutgard († 800), Ludwig dem Frommen (778–840) und seiner Gattin Judith (795/807–843) sowie mächtigen frühmittelalterlichen Bischöfen gewidmet sind. Zu den frühen Einträgen gehören auch die Namen der Mönche des Klosters St. Gallen unter Abt Grimaldt und des Klosters Reichenau. Von Königsfamilien und höchsten Adeligen bis hin zu Menschen bäuerlicher Herkunft ist fast alles dabei. Zudem enthalten die Personenverzeichnisse das älteste Schriftzeugnis der Tessiner Gemeinde.
Schätze, Bücher und Urkunden
Die Texte von eher weltlicher Natur sind nicht minder faszinierend und informativ. Sie wurden dem Codex bis ins 14. Jahrhundert hinzugefügt und überall dort eingetragen, wo noch irgendwie Platz dafür gefunden wurde. Darunter finden sich etwa Reliquien- und Schatzverzeichnisse, Bücherlisten und Verordnungen, die das Klosterleben regelten. Ein Statut des Abtes Gerold legt etwa detailliert dar, wann was in welchen Mengen verspeist wurde und welche Kleidung für wen und wann angemessen war. Besonders bedeutsam waren außerdem bis in die Neuzeit hinein die in die Handschrift kopierten Rechtstexte verschiedener, mit dem Kloster verbundener Gemeinden und Urkunden über Schenkungen und Abgaben. Auch diese juristische Komponente trug dazu bei, dass die Handschrift so lange im Klosterarchiv bewahrt wurde und bis heute erhalten ist.
Kodikologie
- Alternativ-Titel
- Liber Viventium von Pfäfers
Das Buch der Lebenden und der Verstorbenen
Liber memorialis Fabariensis
Verbrüderungsbuch von Pfäfers
Evangelistar des Klosters Pfäfers - Umfang / Format
- 178 Seiten / 31,0 × 20,5 cm
- Herkunft
- Schweiz
- Datum
- Erstes Viertel des 9. Jahrhunderts – 14. Jahrhundert
- Stil
- Sprache
- Schrift
- Rätische Minuskel
- Buchschmuck
- 4 ganzseitige Miniaturen, 104 Seiten mit fantasievoll illuminierten Doppelarkaden als Textrahmung, rot- oder schwarzfarbige Initialmajuskeln, z. T. mit Menschen-, Hunde- und Vogelköpfen verziert
- Inhalt
- Evangelistar, Aufzählungen von Mönchen und Wohltätern der Abtei Pfäfers, Reliquien-, Schatz- und Bücherverzeichnisse, Abgaben-, Urkunden- und Rechtsaufzeichnungen der Abtei
Liber viventium Fabariensis
Verzeichnis der Reichenauer Brüder
Hier beginnen die Personenverzeichnisse, angefangen mit den Mönchen des Klosters auf der Insel Reichenau. In Großbuchstaben steht über beide Arkaden hinweg „HEC SUNT NOMINA FRATRUM INSULANENSIUM“ – Dies sind die Namen der Brüder der Inselgemeinschaft. Dass diese zuallererst aufgezählt werden, ist kein Zufall. Die Gründungslegende des Klosters Pfäfers besagt immerhin, dass es von einigen Mönchen aus Reichenau unter Führung des Wanderbischofs Pirmin gegründet wurde.

Liber viventium Fabariensis
Beginn des Markusevangeliums
Diese wunderbare Seite leitet den Abschnitt der Handschrift ein, in dem sich die Auszüge aus dem Markusevangelium befinden. Unter einem kunstvoll mit Flechtwerk und Ranken ornamentierten Hufeisenbogen entfaltet sich eine stilisierte, staudenartige Pflanze mit roten und blauen Blättern. Aus ihrem Herzen wachsen zwei Stängel mit beerenartigen Früchten, über die sich zwei Vögel hermachen.
Darüber schwebt ein Vierpass, der einen nach rechts gewandten, geflügelten Löwen mit Heiligenschein umfängt – das Symbol des Evangelisten Markus. Mit seinen Vorderpfoten hält er ein rotes Buch fest umschlossen. Die Inschrift lässt keine inhaltlichen Zweifel aufkommen und ist kreuzförmig zu lesen, von oben nach unten: „MAR-CUS“, und von links nach rechts: „EVAN-GELISTA“.

#1 Liber viventium Fabariensis
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