Mayer van den Bergh Brevier

Mayer van den Bergh Brevier

Portugal — 1495–1510

Mayer van den Bergh Brevier

  1. Beschreibung
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Beschreibung
Mayer van den Bergh Brevier

Obwohl wenig über die Geschichte dieses außergewöhnlichen flämischen Manuskripts aus der Zeit um 1510–15 bekannt ist, deuten seine hohe Qualität und die darin enthaltenen Anweisungen in portugiesischer Sprache auf König Emanuel I. von Portugal als möglichen Mäzen oder Empfänger hin. Das Meisterwerk wurde 1898 von dem Kunsthändler und Sammler Fritz Mayer van den Bergh für die enorme Summe von 35.500 Franken erworben. Das Mayer van den Bergh Brevier ist bis heute in einem bemerkenswert ursprünglichen Zustand erhalten, was darauf hindeutet, dass es nur wenig benutzt wurde und den größten Teil der letzten 500 Jahre sicher aufbewahrt wurde. Sein künstlerisches Programm besteht aus etwa 80 Miniaturen, darunter 36 ganzseitige und 12 Monatsbilder im Kalender, sowie 148 dekorativen Bordüren, 9 historisierten und unzähligen kleineren Initialen. Diese Pracht ist das Ergebnis der kollektiven Bemühungen einiger der besten Miniaturisten der Gent-Brügger Schule, darunter der Meister Maximilian, der Meister von Jakob IV. von Schottland, Gerard Horenbout und Gerard David.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Mayer van den Bergh Breviary
Breviarium Mayer van den Bergh
Breviary of the Mayer van den Bergh
Herkunft
Portugal
Datum
1495–1510
Buchschmuck
36 ganzseitige Miniaturen, 12 illuminierte Kalenderseiten, 20 kleine Miniaturen, 9 historisierte Initialen, 148 Schmuckbordüren
Vorbesitzer
Martin Heckscher
Kunstgewerbemuseum in Berlin
Frits Mayer van den Bergh
H. Wareham Harding

Verfügbare Faksimile-Editionen:
The Breviary of the Mayer van den Bergh
C. Weckesser – Brüssel, 1932
Limitierung: 300 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 The Breviary of the Mayer van den Bergh

C. Weckesser – Brüssel, 1932
The Breviary of the Mayer van den Bergh
The Breviary of the Mayer van den Bergh Copyright Bildmaterial: Ziereis Faksimiles

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: C. Weckesser – Brüssel, 1932
Limitierung: 300 Exemplare
Kommentar: 1 Band von Camille Gaspar, Martin Heckscher und E. M. Haynes
Sprache: Englisch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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