Weltkarte des Christoph Kolumbus

Weltkarte des Christoph Kolumbus

Portugal — Ca. 1492

Angefertigt kurz vor der historischen Entdeckungsreise des Christoph Kolumbus: Eine wunderschöne Weltkarte mit Elementen der Gotik und der Renaissance

  1. Diese Karte wurde noch vor der historischen Reise des Entdeckers erstellt und verbindet die Stile der Gotik und der Renaissance

  2. Die spanische Flagge über den Mauern von Grenada weist darauf hin, dass die Karte nach Januar 1492 angefertigt wurde

  3. Eine Mischung aus empirischen Beobachtungen von Kolumbus und Darstellungen aus seiner Vorstellungskraft

Weltkarte des Christoph Kolumbus

  1. Beschreibung
  2. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Weltkarte des Christoph Kolumbus

Die Weltkarte des Christoph Kolumbus entstand im Jahre 1492. Die Karte wurde vor der Entdeckung Amerikas durch den Pionier fertiggestellt und zeigt den Mittelmeerraum und die umgebenden Küsten. Zusätzlich wurde die Karte mit einer kosmographischen Darstellung der Erde versehen. Die kostbare Weltkarte dokumentiert den Übergang der Gotik in die Epoche der Renaissance.

Die Weltkarte des Christoph Kolumbus

Im Jahre 1492 entstand eine Weltkarte, die den Übergang der Epoche der Gotik zur Renaissance widerspiegelt. Das geographische Hilfsmittel zeigt den Mittelmeerraum und umgebende Regionen. Zusätzlich wurde neben der Karte eine kosmographische Zeichnung abgebildet, mit Jerusalem als Mittelpunkt der Erde. Die Erde ist in dieser Zeichnung von kosmischen Ringen umgeben, die das Universum darstellen. Es handelt sich hier um den ersten Weltatlas, der eine navigatorische Karte zusammen mit einer kosmographischen Darstellung der Welt abbildet. Die Karte wird dem Seefahrer und Pionier Christopher Kolumbus zugeschrieben.

Der Entdecker Kolumbus

Christopher Kolumbus war ein italienischer Seefahrer in kastilischen Diensten, der auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien im Jahre 1492 den Kontinent Amerikas erreichte. Kolumbus war nicht der erste Seefahrer, der Amerika entdeckte. Allerdings führten seine Reisen zu einer erstmals dauerhaften Kolonialisierung durch Menschen anderer Kontinente. Die Weltkarte von 1492 entstand vor der Entdeckung der „Neuen Welt“ . Sie zeigt den Mittelmeerraum, die Küsten des Atlantik und Afrikas, das Rote und das Schwarze Meer im Osten bis zum Golf von Guinea. Das Bild einer spanischen Flagge über Granada lässt eine eindeutige Datierung der Karte zu. Sie entstand nach dem Januar 1492, da Granada zu jener Zeit durch spanische Könige von den Mauren erobert wurde.

An der Schwelle von der Gotik zur Renaissance

Die meisterhafte Seekarte zeigt Gebiete, die Christopher Kolumbus tatsächlich bereist hat. Die meisten seiner Fahrten sind gut dokumentiert und noch heute nachvollziehbar. Allerdings zeigt das Dokument auch einige Inseln, in denen sich die Vorstellung des Pioniers mit den tatsächlich existierenden Gegebenheiten vermischten. Ein Schriftzug neben der kosmographischen Zeichnung der Weltkugel weist darauf hin, dass diese als sphärisch zu betrachten ist. Der Vorstellung der Erde als Scheibe wurde also widersprochen. Es handelt sich hier um ein geschichtlich bedeutendes Dokument, das sich heute in der Nationalbibliothek von Frankreich befindet.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Christopher Columbus’s Chart - Mappa Mundi
La Carta de Cristóbal Colón - Mapamundi
Karte des Christoph Kolumbus - Weltkarte
La Carta di Cristoforo Colombo - Mappamondo
La Carte de Christophe Colomb - Mappemonde
La Carta di Cristoforo Colombo, Mappamondo
A Carta de Cristóvão Colombo, Mapa-múndi
Nautical Chart known as "Columbus Chart"
Umfang / Format
1 Karte / 110,0 × 68,0 cm
Herkunft
Portugal
Datum
Ca. 1492
Inhalt
Portolankarte des Mittelmeeres und Mappa Mundi
Künstler / Schule

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Weltkarte des Christoph Kolumbus – Res. GE. AA. 562 – Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich)
M. Moleiro Editor – Barcelona, 1995
Limitierung: 987 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 La Carta de Cristóbal Colón - Mapamundi

M. Moleiro Editor – Barcelona, 1995

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: M. Moleiro Editor – Barcelona, 1995
Limitierung: 987 Exemplare
Kommentar: 1 Band (236 Seiten) von José Luis Comellas
Sprachen: Spanisch, Englisch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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