Codice Stivini - Besitzinventar von Isabella d'Este Gonzaga

Inv. b. 400 - Archivio di Stato di Mantova (Mantua, Italien)

Alternativ-Titel:

Codice Stivini - Inventory of the possessions of Isabella d'Este Gonzaga, Codice Stivini - Inventario delle gioie di Isabella d'Este

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Codice Stivini - Inventory of the possessions of Isabella d'Este Gonzaga
Codice Stivini - Inventario delle gioie di Isabella d'Este

Art
Umfang / Format

48 Seiten / 24.0 x 17.0 cm

Herkunft
Datum
1542
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Odoardo Stivini

Vorbesitzer

Hof der Gonzaga des Herzogspalasts in Mantua

Kurzbeschreibung

Das Besitzinventar der Isabella d´Este Gonzaga wurde im Jahre 1542 von Odoardo Stivini, dem höfischen Notar der Gonzaga, zusammengestellt. Der Katalog listet die Kunstsammlung der Renaissancefürstin im Palast von Mantua auf. Es handelt sich dabei um eine der hochklassigsten Sammlungen des 16. Jahrhunderts.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Codice Stivini – Das Bestizinventar der Isabella d´Este Gonzaga

Isabella d’Este war eine der wichtigsten Personen in der Kultur und Politik der italienischen Renaissance. Von ihren Zeitgenossen wurde sie als „La prima donna del mondo“ gesehen. Sie galt als die bedeutendste Kunstmäzenin der Renaissance. Der persönliche Notar des Herrscherhauses Gonzaga fertigte etwa im Jahre 1542 eine Bestandsaufnahe über die zahlreichen, kostbaren Besitztümer der Isabella an. 236 Kunstwerke sind darin aufgelistet, die den hochwertigen ästhetischen Geschmack der großen Dame der Renaissance belegen. Die fein illustrierten und mit Gold geschmückten Seiten des Inventars präsentierten die Werke in prächtigem Glanz.

Die Grand Dame der Renaissance

Isabella d’Este war die Tochter von Ercole I. d’Este, Herzog von Ferrara, und Leonora von Neapel, der Tochter von König Ferdinand I. von Neapel. Sie erhielt eine ausgezeichnete Ausbildung in Latein, Musik, im Tanz, in der griechischen und römischen Geschichte und in der klassischen Literatur. Berichten zufolge war Isabella eine sehr redebegabte, intelligente und belesene, schlagfertige und temperamentvolle Frau. Mit großer Leidenschaft sammelte sie römischer Skulpturen und fungierte als Auftraggeberin für moderne Skulpturen im antiken Stil. Auch ein sehr großes Selbstdarstellungsbedürfnis wurde Isabella nachgesagt. Kaum eine andere Persönlichkeit ihrer Zeit wurde so oft porträtiert wie sie. Sie wurde sogar als mögliches Modell für das berühmte Porträt der Mona Lisa von Leonardo da Vinci gedeutet.

Die Hofkunst von Mantua

Drei Jahre nach dem Tod der Renaissancefürstin erhielt der Notar des Herrscherhauses Gonzaga, Odoardo Stivini, den Auftrag, ein Inventar über die im Palast von Mantua aufbewahrten Kunstwerke der Isabella anzufertigen. Unter den 236 meisterhaften Kunstwerken befanden sich Schmuck, kostbare Edelsteine, antike Münzen und Medaillen, fein gestaltetes Glas und Porzellan. Neben diesen kleinen Arbeiten finden sich auch zahlreiche große griechische und römische Skulpturen im Besitz der Fürstin. Meisterhafte Gemälde von Michelangelo, Mantegna, von Giulio Romano, Correggio, Francia und Perugino gehörten ebenso zu ihrem Besitz. Dieser Katalog beinhaltet die wohl wertvollste Kunstsammlung des Zeitalters der Renaissance. Durch den üppigen Buchschmuck aus Blattgold und die hochwertige Schrift in Zinnoberrot werden die prächtigen Kunstwerke in einem entsprechenden Gewand präsentiert.

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