Mit Kupferstichen von Matthäus Merian: Das Haupwerk über Fische und Meeresbewohner an der Schwelle zum 18. Jahrhundert

Historia Naturalis: De Piscibus et Cetis

Frankfurt (Deutschland) oder Amsterdam (Niederlande) — 1649

Historia Naturalis: De Piscibus et Cetis

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Frankfurt (Deutschland) oder Amsterdam (Niederlande) — 1649

  1. John Jonstons Enzyklopädie (1603-1675) war zu seiner Zeit das Hauptwerk der Zoologie und Botanik

  2. Der polnische Arzt und Renaissance-Mensch wollte damit das Wissen der Welt zusammenstellen und ordnen

  3. John Jonstons Werk zeigt mehr als 500 Fische und Meerestiere in 47 Kupferstichen

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Der Fahnenbarsch

Hier sehen wir zwei Exemplare einer Unterfamilie bunter Fische, die als Fahnenbarsche (Anthiadinae) bekannt sind und in den Tiefen praktisch aller Ozeane und Meere der Welt zu finden sind. Abgesehen von ihren wunderbaren Farben, die sie als Zierfische beliebt machen, faszinieren ihre komplexen sozialen Strukturen zusätzlich. Die lateinischen Namen für diese Fische sind veraltet und werden nicht mehr verwendet, aber die gekonnte Farbgebung der Holzschnitte ist bemerkenswert realistisch.

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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Der polnische Arzt und Universalgelehrte Johannes Jonstonus verfasste in den Jahren um die Mitte des 17. Jahrhunderts ein enzyklopädisches Übersichtswerk zur Geschichte der Tiere, das ein Jahrhundert lang als das Standardwerk der Tierkunde galt. Seine Historia naturalis animalium versammelte in fünf Büchern zahlreiche Beschreibungen von Tieren. Tafeln mit wunderbaren Kupferstichen von Matthäus Merian d.J. illustrieren das zoologische Werk. Im ersten Band seiner Reihe, der im Jahr 1650 erschien, befasste sich Jonstonus mit den Fischen und Meeressäugern. Dieses „am meisten verbreitete Handbuch der Tierkunde“ erfuhr zahlreiche Neuauflagen und Übersetzungen in andere Sprachen und bietet noch heute einen herrlichen Einblick in die Welt der Zoologie.

Historia Naturalis: De Piscibus et Cetis

Der polnische Arzt und Universalgelehrte Johannes Jonstonus verfasste in den Jahren um die Mitte des 17. Jahrhunderts ein enzyklopädisches Übersichtswerk zur Geschichte der Tiere, das ein Jahrhundert lang als das Standardwerk der Tierkunde galt. Seine Historia naturalis animalium versammelte in fünf Büchern zahlreiche Beschreibungen von Tieren. Tafeln mit wunderbaren Kupferstichen von Matthäus Merian d.J. illustrieren das zoologische Werk. Im ersten Band seiner Reihe, der im Jahr 1650 erschien, befasste sich Jonstonus mit den Fischen und Meeressäugern. Dieses „am meisten verbreitete Handbuch der Tierkunde“ erfuhr zahlreiche Neuauflagen und Übersetzungen in andere Sprachen und bietet noch heute einen herrlichen und oft kuriosen Einblick in die Welt der Zoologie.

Exotische Fische und riesige Wale

Auf 314 Seiten mit insgesamt 47 Kupferstichen präsentiert der erste Band von Johannes Jonstonus Historia Naturalis mehr als 500 Fische und Meerestiere. Unterteilt in fünf Kapitel, etwa zu Meeresfischen, Flussfischen, Fischen, die in steinigen Gewässern leben, solchen, die näher am Ufer leben, oder exotischen Fischen, bietet das Werk einen zugleich wissenschaftlichen und unterhaltsamen Überblick. Neben den Textseiten mit detaillierten Beschreibungen begeistern besonders die Seiten mit zahlreichen Darstellungen von verschiedenen Fischen. Die dargestellten Tiere sind zum Teil sehr kurios. Jonstonus führt auf einer Seite beispielsweise auch anthropomorphe Gestalten mit Fischschwänzen und menschlichen Köpfen auf. Ein Fisch trägt ein Horn auf der Stirn, andere beängstigen mit einem grausamen Maul. Eine Seite wird gefüllt von der Darstellung eines riesigen gestrandeten Wales, der als Attraktion von einer Menschenmenge bestaunt wird. Das letzte Kapitel der Fischbeschreibungen befasst sich mit Delphinen und Meeressäugern. Auch Seehund und Walross werden den Fischen – genauer gesagt den Delphinen – als Meerestiere beigeordnet.

Der Universalgelehrte Johannes Jonstonus

Als erster Band der Historia naturalis animalium enthält „de piscibus et cetis“ ein Vorwort, mit dem Jonstonus sein Hauptwerk einleitet. Dieses ist auf das Jahr 1649 datiert. In dem Text erläutert der Autor seine Beweggründe und Absichten und nennt seine Quellen aus antiken und neuzeitlichen Autoren. Johannes Jonstonus, oder John Jonston (1603 – 1675), war der Sohn schottischer Eltern und Arzt und Universalgelehrter aus Polen. Auf Studienreisen und -Aufenthalten in ganz Europa sammelte er sich eine umfangreiche Allgemeinbildung an, die er als Hauslehrer und Reisebegleiter an junge Adlige weitergab. Berühmt wurde Jonstonus aber durch seine wissenschaftlich-pädagogischen Schriften zu so vielfältigen Themengebieten wie Erziehung, Philosophie und Theologie, Geschichte, aber auch Medizin oder Mineralogie, allen voran die berühmte Historia Naturalis.

Standardwerk der Tierkunde

Als sein unvollendetes Hauptwerk beabsichtigte Jonstonus eine umfassende illustrierte Darstellung der Tier- und Pflanzenwelt und des Menschen. Die Historia Naturalis Animalium wurde zwischen 1650 und 1653 in fünf Bänden im Verlag von Matthäus Merian d.J. in Frankfurt am Main veröffentlicht. Merian (1621-1687), der die berühmte Werkstatt seines Vaters Matthäus Merian d.Ä. übernommen hatte, war als Kupferstecher auch für die künstlerische Gestaltung der Ausgaben zuständig. Die herrlichen Illustrationen, zudem wunderschön koloriert, verliehen der aufwändigen Publikation den letzten Schliff und waren sicherlich ein Grund für die außerordentliche Beliebtheit der Historia Naturalis in ganz Europa.

Kodikologie

Umfang / Format
314 Seiten / 38,0 x 22,0 cm
Datum
1649
Sprache
Buchschmuck
47 Kupferstiche, mehr als 500 Fische und Wale
Künstler / Schule
Historia Naturalis: De Piscibus et Cetis

Historia Naturalis: De Piscibus et Cetis

Strandwal

Dieser fantastische Holzschnitt eines gestrandeten Wals wird mit einer deutschen Überschrift versehen: „Balaena. Ein großer Wallfisch von 60 Schuch lang und 41 Schuch hoch.“ Balaena ist die hier abgebildete Gattung von Walen. Die einzige noch vorhandene Art ist der Grönlandwal, ein Tier, das mehr als 200 Jahre alt werden kann und das die längste Lebensdauer aller Säugetiere besitzt – sofern sie nicht vorher tragisch stranden.

Das Phänomen der Strandung von Walen ist auch von der Forschung immer noch nicht vollständig aufgeklärt, obwohl es bereits vor Beginn historischer Aufzeichnungen vorkam. So traurig es auch sein mag, diese majestätischen Tiere derart hilflos zu sehen, so boten solche Ereignisse dennoch den frühen Zoologen die einmalige Gelegenheit, diese Kreaturen auf eine Weise zu beobachten, die sonst unmöglich gewesen wäre.

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Historia Naturalis: De Piscibus et Cetis“

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Siloé, arte y bibliofilia – Burgos, 2008
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898 Exemplare
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1 Band
Sprache: Spanisch
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