Stadtpläne und Landschaften: Ein Einblick in die Entwicklung Chiles

Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile

1743-1773

Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile

Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile

— 1743-1773

  1. Ein Kompendium, das einen Einblick in die Entwicklung Chiles um die Mitte des 18. Jahrhunderts erlaubt

  2. Die drei Karten des historischen Kompendiums umfassen drei Gebiete zwischen 1743 und 1773

  3. Zwei detaillierte Stadtpläne mit Straßen und Stadtmauern und ein Aquarell, der chilenische Landschaft

Paisajes y Urbanismo del Chile Colonial

Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile

Neuaufbau von Concepción de Chile

Die Stadt Concepción de Chile wurde 1550 gegründet und diente als Ausgangsbasis für den langanhaltenden Krieg gegen das Volk der Mapuche, der einen Großteil der Geschichte Chiles bestimmen sollte. Obwohl die Stadt mehrfach belagert und sogar einmal geplündert wurde, litt sie am meisten unter Naturkatastrophen, Erdbeben und Tsunamis. Diese Karte aus dem Jahr 1752 zeigt einen ordentlichen, quadratischen Stadtplan für ein neues Baugebiet am Ufer des Biobío im Valle de la Mocha, das nach dem Erdbeben von 1751 erschlossen werden sollte.

Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile

Alternativ-Titel:
  • Landscapes and urbanism of the Colonial Chile
  • Paisajes y Urbanismo del Chile Colonial
Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile – Archivo General de Indias (Sevilla, Spanien)
Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile – Archivo General de Indias (Sevilla, Spanien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Das Kompendium zur Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile bietet Einblick in die spannende Entwicklung dieses Landes am äußersten Westen des Südamerikanischen Kontinents im 18. Jahrhundert. Drei Karten präsentieren die Vielfalt der Landschaft, der Städte und der Architektur Chiles, das um die Mitte des 18. Jahrhunderts einige Neustrukturierungen vorzuweisen hatte. Eine Karte präsentiert die 1754 nach einem verheerenden Erdbeben landeinwärts versetzte und neu aufgebaute Stadt Concepción de Chile. Eine andere zeigt einen Plan der Stadt Serena de Coquimbo aus dem Jahr 1743, mit ihren spektakulären, neu errichteten Befestigungsanlagen. Und das dritte Blatt des historischen Kompendiums stellt eine herrliche Ansicht von 1773 des Konvents der Unbeschuhten Karmeliterinnen von San Rafael de Santiago de Chile inmitten der wunderschönen chilenischen Landschaft vor. So werden drei für die Entwicklung der spanischen Kolonie Chile wegweisende Ereignisse in historischen Dokumenten festgehalten!

Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile

Das Kompendium zur Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile bietet Einblick in die spannende Entwicklung dieses Landes am äußersten Westen des Südamerikanischen Kontinents im 18. Jahrhundert. Drei Karten präsentieren die Vielfalt der Landschaft, der Städte und der Architektur Chiles, das um die Mitte des 18. Jahrhunderts einige Neustrukturierungen vorzuweisen hatte. Eine Karte präsentiert die 1754 nach einem verheerenden Erdbeben landeinwärts versetzte und neu aufgebaute Stadt Concepción de Chile. Eine andere zeigt einen Plan der Stadt Serena de Coquimbo aus dem Jahr 1743, mit ihren spektakulären, neu errichteten Befestigungsanlagen. Und das dritte Blatt des historischen Kompendiums stellt eine herrliche Ansicht von 1773 des Konvents der Unbeschuhten Karmeliterinnen von San Rafael de Santiago de Chile inmitten der wunderschönen chilenischen Landschaft vor. So werden drei für die Entwicklung der spanischen Kolonie Chile wegweisende Ereignisse in historischen Dokumenten festgehalten!

Eine unterschätzte spanische Kolonie

Chile, dieser langgezogene, aber sehr schmale Andenstaat an der Westküste Südamerikas, hat eine unglaublich lange Küste am Pazifischen Ozean. Das Land wurde von den Europäern Ende des 15. Jahrhunderts entdeckt – die historische Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus zog die Entdeckung und Urbanisierung des gesamten Kontinents nach sich. Dabei war Chile aufgrund seiner Abgeschiedenheit ein wenig beachteter Teil der spanischen Gebiete in der Neuen Welt. Eine erste Siedlung in Chile wurde im Jahr 1541 eingerichtet. Seit 1542 war Chile Teil des Vizekönigreichs Peru, und erst 1778 wurde das Land zu einem eigenen Generalkapitanat Chile, einem selbständigeren Bezirk innerhalb des spanischen Königreichs.

Drei wertvolle historische Ansichten

Die drei Karten des historischen Kompendiums aus dem Archivo General de Indias, mit den Maßen 75 x 54 cm, 59 x 41 cm und 40 x 23 cm, umfassen drei Bereiche der Entwicklung Chiles im 18. Jahrhundert, genauer in den Jahren 1743 bis 1773. Zum einen steht dabei die Architektur im Fokus, zum anderen natürlich die Urbanisierung des Landes durch den Neu- und Ausbau von Siedlungen und Städten. So finden sich zwei detaillierte Pläne von Städten mit einem Stadtplan, der das Wegenetz und die Stadtmauern abbildet, außerdem ein wunderschönes Aquarellblatt mit der Darstellung eines besonderen Gebäudes inmitten der chilenischen Landschaft.

Ein Kloster und zwei neue Städte

Das letztgenannte Dokument ist eine Ansicht des Konvents der Unbeschuhten Karmeliterinnen von San Rafael de Santiago de Chile aus dem Jahr 1773. Es handelt sich um eine Ansicht des 1773 eingeweihten neuen Klosterbezirks von Westen, vom Turm des Landhauses seines Gründers Don Luis Manuel de Zañartu aus. Das Aquarell zeigt das Kloster mit Kirche und doppeltem Kreuzgang in der weiten ebenen Landschaft Chiles, im Hintergrund Hügel und Berge. Des Weiteren umfasst das Kompendium eine Karte von 1752 mit dem Plan der neuen Stadt Concepción de Chile. Concepción ist eine 1550 gegründete Stadt, die in den folgenden Jahrhunderten immer wieder durch Erdbeben zerstört wurde. 1754 schließlich wurde die Stadt landeinwärts verlegt, in das Valle de Rosas. Beim dritten Dokument handelt es sich um einen Plan der Stadt Serena de Coquimbo von 1743. Das Wappen der Stadt und eine große Erklärungstafel am rechten Blattrand schmücken die Karte. Serena wurde 1544 gegründet, die Befestigungsanlagen der Stadt in den 1730er Jahren neu angelegt. Heute ist die Stadt eines der wichtigsten touristischen Zentren des Landes.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Landscapes and urbanism of the Colonial Chile
Paisajes y Urbanismo del Chile Colonial
Umfang / Format
3 Mappen / 75,0 x 54,0 cm 59,0 x 41,0 cm 40,0 x 23,0 cm
Datum
1743-1773
Sprache
Paisajes y Urbanismo del Chile Colonial

Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile

Kloster der Unbeschuhten Karmeliten von San Rafael in Santiago de Chile

Mönchsorden gehörten zu den wichtigsten Institutionen des spanischen Kolonialimperiums in Amerika und dienten dazu, die indigenen Völker sowohl zu christianisieren als auch zu „zivilisieren“. Der Orden der Unbeschuhten Karmeliten, ein Zweig des Karmeliten-Ordens, existiert seit 1580 und gibt vor allem spirituelle Anweisungen und Anleitung zu einem inneren Gebet. Ihr gelungenes Kloster ist hier in der chilenischen Wildnis kunstvoll und eindrücklich dargestellt.

Das Kloster liegt in den Bergen, die im Hintergrund sichtbar sind, befindet sich aber noch unterhalb der Baumgrenze. Es wurde im neoklassizistisch-kolonialen Stil erbaut und am 24. Oktober 1777 eingeweiht. Mit seinen Innenhöfen, roten Ziegeldächern, Rundbögen, Pilastern, korinthischen Säulen und seiner Kuppel erweckt es im Ganzen einen römischen Gesamteindruck.

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile“

Paisajes y Urbanismo del Chile Colonial
Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile – Archivo General de Indias (Sevilla, Spanien)
Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile – Archivo General de Indias (Sevilla, Spanien)
Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile – Archivo General de Indias (Sevilla, Spanien)
Landschaft und Urbanisierung der Kolonie Chile – Archivo General de Indias (Sevilla, Spanien)
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Paisajes y Urbanismo del Chile Colonial

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Testimonio Compañía Editorial – Madrid, 2001
Limitierung
-
Einband
Goldgeprägte, seidenverkleidete Ledermappe mit 3 Karten
Kommentar
1 Band von Maria Antonia Colomar und Maria Belen Garcia Lopez
Sprache: Spanisch
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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