Von unschätzbarem historischen Wert: Detaillierte Darstellungen der fremdartigen Götter des Aztekenreichs

Codex Laud

Mexiko - Mittelamerika

Codex Laud

Codex Laud

Mexiko - Mittelamerika

  1. Aufgrund seines kulturhistorischen und anthropologischen Wertes ein unschätzbarer Schatz

  2. Benannt nach einem früheren Besitzer, dem Erzbischof von Canterbury, William Laud (gest. 1645)

  3. Alle wichtigen Götter des Aztekisch-Toltekischen Pantheons detailliert dargestellt

Codex Laud

Codex Laud – Ms. Laud Misc. 678 – Bodleian Library (Oxford, Großbritannien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Der Tod, wie ihn sich die Azteken vor der Eroberung Mexikos vorgestellt haben, ist ein zentrales Thema im Codex Laud. Dieser wurde nach seinem letzten Besitzer, dem Erzbischof von Canterbury William Laud (gest. 1645) benannt. Entsprechend sind andere Titel für dieses beeindruckende Manuskript auch „Libro de la muerte“ (Buch des Todes) oder Kodex Mictlan, nach dem Herrscher der Unterwelt. Neben den Pictogrammen zum Thema Tod enthält das Buch weitere religiöse Instruktionen wie etwa die für die Priesterweihe. Während es sich auf die Zeit zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert datieren lässt, gestaltet sich die geografische Verortung immer noch schwierig. Es ist durchaus denkbar, dass die Meister der aztekischen Buchmalkunst von Ort zu Ort reisten und auch die Bücher im Reich versendet wurden. Geschadet hat dies der Qualität der Bilder jedenfalls nicht – sie bestechen weiterhin durch ihre geordnete und zugleiche lebendige Farbgebung.

Der Codex ist nach seinem letzten Besitzer, dem Erzbischof von Canterbury William Laud (gest. 1645) benannt. Zweifellos handelt es sich um eine vorkolumbische Handschrift. Die abgebildeten Götter gehören alle dem aztekisch-toltekischen Pantheon an.

Im Format, in der Seitenzahl, in der Farbgebung und im Stil ähnelt der Codex Laud zwei anderen Bilderhandschriften, dem Codex Fejérváry-Mayer und dem Codex Cospi. Diesen drei am nächsten kommt der Codex Borgia, der allerdings doppelt so groß ist. Eine Verwandtschaft mit mixtekischen Codices ist nicht zu erkennen, auch die Götter sind nicht die der Mixteken.

Kodikologie

Umfang / Format
48 Seiten / 16,5 x 15,5 cm
Vorbesitzer

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Codex Laud“

Codex Laud
Codex Laud – Ms. Laud Misc. 678 – Bodleian Library (Oxford, Großbritannien)
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Codex Laud

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Graz, 1966
Einband
Faltbuch in Halbleder-Kassette
Kommentar
1 Band (42 Seiten) von C. A. Burlund
Sprache: Deutsch

C. A. Burland, London. 42 Seiten Text, 4 Kunstdrucktafeln und 1 Tabelle.
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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