Pentateuch, Haggadah, aber auch juristische Abhandlungen: Eine Vielzahl wunderschön illuminierter hebräischer Texte als Fundgrube der jüdischen Kultur im Mittelalter

North French Hebrew Miscellany

Nordfrankreich — 1277–1286

North French Hebrew Miscellany

North French Hebrew Miscellany

Nordfrankreich — 1277–1286

  1. Dieses hebräische Manuskript aus dem 13. Jahrhundert ist eine wahre Fundgrube der jüdischen Kultur im Mittelalter

  2. Die Texte reichen vom Pentateuch über ein Gebetbuch mit der Haggadah bis hin zu juristischen Abhandlungen und Gedichten mit Kalendern

  3. Alle diese hebräischen Texte wurden von wunderschönen Miniaturen und Initialen begleitet und illustriert

North French Hebrew Miscellany

Alternativ-Titel:
  • Nordfranzösische hebräische Sammlung
North French Hebrew Miscellany – Add. Ms. 11639 – British Library (London, Großbritannien)
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Bildvon
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Dieses hebräische Manuskript aus der Sammlung der British Library in London versammelt eine wahre Schatzkiste der jüdischen mittelalterlichen Kultur: eine außergewöhnliche Vielfalt an Texten, sowohl biblischen als auch profanen, vom Pentateuch über ein Gebetbuch mit Haggadah bis hin zu juristischen Traktaten, Gedichten und Kalendern. All diese hebräischen Texte werden von wunderschönen Miniaturen und eindrucksvollem Bilderschmuck begleitet und illustriert. Die Handschrift, entstanden gegen Ende des 13. Jahrhunderts in Nordfrankreich, glänzt außerdem mit zahlreichen Namen, die mit ihrer Geschichte verbunden sind. Eines der am üppigsten ausgestatteten jüdischen Manuskripte aus Nordeuropa!

Nordfranzösische Hebräische Sammlung

Dieses hebräische Manuskript aus der Sammlung der British Library in London versammelt eine wahre Schatzkiste der jüdischen mittelalterlichen Kultur: eine außergewöhnliche Vielfalt an Texten, sowohl biblischen als auch profanen, vom Pentateuch über ein Gebetbuch mit Haggadah bis hin zu juristischen Traktaten, Gedichten und Kalendern. All diese hebräischen Texte werden von wunderschönen Miniaturen und eindrucksvollem Bilderschmuck begleitet und illustriert. Die Handschrift, entstanden gegen Ende des 13. Jahrhunderts in Nordfrankreich, glänzt außerdem mit zahlreichen Namen, die mit ihrer Geschichte verbunden sind. Eines der am üppigsten ausgestatteten jüdischen Manuskripte aus Nordeuropa!

Eleganter Miniatur-Schmuck

König David mit der Harfe, der lesende König Salomon oder Esther und Ahasver bevölkern die prächtigen Miniaturen der nordfranzösischen hebräischen Handschrift. Daneben finden sich weitere biblische Szenen, etwa die Opferung Isaaks, und zahlreiche symbolträchtige Darstellungen. Die herrlichen Miniaturen werden präsentiert in ungewöhnlichen runden, goldenen Rahmen oder in typischen rechteckigen Darstellungen, zum Teil in zwei oder gar mehreren Registern. Dabei handelt es sich durchgängig um wunderbare, elegante Kompositionen vor ornamentalem Hintergrund, die den Fokus ganz auf das Geschehen setzen.

Initialen und Ornamentik

Neben diesen wundervollen Miniaturen besteht der Buchschmuck dieser außergewöhnlich prachtvollen Handschrift aus unzähligen Initialen. Hunde, Vögel und Fabelwesen bilden hier das Bildpersonal, etwa ein Pelikan mit seinen Jungen im Nest. Auch die Textseiten sind mit überbordender Ornamentik äußerst phantasievoll gestaltet. Zwei Seiten mit Darstellungen der Himmelskörper und eine Reihe mit den Sternzeichen-Symbolen runden diese grandiose künstlerische Ausstattung des Manuskripts – mit reichlich Blattgold und Silber zur Akzentuierung - ab.

Zur Entstehung der Handschrift

Die qualitätvollen Miniaturen stammen aus verschiedenen Werkstätten in St. Omer und Paris. Die Bibelillustrationen werden der Cholet-Schule, der Schule des Meisters von Méliacin und der Schule des Honoré-Meisters zugeschrieben (1283–85 aktiv in Paris).
Diese Malereien schmücken und illustrieren den Inhalt der 1494 Seiten starken Handschrift, sowohl biblisch-religiöse als auch profane Texte: das Pentateuch, Haftarot, Tiqqun Sofrim, Fünf Schriftrollen, Gebetbuch für das ganze Jahr mit Haggadah, juristische Traktate, Gedichte, Kalender und das Buch Tobit in hebräischer Sprache.
Durch zwei Hinweise ist eine Datierung der Handschrift auf den Zeitraum zwischen 1277 und 1286 möglich: sie enthält eine der frühesten Kopien des Sefer Mitzvot Qatan des Isaak von Corbeil, komponiert 1277, und eine Erwähnung des Yehiel von Paris, der in Jahr 1286 gestorben ist.

Namentlich erwähnte Besitzer

Zwischen den Texten und der wunderbaren künstlerischen Ausstattung der hebräischen Handschrift finden sich auch zahlreiche Hinweise auf frühere Besitzer. Ein Schreiber Benjamin hat sich selbst im Kolophon verewigt. Außerdem ist auf fol. 745 verzeichnet, dass ein gewisser Samuel ben Hayyim die Handschrift an Abraham ben Moses aus Coburg verkaufte. Einige weitere Hinweise auf weitere Besitzer des 15. Jahrhunderts sind ebenfalls zu entdecken.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Nordfranzösische hebräische Sammlung
Umfang / Format
1,494 Seiten / 16,0 x 12,0 cm
Datum
1277–1286
Buchschmuck
Zahlreiche ganzseitigen Miniaturen. Blattgold und Silber auf 611 Seiten in einem speziellen Prozess von Hand aufgetragen zu einer erhöhten Fläche, anderswo wie ursprüngliche Goldstaub
Künstler / Schule
Vorbesitzer
The North French Hebrew Miscellany

North French Hebrew Miscellany

Esther vor Ahasveros

Das Purim-Fest erinnert an die Ereignisse des Buches Esther, in denen ein schönes Mädchen das jüdische Volk rettet, nachdem es das Herz des persischen Königs erobert hat. Hier sehen wir König Ahasveros, wie er Esther sein Zepter anbietet. Sie hatte ihr Leben riskiert, indem sie ungebeten seinen Hof betreten hatte, um bei ihm für ihr Volk einzutreten.

Die Szene wird mit der zeitgenössischen Mode und Architektur im Frankreich des 13. Jahrhunderts verortet und ist so beispielhaft für die Illumination aus dieser Zeit und diesem Land: längliche Figuren mit ruhigen Gesichtern, eine von Rot und Blau dominierte Farbpalette, ein fein gemusterter Hintergrund und die geschickte Verwendung von Blattgold. Ein früher Versuch perspektivischer Darstellung kann am Königsthron beobachtet werden, da dieser leicht dem Betrachter zugedreht ist.

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „North French Hebrew Miscellany“

The North French Hebrew Miscellany
North French Hebrew Miscellany – Add. Ms. 11639 – British Library (London, Großbritannien)
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The North French Hebrew Miscellany

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Facsimile Editions Ltd. – London, 2001
Limitierung
330 Exemplare
Einband
Der Faksimile-Band ist in kostbares, glattes, dunkelbraunes Kalbsleder eingebunden, das ebenso wie das Original goldbedruckt worden ist. Für den Golddruck wurde 23-karätiges Gold verwandt, einschließlich des zentralen Medallions, das Jakobs Traum darstellt, und des charakteristischen Bienenwappens der Barberini Familie, in deren Besitz sich das Manuskript einst befunden hat. Im Kontrast und zugleich ergänzend zum Faksimile wurde der Kommentar-Band in luxuriöses weißes Pergament eingebunden. Die beiden Bände werden in einem handgefertigten, an den Ecken mit Leder überzogenen Schuber präsentiert.
Kommentar
1 Band von Jeremy Schonfield, Michel Garel, Diana Rowlund-Smith, Malachi Beit-Arié, Yael Zirlin, Ilana Tahan und Raphael Loewe
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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