Codex Squarcialupi

Ms. Mediceo Palatino 87 - Biblioteca Medicea Laurenziana (Florenz, Italien)

Alternativ-Titel:

Squarcialupi Codex, Codice Squarcialupi

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Squarcialupi Codex
Codice Squarcialupi

Art
Umfang / Format

432 Seiten / 41.0 x 28.5 cm

Herkunft
Datum
1410-1420
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Francesco Landini, Bartolino da Padova, Niccolò da Perugia, Andrea da Firenze, Jacopo da Bologna, Lorenzo da Firenze, Gherardello da Firenze, Donato da Cascia, Giovanni da Cascia, Vincenzo da Rimini

Vorbesitzer

Antonio Squarcialupi
Familie Medici
Bibliotheca Palatina in Florenz

Kurzbeschreibung

Der Codex Squarcialupi präsentiert sich als italienische Prachthandschrift des frühen 15. Jahrhunderts im überbordenden Gewand der Renaissance. Und diese Pracht ist angemessen, handelt es sich bei dem Codex doch um ein unvergleichbares Kompendium der weltlichen Musik des Trecento in Florenz. Über 350 Werke von den bedeutendsten Komponisten des 14. Jahrhunderts in Italien!

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Beschreibung

Codex Squarcialupi

Antonio Squarcialupi verlieh diesem beeindruckenden Codex seinen Namen. Squarcialupi (1416-1480) war ein bedeutender florentinischer Organist und Komponist des 15. Jahrhunderts, der unter anderem im Dienste der Medici stand. Die beeindruckende Handschrift, die sich in seinem Besitz befand, ist so auch mit den Medici verbunden und wird heute in der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz aufbewahrt.

Ein Querschnitt durch die weltliche Musik des Trecento

Der Squarcialupi- Codex entstand in den Jahren 1410-1420 und ist eine Prachthandschrift aus dem Kloster von Santa Maria degli Angeli in Florenz. Auf seinen 432 Seiten versammelt der Codex eine unglaubliche Fülle an weltlicher Musik des Trecento: insgesamt 352 Werke von vierzehn berühmten Komponisten. Neben dem großen Francesco Landini sind dies unter anderem Bartolino da Padova, Niccolò da Perugia, Andrea da Firenze, Jacopo da Bologna, Lorenzo da Firenze, Gherardello da Firenze, Donato da Cascia, Giovanni da Cascia und Vincenzo da Rimini.

Die Handschrift als Kunstwerk

Und auch das äußere des Codex beeindruckt: der Bildschmuck präsentiert das Werk als Inbegriff der Renaissance: überbordende Zierrahmen umfassen die Lieder, bestehend aus buntem, floralem Ornament und mit Gold akzentuiert. Musikinstrumente und andere symbolische Gegenstände, aber auch menschliche, tierische und phantastische Figuren beleben die Girlanden und stellen so den Bezug der Dekoration zum Inhalt der Lieder her. Große Initialen mit Porträt-Darstellungen der Komponisten leiten die einzelnen Kapitel ein, und jeweils feine, äußerst kunstvolle Initialen stehen dann den einzelnen Kompositionen voran.
Der Squarcialupi- Codex ist rundherum ein Gesamtkunstwerk: eine unglaubliche Anthologie der Musik des 14. Jahrhunderts und zugleich ein wahres Schmuckstück einer italienischen Renaissance-Handschrift!

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