Codex Vaticanus B (3773)

Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)

Alternativ-Titel:

Codice Vaticano B

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Codice Vaticano B

Art
Umfang / Format

96 Seiten / 15.5 x 13.5 cm (total length: 7.3 metres)

Herkunft
Stil
Genre

Kurzbeschreibung

Beim Codex 3773 der Vatikanischen Bibliothek in Rom, auch bekannt als Codex Vaticanus B, handelt es sich um eine faszinierende altmexikanische Bilderhandschrift. Auf einem insgesamt über sieben Meter langen Stück Pergament, zu 48 Seiten zusammengefaltet und beidseitig beschrieben, finden sich tabellenartig angelegte Bildtafeln mit den vielfältigsten buntfarbigen Miniaturen. Diese geben Auskunft über die verloren gegangene Kultur der Azteken in Mexiko, deren Kalender, Religion, Medizin und viele weiteren Aspekte.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Codex Vaticanus B

Mit der Ankunft von Christoph Kolumbus in Amerika gegen Ende des 15. Jahrhunderts begann eine große Zeit der Entdeckungen auf dem gesamten Globus. Doch brachte diese Goldene Zeit der Entdeckungen auch negative Seiten mit sich, unter anderem den Untergang zahlreicher uralter Kulturen in den neu entdeckten und kolonialisierten Gebieten. Doch haben sich glücklicherweise einige wenige Artefakte und Schriften erhalten, durch die das Wissen um diese untergegangenen Welten bewahrt wurde. Eine besondere Rolle für die vorkoloniale Kultur der Azteken in Mexiko spielt etwa der sogenannte Codex B der Biblioteca Apostolica Vaticana.

Eine typische Azteken-Handschrift

Der Codex 3773 oder Codex Vaticanus B hat sein vorkoloniales Erscheinungsbild bis heute bewahrt und ist somit ein einzigartiges Zeugnis seiner Herkunft. Der aus 48 Pergamentblättern bestehende Codex ist gefaltet zu einer Größe von 15,5 x 13,5 cm und in ausgeklapptem Zustand insgesamt 7,3 Meter lang! Die beidseitig bemalte Bilderhandschrift aus Mexiko präsentiert in wunderbaren Miniaturen die aztekische Kultur, deren Grundlagen und Rituale.

Der aztekische Kalender im Mittelpunkt

Neben der Berechnung von Mondphasen und Festtagen und dem 260 Tage umfassenden Kalender der Azteken mit Monatsregeln finden sich im Codex Vatikanus B unter anderem zwölf Kapitel mit einer detaillierten Erklärung der Tierkreiszeichen und eine siebenteilige Textgruppe mit umfangreicher Planetenlehre. Außerdem gibt die Bilderhandschrift Auskunft über die die bereits seit der Antike praktizierte Temperamentenlehre, die auch in ferneren Gefilden wie Mexiko praktiziert wurde. Daneben werden medizinische Aspekte besprochen wie der Aderlass, die Blutschau, das Baden und Schröpfen und außerdem einige Rezepte vorgestellt, die der Gesundheit dienlich waren.

Der künstlerische Gehalt der Bilderhandschrift

All diese vielfältigen Aspekte der aztekischen Kultur präsentieren sich dem aufmerksamen Betrachter in buntfarbigen Miniaturen, die menschliche und tierische Figuren mit abstrakten, bedeutungsvollen geometrischen Mustern kombinieren. Neben tabellenartig angelegten Seiten gibt es auch großformatigere Hauptbilder, die von Bildfriesen umgeben werden. Dies wirkt fast wie eine Bildersprache.
Der Codex Vaticanus B – als Teil der Borgia-Handschriftengruppe der Vatikanischen Bibliothek – gibt mit seinem faszinierenden Bildprogramm, das eine ganze Kultur lebendig werden lässt, einen spannenden Einblick in das aztekische Mexiko!

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