Cosmographia des Claudius Ptolemäus

Urb. lat. 277 - Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)

Alternativ-Titel:

Cosmographia des Claudius Ptolemaeus, Cosmography of Claudius Ptolemy

Faksimile-Ausgabe
Verschiedene Faksimile
Ausführungen erhältlich
Frage / Bestellen
Kontakt

T: +49 (0)941.586 123 60

F: +49 (0)941.586 123 61

Bitte einloggen!
Auf die Vergleichsliste
Bitte einloggen!
Hinzufügen zur Wunschliste
Bitte einloggen!
Hinzufügen zur Bestandsliste

Kodiologie

Alternativ-Titel

Cosmographia des Claudius Ptolemaeus
Cosmography of Claudius Ptolemy

Art
Umfang / Format

170 Seiten / 59.3 x 43.5 cm

Herkunft
Datum
1472
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Federico da Montefeltro, Herzog von Urbino (1448 - 1482)

Künstler / Schule

Autor: Claudius Ptolemaeus
Maler: Florentine Pietro del massaio
Schreiber: Ugo de Comminelli

Buchschmuck

44 Karten, davon 29 doppelseitig, und zahlreichen Abbildungen und Bordüren

Kurzbeschreibung

Die Cosmographia des Claudius Ptolemäus ist ein Weltatlas, der 1471 in Italien entstanden ist. Das Werk ist eine Neufassung der Kosmographie des griechischen Gelehrten Ptolemäus und enthält 44 geographisch korrekte Landkarten. Die großflächigen Karten und weiteren farbigen und goldenen Darstellungen wurden von mehreren talentierten Künstlern der italienischen Renaissance gestaltet.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Die Cosmographia des Claudius Ptolemäus

Die Kosmographie war die Wissenschaft von der Beschreibung der Erde und des Weltalls im Mittelalter. Kosmographische Werke beschäftigten sich mit Geographie, Geologie und Astrologie und bezogen sich auf historische, spirituelle oder moralische Aspekte der mittelalterlichen Weltanschauung. Die ersten Globen und kartographischen Darstellungen unserer Erde sind auf mittelalterliche kosmographische Arbeiten zurückzuführen. Eine besonders schöne Ausgabe dieser Lehrschriften ist die Cosmographia des Claudius Ptolemäus. Das Werk entstand im zweiten Jahrhundert nach Christus und war für über 1000 Jahre verschollen, bis es in der frühen italienischen Renaissance wieder auftauchte. Es enthält 44 Landkarten, wovon 29 eine Doppelseite füllen. Hinzu kommen zahlreiche farbige und goldene Miniaturen und Darstellungen in Bordüren, die die Ränder der Seiten schmücken.

Der Universalgelehrte Claudius Ptolemäus

Ptolemäus war ein griechischer Mathematiker, Geograf, Astronom, Astrologe, Musiktheoretiker und Philosoph. Seine Werke zur Astronomie, Geografie und Astrologie galten in Europa bis in die frühe Neuzeit als wichtige umfangreiche Datensammlungen und wissenschaftliche Standardwerke. Sein früher Weltatlas revolutionierte die geographischen Erkenntnisse der Renaissance. Claudius Ptolemäus fertigte Landkarten über die ihm bekannte Welt an und beachtete dabei mathematische Prinzipien, die die moderne Kartographie begründen. Er führte das System der Längengrade und Breitengrade ein. Seine Cosmographia wurde von einigen der begabtesten Renaissancekünstler zu neuem Leben erweckt.

Die Cosmographia in neuem Gewand

Ursprünglich erstreckte sich das wichtige Lehrstück auf acht Schriftrollen. Dies wurde bei der Neuverarbeitung zu einem einzigen Codex berücksichtigt. Die neue Auflage wurde 1471 von Herzog Federigo da Montefeltro in Urbino in Auftrag gegeben. Diese Handschrift ist unterteilt in acht Bücher, äußerst talentierte Meister beschrieben und illustrierten die Seiten. Verschiedene Farben und Goldeinsätze machen die besonderen Miniaturen zu Schmuckstücken. Wissenschaftliche Erkenntnisse wurden hier durch reizvolle Bilder verständlich gemacht. Die so frühen kartographischen Errungenschaften schaffen es noch heute, ihre Betrachter zu beeindrucken.

Schnellsuche
Verlag
Alle Kriterien zeigen