Apicius - De re coquinaria

Apicius - De re coquinaria

Tours (Frankreich) — 843–851

Ein Geschenk für Kaiser Karl den Großen: Ein römisches Kochbuch aus der Spätantike mit Rezepten verschiedenster antiker Feinschmecker

  1. Ein unschätzbares Zeugnis römischer Kochkunst und Kultur des Caelius Apicius (1. Jahrhundert n. Chr.)

  2. Mit Ergänzungen von anderen antiken Feinschmeckern wie Seneca und Tacitus

  3. Diese luxuriöse Ausgabe aus dem 9. Jahrhundert soll ein Geschenk für Kaiser Karl den Kahlen (823–877) gewesen sein

Apicius - De re coquinaria

Preiskategorie: €€ (1.000€ - 3.000€)
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Beschreibung
Apicius - De re coquinaria

Das berühmte römische Kochbuch des Apicius in einer der nur mehr zwei erhaltenen Ausgaben des 9. Jahrhunderts! Das geschichtsträchtige Werk des römischen Feinschmeckers Apicius aus dem 1. Jahrhundert nach Christus wurde vermutlich bis ins 4. Jahrhundert ergänzt und optimiert und gilt heute als unschätzbares Zeugnis römischer Kochkunst und Kultur. Um die Mitte des 9. Jahrhunderts wurde im berühmten Skriptorium von St. Martin de Tours diese prächtige Handschrift geschaffen, die den Text des Apicius in einer luxuriösen Ausgabe präsentiert. Ein Herrlicher Einblick in die Geschichte und noch heute ein Fest für Gourmets!

Apicius - De re coquinaria

Das berühmte römische Kochbuch des Apicius in einer der nur mehr zwei erhaltenen Ausgaben des 9. Jahrhunderts! Das geschichtsträchtige Werk des römischen Feinschmeckers Apicius aus dem 1. Jahrhundert nach Christus wurde vermutlich bis ins 4. Jahrhundert ergänzt und optimiert und gilt heute als unschätzbares Zeugnis römischer Kochkunst und Kultur. Um die Mitte des 9. Jahrhunderts wurde im berühmten Skriptorium von St. Martin de Tours diese prächtige Handschrift geschaffen, die den Text des Apicius in einer luxuriösen Ausgabe präsentiert. Ein Herrlicher Einblick in die Geschichte und noch heute ein Fest für Gourmets!

Die Kochkunst des antiken Rom

Gefüllte Haselmäuse und Schweinezitzen, Gemüseauflauf und Spargelpfannkuchen, gebratener Rochen und Fischsoßen. All diese und noch viel mehr bekannte und ungewöhnliche Leckereien sind im berühmten Kochbuch des Apicius, De re coquinaria, versammelt. Die Schrift wird einem gewissen Caelius Apicius zugeschrieben, einem römischen Feinschmecker des 1. Jahrhunderts. Jedoch sind in den verschiedensten Quellen - unter anderem in der Historia Augusta, bei Seneca und Tacitus - mindestens drei Personen dieses Namens überliefert, die als Gourmets galten und mit der Schrift über die Kochkunst in Verbindung gebracht werden können. Der Name Apicius war im antiken Rom gleichsam ein Synonym für einen Feinschmecker.

Ein Kochbuch des 1. Jahrhunderts in einer karolingischen Handschrift

Diesem Apicius wird das älteste erhaltene Kochbuch der römischen Antike zugeschrieben. Bei dieser Sammlung von 400 Rezepten handelt es sich um eine immer wieder erweiterte Rezeptsammlung, die vermutlich bereits im 1. Jahrhundert vor Christus begonnen und im 3./4. Jahrhundert nach Christus vollendet wurde. De re coquinaria ist ein Handbuch für alle Gesellschaftsschichten, beinhaltet sowohl Alltagsrezepte als auch die feine Küche. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Soßenrezepten, aber auch zahlreiche vollständige Gerichte werden vorgestellt. Heute ist das Werk nur noch in zwei karolingischen Handschriften überliefert.

Ein begehrtes Sammlerstück

Die berühmte Handschrift des Kochbuchs des Apicius in der Biblioteca Apostolica Vaticana ist ein Werk der karolingischen Buchmalerei. Sie entstand in den Jahren 843–851 im wegweisenden Skriptorium von St. Martin de Tours. Vermutlich handelte es sich bei dieser luxuriösen Ausgabe mit üppigem Buchschmuck und reichlicher Verwendung von Gold um ein Geschenk für Karl den Kahlen (823–877). Spätestens 1464 befindet sich die Handschrift schließlich in Bologna und wurde dann von der Bibliothek der Herzöge von Urbino angekauft. Herzog Guidobaldo lieh das prunkvolle Kochbuch an Angelo Poliziano (der ihn mit seinem eigenen Apicio vergleichen wollte, der sich heute in St. Petersburg befindet). 1658 gelangte die Handschrift als Teil der Bibliothek des Herzogs von Urbino in die Biblioteca Vaticana, wo sie heute unter der Signatur Urb.lat. 1146 aufbewahrt wird.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Über die Kochkunst
On the Subject of Cooking
Apicio - De Re Coquinaria
Umfang / Format
124 Seiten / 23,5 × 19,0 cm
Datum
843–851
Sprache
Auftraggeber
Abt Vivian
Künstler / Schule
Vorbesitzer
Karl der Kahle
Angelo Poliziano
Federico de Montefeltro, Herzog von Urbino
Guidobaldo Il Della Rovere, Herzog von Urbino
Giovanni Andreoli
Lorenzo Brancati
Papst Innocent XII.

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Apicius - De re coquinaria – Urb.lat. 1146 – Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)
Imago – Castel Guelfo, 2014
Limitierung: 559 Exemplare

Apicio - De Re Coquinaria (Echtleder-Ausgabe)
Imago – Castel Guelfo, 2020
Limitierung: 559 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 Apicio - De re coquinaria

Imago – Castel Guelfo, 2014
Apicius - De re coquinaria – Urb.lat. 1146 – Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)
Apicius - De re coquinaria – Urb.lat. 1146 – Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt) Copyright Bildmaterial: Ziereis Faksimiles

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Imago – Castel Guelfo, 2014
Limitierung: 559 Exemplare
Einband: Samt mit vergoldeten Beschlägen
Kommentar: 1 Band von Giovanni Battista Baseggio
Sprache: Italienisch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
Preiskategorie: €€ (1.000€ - 3.000€)
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#2 Apicio - De Re Coquinaria (Echtleder-Ausgabe)

Imago – Castel Guelfo, 2020

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Imago – Castel Guelfo, 2020
Limitierung: 559 Exemplare
Einband: Leder
Kommentar: 1 Band
Sprache: Italienisch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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